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Apple iOS 10: Ohne Begründung kein App-Zugriff!

Auch hinter den Kulissen ändert sich bei iOS 10 einiges. App-Zugriffe müssen begründet sein.
Auch hinter den Kulissen ändert sich bei iOS 10 einiges. App-Zugriffe müssen begründet sein.
Apple will unter iOS 10 die Privatsphäre seiner Nutzer besser schützen und verlangt von App-Entwicklern eine Begründung für den Zugriff auf Daten und Hardware-Funktionen.

Apple dürfte es für App-Entwickler zukünftig etwas schwerer machen, auf Hardware-Ressourcen oder Daten der Nutzer zuzugreifen. Abgesehen von der bereits existierenden Nachfrage beim Benutzer, müssen Entwickler unter iOS 10 auch eine Begründung abliefern, warum der Zugriff nötig ist, ansonsten wird die App zwangsweise beendet.

Das soll es dem Anwender erleichtern, zu beurteilen, ob der Zugriff wirklich nötig ist und damit die Privatsphäre des Nutzers besser schützen. Zudem erweitert Apple die Liste der Ressourcen, die einer Zustimmung bedürfen mit iOS 10 deutlich. Zukünftig werden beispielsweise folgende Bereiche und Hardware-Funktionen vor dem App-Zugriff geschützt:

  • Location
  • Gesundheitsdaten
  • Termine
  • Erinnerungen
  • Kontakte
  • Fotobibliothek
  • Musikbibliothek
  • HomeKit
  • Sensoren
  • Bluetooth
  • Kamera
  • Mikrofon

Ob Apple die Begründung auf Glaubwürdigkeit überprüft ist derzeit nicht bekannt. Dennoch sollte die Änderung dem Benutzer eine bessere Steuerung der jeweils notwendigen App-Zugriffe ermöglichen.

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Autor: Alexander Fagot,  4.07.2016 (Update:  4.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.