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Einerseits viel zu teuer, andererseits fast schon günstig: Europreise zu Samsung Galaxy Note 20 und Galaxy Note20 Ultra geleakt

Das Samsung Galaxy Note20 Ultra wird nicht teurer, beim deutlich abgespeckten Bruder waren die hohen Preise aber nicht zu erwarten.
Das Samsung Galaxy Note20 Ultra wird nicht teurer, beim deutlich abgespeckten Bruder waren die hohen Preise aber nicht zu erwarten.
Dass Samsung das Galaxy Note20 Ultra in diesem Jahr nicht teurer als das Galaxy S20 Ultra verkaufen wird, war nicht unbedingt zu erwarten. Ebenfalls unerwartet sind die vergleichsweise hohen Preise für das stark abgespeckte Galaxy Note20 Basismodell. Die nun geleakten Europreise lassen vermuten, dass Samsung die Kundschaft eher zum Kauf des Galaxy Note20 Ultra verleiten will.
Alexander Fagot,

Wir wissen nun ja bereits recht gut darüber Bescheid, was Samsung uns am 5. August so vorführen wird, immerhin gab es insbesondere zu Galaxy Note20 und Galaxy Note20 Ultra bereits jede Menge Leaks, zuletzt etwa die ausführlichen Specs inklusive offizieller Renderbilder zu beiden Modellvarianten des Jahres 2020. 

Galaxy Note20 Ultra als Schnäppchen?

Anhand dieser de facto Datenblätter war schon absehbar, dass Samsung beim Galaxy Note 20 Ultra das Beste vom Besten bieten will und folglich auch mit entsprechend hohen Preisen kalkuliert. Beim Galaxy S20 Ultra im Frühjahr hat Samsung bereits ein Preisniveau von 1.349 Euro etabliert, für die 128 GB-Version wohlgemerkt. Überraschenderweise schneidet das Galaxy Note20 Ultra im Vergleich sogar richtig gut ab, denn hier soll der Europreis für das Einstiegsmodell mit 256 GB Speicher und 5G-Support ebenfalls bei 1.349 Euro liegen, was angesichts der zu erwartenden Verbesserungen doch erstaunlich ist. 

Galaxy Note20 wohl unverschämt teuer

Das Galaxy Note 20 Ultra wäre somit fast schon als Schnäppchen im High-End zu bezeichnen. Umso unverständlicher wirkt Samsungs Entscheidung, für das in diesem Jahr offenbar besonders stark abgespeckte Galaxy Note 20 ganze 999 Euro für die 256 GB 4G-Version zu verlangen. Das ist 50 Euro mehr als das Galaxy Note10 mit 256 GB Speicher und 4G-Modem zum Start im Vorjahr kostete (aktuell bei Amazon etwa um 680 Euro) und dabei besteht das Gehäuse heuer offenbar teilweise aus Plastik, das Display bietet geringere Auflösung und im Gegensatz zum Galaxy S20 kein 120Hz um nur einige der vielen Einsparungen zu erwähnen, erwähnenswert sind auch die deutlichen Unterschiede bei den Kameras.

Aufpreis auf 512 GB Speicher günstig

Wir wollen gar nicht auf die Tatsache eingehen, dass beide Galaxy Note20-Flaggschiffe auch weiterhin auf den zumindest in der Galaxy S20-Serie stark kritisierten Exynos 990 setzen werden, und sich der Abstand zur Snapdragon 865+-Version in anderen Ländern vermutlich eher vergrößert haben wird, was wir allerdings fairerweise aktuell noch nicht sicher wissen. Die 5G-Version des Galaxy Note20 soll laut Leaker übrigens 1.099 Euro kosten, ein Aufpreis von 100 Euro nur für 5G. Beim Note 20 Ultra bekommt man für 100 Euro mehr dagegen gleich die 512 GB Speicher-Version um 1.449, was eindeutig der bessere Deal ist.

Galaxy Buds Live um 189 Euro

Insgesamt muss man also konstatieren, dass Samsung bei diesen Preisen eindeutig das Ultra-Modell auf Kosten des Basis-Modells sponsort. In Sachen Galaxy Buds Live bekräftigt der gewöhnlich sehr zuverlässige Leaker Ishan Agarwal die bisher zirkulierende Preisvorstellungen von etwa 190 Euro und legt sich konkret auf 189 Euro fest. Trotz der verlässlichen Quelle kann es sein, dass sich die Endverkaufspreise je nach Land aufgrund unterschiedlicher Steuersätze ein wenig ändern, zudem wurden diese Preise noch nicht von anderen Leakern verifiziert, ein gewisses Restrisiko bleibt also. 

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Autor: Alexander Fagot, 27.07.2020 (Update: 27.07.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.