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Der neue Intel Core i9-10850K bietet zehn Kerne und bis zu 5,2 GHz zum etwas kleineren Preis

Beim Intel Core i9-10850K müssen Kunden sich fragen, wie viel Geld 100 MHz mehr tatsächlich wert sind. (Bild: Intel)
Beim Intel Core i9-10850K müssen Kunden sich fragen, wie viel Geld 100 MHz mehr tatsächlich wert sind. (Bild: Intel)
Intel hat heute sein Angebot an Comet Lake-Desktop-Prozessoren um den bislang günstigsten entsperrten Core i9 erweitert. Im Vergleich zum Core i9-10900K verliert man durch die Bank 100 MHz, dafür ist der Prozessor auch ein Stück billiger.
Hannes Brecher,

Die aktuellen Intel Comet Lake-Prozessoren wurden erst vor rund drei Monaten offiziell vorgestellt, schon wurde das Angebot um einen neuen Chip erweitert. Gegenüber PCWorld hat Intel angegeben, dass der neue Prozessor als direkte Folge auf das Kunden-Feedback eingeführt wurde, das Intel auf das bisherige Angebot erhalten hat, sodass noch mehr unterschiedliche Bedürfnisse und Preispunkte abgedeckt werden können.

Zyniker könnten allerdings denken, dass zu viele i9-10900K die beworbenen Taktfrequenzen nicht erreichen können, und Intel diese Chips schlichtweg als günstigeres Modell mit zehn Kernen verkaufen möchte – eine ähnliche Vorgehensweise wurde schließlich schon bei der ursprünglichen Einführung der "F"-Varianten verfolgt, die ohne einen funktionierenden integrierten Grafikchip ausgeliefert werden.

Wie in der unten eingebetteten Tabelle zu sehen handelt es sich beim neuen Core i9-10850K lediglich um einen Core i9-10900K, bei dem die Taktfrequenzen durch die Bank um 100 MHz reduziert wurden – damit kommt der Prozessor auf einen Basistakt von 3,6 GHz, einen Turbo auf allen Kernen von 4,7 GHz und einem Thermal Velocity Boost auf einem Kern von maximal 5,2 GHz. Für diese geringere Taktfrequenz wurde der Preis im Großhandel von 488 auf 453 US-Dollar gesenkt, man spart also immerhin 35 US-Dollar.

Das ist alles in allem kein schlechter Deal – für rund zwei Prozent geringere Taktfrequenzen wurde der Preis um immerhin 7,4 Prozent reduziert. Zumindest wenn man überhaupt einen Core i9-10900K findet, denn der Prozessor ist bei praktisch keinem Händler auf Lager. 

Quelle(n)

Intel, via PCWorld & AnandTech

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Autor: Hannes Brecher, 27.07.2020 (Update: 27.07.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.