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Apple iPhone 8/X: Apple A11-SoC als Hexa-Core (2+4) geoutet

Das iPhone X mit neuen iOS 11-Hintergrundbildern. Powered by Hexa-Core-A11-SOC.
Das iPhone X mit neuen iOS 11-Hintergrundbildern. Powered by Hexa-Core-A11-SOC.
Der iOS 11-GM-Leak des vergangenen Wochenendes hat auch Sonntag Abend noch weitere Infos zum kommenden iPhone-Lineup von Apple gebracht. Der neue A11-SOC ist demnach ein Hexa-Core-Prozessor und wird wohl einmal mehr an der Performanceschraube drehen. Auch die RAM-Ausstattung der drei iPhones wird bestätigt.

Ging es in ersten Leaks auf Basis der finalen iOS 11-Version anfänglich um Software-Features wie die 3D-Gesichtserkennung und dessen Einrichtung, verschob sich der Fokus der Entwickler schließlich zunehmend auf Hardware-Features der neuen iPhone-Generation, die morgen am 12. September offiziell vorgestellt wird. Die wichtigste Neuigkeit in dem Zusammenhang ist mit Sicherheit die Tatsache, dass es sich beim neuen A11-SOC von Apple einmal mehr um einen Hexa-Core-Prozessor handeln wird. 

Das ist zwar noch nicht ganz soviel wie bei der Konkurrenz im Android-Lager, dort stellt ein Octa-Core ja mittlerweile die Regel und ein Deca-Core die Ausnahme dar, dennoch hat auch Apple erkannt, dass man mit zwei Kernen keine Performancerekorde mehr aufstellen kann. Basierte der A9, 2015 im iPhone 6s verbaut, noch auf zwei Kernen, brachte das vergangene Jahr erstmals Quad-Cores mit dem A10 im iPhone 7. Der in den iPad Pro-Modellen des Jahres 2017 verbaute A10X war dann bereits ein Hexa-Core-Prozessor und basierte auf drei schnellen Hurricane and drei energieeffizienten Zephyr-Cores.

Beim A11 setzt Apple dagegen auf einen 2+4-Cluster, bestehend aus zwei Performance-Monsoon-Kernen und vier Low-Power-Mistral-Cores. Diesbezüglich gab es gestern Abend noch etwas Unklarheit unter den Entdeckern, mittlerweile ist aber klar: Der A11 bietet zwei schnelle und vier langsame Kerne, produziert wurde der A11, wie schon der A10X im effizienten 10 nm-Verfahren. Im Gegensatz zum A10-Fusion-Chip im iPhone 7 dürften alle sechs Kerne parallel arbeiten und individuell adressierbar sein. Auch die RAM-Ausstattung der drei diesjährigen iPhones wurde, einmal mehr, bestätigt. Während das iPhone 8 nach wie vor mit 2 GB auskommen muss, bieten sowohl iPhone 8 Plus als auch iPhone X 3 GB Arbeitsspeicher.

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Autor: Alexander Fagot, 11.09.2017 (Update: 11.09.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.