Notebookcheck

Der Alienware Aurora R11 wird dank Intel Comet Lake und zwei GeForce RTX 2080 Ti noch schneller

Der Aurora wird durch das jüngste Update noch mächtiger, auf Wunsch kann die GPU sogar wassergekühlt werden. (Bild: Dell)
Der Aurora wird durch das jüngste Update noch mächtiger, auf Wunsch kann die GPU sogar wassergekühlt werden. (Bild: Dell)
Mit dem Aurora bietet Alienware einen der leistungsstärksten Gaming-Desktops der Welt an, im jüngsten Update wird der PC dank GeForce RTX Super und Intel Comet Lake noch schneller. Das clevere und schicke Gehäuse wird vom Vorgänger übernommen.
Hannes Brecher,

Wer etwas Kleingeld übrig hat und auf der Suche nach einem enorm leistungsstarken Gaming-Desktop ist, aber keine Lust hat, selbst einen zusammen zu basteln, für den bietet Dell den Alienware Aurora R11 an. Das ovale Lüftungsgitter samt der dezenten LED-Beleuchtung bleibt ein echtes Design-Highlight, abgesehen davon bleibt das Gehäuse recht schlicht wenn auch etwas futuristisch, der Fokus liegt auf möglichst guter Luftzirkulation.

Viele Optionen, von vernünftig bis Overkill

Im Inneren findet man aktuellste Intel-Prozessoren, vom Core i5-10400F bis hin zum mächtigen Core i9-10900KF mit zehn Kernen und Boost-Taktfrequenzen von bis zu 5,3 GHz. Dell bestückt den Aurora R11 mit bis zu 64 GB 3.200 MHz DDR4-Arbeitsspeicher, wobei dieser auch selbst aufgerüstet werden kann, insgesamt besitzt der PC 4 DIMM-Steckplätze.

Auch bei den Grafikkarten kommt das günstigste Modell mit einer einfachen Nvidia GeForce GTX 1650 mit 4 GB GDDR5-Grafikspeicher, insgesamt lässt Dell den Kunden hier aber aus gleich 15 unterschiedlichen GPUs auswählen. Am oberen Ende des Preis-Spektrums finden sich eine AMD Radeon VII mit 16 GB HBM2, eine GeForce RTX 2080 Ti mit 11 GB GDDR6 oder aber eine wassergekühlte GeForce RTX 2080 Super mit 8 GB GDDR6. Und wenn eine Grafikkarte nicht ausreicht, so kann man auch zwei RTX 2080 Ti mit 8 GB GDDR6-VRAM samt NVLink SLI bestellen. 

Kompakt und gut verbunden

Beim Speicher gibt's unterschiedliche Kombinationen, von einer einfachen 1 TB 7.200 rpm HDD bis hin zur 2 TB M.2 PCIe SSD in Kombination mit einer 2 TB fassenden Festplatte, die auf Wunsch mit einem 32 GB großen Intel Optane Cache ausgestattet werden kann. Trotz dieser enormen Ausstattung setzt Alienware auf ein Micro ATX-Mainboard mit einem Z490-Chipsatz, das Gehäuse ist mit knapp 48 x 43 x 22 Zentimeter bei einem Volumen von 33,8 Litern nämlich recht kompakt.

Dabei steckt Alienware auf Wunsch sogar ein 1.000 Watt Netzteil in den Aurora R11. Killer E3000 2,5 Gbit/s Ethernet, Wi-Fi 802.11ac (1x1) und Bluetooth 5.0 sind standardmäßig mit dabei, Killer Wi-Fi 6 AX1650i (2x2) 802.11ax und Bluetooth 5.1 gibt's gegen Aufpreis. Insgesamt findet man am Gehäuse 15 USB-Anschlüsse, nur zwei davon sind Typ-C, Thunderbolt 3 fehlt komplett. Dafür gibt's Toslink, AUX und eine ganze Reihe an Lautsprecher-Anschlüssen. Die verfügbaren Monitor-Ports hängen von der gewählten Grafikkarte ab.

Preise und Verfügbarkeit

In den USA ist der neue Alienware Aurora R11 ab sofort zu Preisen ab 1.129 US-Dollar (ca. 1.040 Euro) verfügbar, am 28. Mai folgt noch eine günstigere Konfiguration für 879 US-Dollar (ca. 810 Euro). Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Europa liegen uns noch nicht vor, genau wie beim Vorgänger dürften die Kosten aber wieder auf rund 5.000 Euro steigen, wenn man den Desktop voll aufrüstet.

Quelle(n)

Dell

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-05 > Der Alienware Aurora R11 wird dank Intel Comet Lake und zwei GeForce RTX 2080 Ti noch schneller
Autor: Hannes Brecher, 13.05.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.