Notebookcheck

Alienware spendiert dem m15 & m17 R3 mehr Power und Speicher, das 4K OLED-Display und Tobii Eye Tracking bleiben

Die Ausstattung des Alienware m15 und m17 wird noch besser, die Feature-Highlights bleiben aber unverändert. (Bild: Dell)
Die Ausstattung des Alienware m15 und m17 wird noch besser, die Feature-Highlights bleiben aber unverändert. (Bild: Dell)
Die verhältnismäßig dünnen und leichten Gaming-Boliden von Alienware werden noch leistungsstärker, denn mit einem Intel Core i9-10980HK und einer Nvidia GeForce RTX 2080 Super hat Dell die beiden Notebooks mit der aktuell mächtigsten Gaming-Hardware bestückt.
Hannes Brecher,

Mit dem m15 und m17 hat Dell Gaming-Laptops im Angebot, die nur knapp über zwei Zentimeter dick und maximal 2,5 bzw. 2,97 Kilogramm schwer sind – in Anbetracht der Ausstattung sind das wahre Fliegengewichte. In unserem Test des Vorgängermodells konnte uns der Laptop bereits in vielerlei Hinsicht überzeugen, die hohen CPU-Temperaturen und die dadurch etwas unterdurchschnittliche CPU-Leistung fielen aber negativ auf. Ob die dritte Generation hier besser abschneidet bleibt abzuwarten, denn am Gehäuse hat sich zumindest nichts offensichtliches geändert, dafür gibt's jetzt die aktuellsten Chips von Intel und Nvidia.

Noch mehr Leistung, 32 GB RAM und eine verbesserte Kühlung

Ganz wie man das erwarten würde kommen die neuen Modelle mit Intel Comet Lake-H-Prozessoren, vom Core i5-10300H bis hin zum Core i9-10980HK, der mit acht Kernen und Boost-Taktfrequenzen von bis zu 5,3 GHz derzeit einer der schnellsten Gaming-Prozessoren der Welt ist. Während das Vorgängermodell auf "nur" 16 GB Arbeitsspeicher beschränkt war, lässt sich die dritte Generation mit bis zu 32 GB DDR4-2666 bestücken.

Beide Notebooks lassen sich nun maximal mit einer Nvidia GeForce RTX 2080 Super mit 8 GB GDDR6-Grafikspeicher bestücken. Genau wie beim Vorgänger kommt die Alienware Cryo-Tech-Kühlung mit vier Kupfer-Wärmeleitungen und einer Dampfkammer zum Einsatz, statt zuvor auf nur 86 Lüfterlamellen zu setzen gibt es diesmal aber insgesamt 132, was hoffentlich auf eine effizientere und leisere Kühlung schließen lässt.

Ein Numpad gibt es nur beim m17.
Ein Numpad gibt es nur beim m17.

Die Qual der Wahl: 4K OLED oder 300 Hz

Fortschritte gibt's auch beim Display. Während zuvor "nur" ein 240 Hz schnelles Panel verfügbar war, gibt's jetzt je nach Modell entweder ein 15,6 oder ein 17,3 Zoll großes Display mit einer Bildfrequenz von 300 Hz, einer Helligkeit von 300 Nits, einer Reaktionszeit von 3 ms und einer vollständigen Darstellung des sRGB-Farbraums – zumindest wenn man den Aufpreis bezahlt, standardmäßig setzt Dell bei beiden Notebooks auf ein 144 Hz 1.080p-Panel.

Beim m15 steht wie gehabt ein 4K OLED-Display zur Wahl, das zwar nur 60 Hz schnell ist, dafür mit 400 Nits aber etwas heller und mit einer vollständigen Abdeckung des DCI-P3-Farbraums sehr viel farbtreuer ist, wodurch dieses Panel die perfekte Wahl für professionelle Anwender ist. Beim m17 gibt's zwar auch eine Option für ein 4K-Display, dieses ist allerdings als LCD ausgeführt, 500 Nits hell und mit 100% Adobe RGB ebenfalls recht farbtreu.

Feature-Highlights: Tobii Eye Tracking, bessere Lautsprecher & mehr

Genau wie beim Vorgängermodell lässt sich der Tobii Eye Tracker (ca. 169 Euro auf Amazon) gegen einen Aufpreis direkt in die Notebooks integrieren. Damit ist es zum Beispiel möglich, sich per Windows Hello anzumelden, seinen Zuschauern in einem Livestream zu zeigen, wo man hinschaut, oder auch sein Gaming-Verhalten zu analysieren.

Fortschritte gibt es dagegen bei den Stereo-Lautsprechern: Dell verbaut für beide Kanäle jeweils einen Hochtöner und einen Woofer für eine 30 Prozent lautere Wiedergabe, "2,5 mal besseren" Bass und "2 mal bessere" Hochtöne. Die Alienware mSeries-Tastatur wird standardmäßig in vier Zonen RGB-beleuchtet, gegen Aufpreis lässt sich die Beleuchtung pro Taste ansteuern.

Etwas gespart wurde bei der Webcam, die nach wie vor nur mit 720p auflöst. Dafür ist Killer Ethernet E3000 (2,5 Gbit/s) ebenso standardmäßig mit dabei wie Killer Wi-Fi 6 AX1650i (802.11ax 2x2) und Bluetooth 5.0. Die Akkus beider Modelle fassen wahlweise 56 oder 86 Wh. Selbst die Anschlüsse sind beim m15 und m17 R3 identisch, mit dabei sind drei USB-A-Ports, einmal Thunderbolt 3 (USB-C), ein Port für den Alienware Graphics Amplifier, HDMI 2.0b, Mini-DisplayPort 1.4, AUX und ein microSD-Kartenleser.

Preise und Verfügbarkeit

In den USA kommen beide Notebooks am 21. Mai auf den Markt. Das Alienware m15 R3 kostet dabei mindestens 1.499 US-Dollar (ca. 1.381 Euro), für das größere m17 muss man mindestens 1.549 US-Dollar (ca. 1.427 Euro) bezahlen. Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Europa liegen uns noch nicht vor.

Update 18. Mai 2020: Dell hat uns mittlerweile die Preise für den deutschen Markt mitgeteilt. Demnach startet das m15 hierzulande bei 1.699 Euro, für das m17 muss man mindestens 1.799 Euro bezahlen. Beide Notebooks können ab dem 21. Mai bestellt werden.

Quelle(n)

Dell

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Autor: Hannes Brecher, 13.05.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.