Bei der täglichen Nutzung eines Smartphones, eines Tablets oder eines anderen Smart Devices überlegt man nicht jedes Mal, was für eine ingenieurstechische Meisterleistung es eigentlich ist, dass so ein kleines Gerät und Bilder und Videos anzeigen kann, dass es Musik abspielt, dass wir mit ihm Drohnen steuern können oder auch einfach eine Nachricht schreiben.
Für die meisten dieser Tätigkeiten braucht es heutzutage stabile Funkverbindungen. Und dabei geht es nicht nur um Mobilfunkzugang oder WLAN: Das Handy muss mit Satelliten kommunizieren, um eine Ortung zu ermöglichen, wir wollen mit unserer Smartwatch per NFC etwas bezahlen können und dank UWB lassen sich Dinge in der nächsten Umgebung orten.
Die Anforderungen an eine Antenne
All diese Tätigkeiten stellen ganz spezifische Anforderungen an eine Antenne, sodass eine einzige diese schon längst nicht mehr erfüllen kann. Aber wo soll man die ganzen Antennen denn platzieren? Schließlich gibt es verschiedene Anforderungen, die hier erfüllt und Probleme, welche umgangen werden müssen.
- Die Antennen müssen so platziert werden, dass sie in jeder Lage des Gerätes den optimalen Empfang bieten.
- Sie dürfen sich gegenseitig nicht stören, brauchen also eine gute Isolierung.
- Sie dürfen nicht viel Platz einnehmen, da die Devices immer kleiner werden.
- Die internen Bauteile und das Chassis des Gerätes selbst können den Empfang stören.
- Die meisten Antennen müssen auf ihren Gegenpart (beispielsweise einen Sendemasten) ausgerichtet sein, sodass eine Antenne meist nicht ausreicht.
- Der menschliche Körper absorbiert eventuell ebenfalls einen Teil der Funkwellen.
Probleme...
Wie schafft man es nun, alle diese Einflüsse optimal zu umgehen? Sehen wir es uns an einem Beispiel an: Vor Kurzem haben wir das Teclast T60 Pro getestet. Es handelt sich um ein relativ günstiges Tablet, welches aber dennoch WiFi, LTE, Satellitenortung und Bluetooth mitbringt. Alleine dafür sind schon mehrere Antennen vonnöten.
Nun ist in einem 12-Zoll-Tablet deutlich mehr Platz als in einem Smartphone, also sollte die Platzierung der Antennen weniger problematisch sein, oder? Das stimmt, allerdings bringt das Teclast T60 Pro trotz seines recht günstigen Preises (circa 160 Euro bei amazon.de) ein Metallchassis mit. Das ist für den Empfang der Antennen nicht gerade günstig.
... und Lösungen
Bei teuren Tablets, wie den iPads, werden die Antennen einfach auf das Metallgehäuse aufgedruckt, das ist aber eben kostspielig. Andere günstige Tablets verbauen einfach einen schmalen Plastikstreifen an einer Seite. Diese ist zwar meist farblich auf das Metallgehäuse abgestimmt, aber dennoch immer deutlich sichtbar.
Teclast hat sich deshalb für einen anderen und deutlich eleganteren Weg entschieden: Die Antennen werden einfach im Kameramodul verbaut, dessen Abdeckung besteht aus Kunststoff, sieht aber durchaus hochwertig aus.
Das Teclast T60 Pro zeigt sich auch anderweitig clever
Das Teclast T60 Pro hat uns noch aus anderen Gründen überzeugt, beispielsweise wegen seiner guten Ausstattung zum niedrigen Preis.
Detaillierte Infos zum Gerät erhalten Sie in unserem ausführlichen Testbericht.











