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Das Huawei Mate 40 Pro belegt im DxOMark-Kameratest gleich doppelt den ersten Platz

Die Huawei Mate 40-Serie bietet wieder einmal exzellente Kameras. (Bild: Huawei)
Die Huawei Mate 40-Serie bietet wieder einmal exzellente Kameras. (Bild: Huawei)
Huawei hat seine neueste Familie von Smartphone-Flaggschiffen gerade erst vorgestellt, und schon führt eines davon die DxOMark-Bestenlisten an – und zwar gleich zwei davon, denn sowohl die Hauptkamera als auch die Selfie-Kamera können die Konkurrenz übertreffen.
Hannes Brecher,
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Huawei-Smartphones sind seit Jahren besonders spannend für all jene, die viel mit ihrem Smartphone fotografieren – das P40 Pro (ca. 679 Euro auf Amazon) konnte die DxOMark-Bestenliste über Monate hinweg anführen, bis es vom Xiaomi Mi 10 Ultra vom Thron gestoßen wurde. Nun hat sich Huawei seine Krone zurückgeholt, und zwar mit dem Mate 40 Pro. Das Flaggschiff ist mit einer Triple-Kamera sowie mit einer Dual-Selfie-Kamera ausgestattet, konkret ist folgende Hardware mit dabei:

Rückseitige Triple-Kamera:

  • 50 MP Weitwinkel-Kamera (f/1.9, 23 mm-äquivalent, 1/1,28 Zoll Sensor)
  • 20 MP Ultraweitwinkel-Kamera (f/1.8, 18 mm-äquivalent, 1/1,54 Zoll Sensor)
  • 12 MP Tele-Kamera (f/3.4, 125 mm-äquivalent, 1/3,56 Zoll Sensor)

Selfie-Kamera:

  • 13 MP Weitwinkel-Kamera (f/2.4, 18 mm-äquivalent, 1/2,8 Zoll Sensor)
  • ToF-Sensor für die Bokeh-Simulation

Die Ultraweitwinkel-Kamera ist mit einem 18 mm-äquivalenten Objektiv nicht ganz so weit wie einige Konkurrenten. (Bild: Huawei)
Die Ultraweitwinkel-Kamera ist mit einem 18 mm-äquivalenten Objektiv nicht ganz so weit wie einige Konkurrenten. (Bild: Huawei)

Im ausführlichen Test bei DxOMark gibt es eine Vielzahl von Vergleichsfotos zu sehen, in denen das Mate 40 Pro vor allem bei wenig Licht einen deutlich besseren Dynamikbereich abbilden kann, auch wenn die besten Konkurrenten eine etwas höhere Detailtreue bieten. 

Insgesamt leistet sich das Mate 40 Pro aber keine größeren Schnitzer: Die Bokeh-Simulation klappt gut, das Bildrauschen bleibt im Rahmen, der Autofokus ist schnell und präzise, Farben werden akkurat dargestellt. Ein wenig Kritik gibt es dann aber doch: Die optische Bildstabilisierung gibts nur beim noch teureren Pro+-Modell, die Tele-Kamera ist nicht die beste am Markt und die Ultraweitwinkel-Kamera bietet einen vergleichsweise kleinen Bildwinkel. 

Mit einer Wertung von insgesamt 136 Punkten reicht das trotzdem, um sich an die Spitze der DxOMark-Bestenliste zu setzen, und zwar mit immerhin drei Punkten Abstand zum ehemaligen Spitzenreiter. Die Selfie-Kamera leistet ebenfalls ordentliche Arbeit, und auch wenn die Qualität nicht an die Hauptkamera heranreicht, so sind 104 Punkte genug, um auch diese Bestenliste anzuführen.

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Autor: Hannes Brecher, 22.10.2020 (Update: 22.10.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.