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Eigentor: Google erklärt, warum das Pixel 4 kein 4K60fps unterstützt

Google nennt den Grund für die fehlende 4K60-Option: Zu wenig Speicherplatz.
Google nennt den Grund für die fehlende 4K60-Option: Zu wenig Speicherplatz.
Google bekommt mal wieder sein Fett weg, insbesondere auch von Fans der Pixel 4-Kamera, die eigentlich auf die Fähigkeit gewartet haben, 4K-Aufnahmen mit 60 Frames pro Sekunde aufzunehmen, wie es mittlerweile jedes andere Flaggschiff am Markt beherrscht. In einem Tweet erklärt Google warum das Pixel 4 diesbezüglich künstlich gedrosselt wird.
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Spätestens seit dem Snapdragon 855 gibt es keine Ausrede mehr für Android-Phones, 4K-Aufnahmen nicht auch mit 60 Frames pro Sekunde aufzunehmen, so wie das Apple bereits mit dem iPhone 8 im Jahr 2017 ermöglicht hat. Tatsächlich erlauben mittlerweile durch die Bank alle großen Smartphone-Hersteller in ihren Flaggschiffen das Videorecording mit der flüssigeren 60 fps-Option, selbst Huawei ist dank Kirin 990 im Mate 30 endlich auf den Zug aufgesprungen. Die prominente Ausnahme ist Google, die mit dem letzte Woche offiziell vorgestellten Pixel 4 und Pixel 4 XL weiterhin maximal 30 fps bei 4K unterstützen und damit und mit einigen anderen Entscheidungen für Kritik sorgen.

Die Hardware ist jedenfalls in der Lage, 4K mit 60 fps aufzunehmen, die Google Kamera-App bietet die Option allerdings nicht an, höhere Frameraten bis 120 fps werden an der rückwärtigen Dual-Cam nur bei 1080p angeboten. Wie Google in einem Tweet nun klarstellte, war das eine bewusste Entscheidung des Made-by-Google-Teams, um Speicherplatz zu sparen. Der Tweet ist unten im Original verlinkt. Frei übersetzt rechtfertigt sich Google mit der Tatsache, dass 4K-Aufnahmen mit 60 fps ein halbes Gigabyte pro Minute belegen und Google sich daher auf 1080p konzentriert, angeblich weil die Mehrheit der Nutzer ohnehin nur in diesem Modus aufnimmt.

Die zahlreichen Reaktionen auf den Tweet fallen entsprechend negativ bis sarkastisch aus. Tatsache ist, das Pixel 4 und das Pixel 4 XL tatsächlich ein potentielles Speicherplatzproblem haben. 64 oder 128 GB Speicher sind für ein Flaggschiff des Jahres 2019 nicht mehr unbedingt zeitgemäß, wenn es nicht auch noch eine 256-GB -Option oder eine Erweiterungsmöglichkeit gibt, insbesondere auch wenn das bisher inkludierte Original-Backup in die Cloud nur mehr kostenpflichtig angeboten wird. Wir ersparen uns an dieser Stelle weitere Kommentare. 

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Autor: Alexander Fagot, 20.10.2019 (Update: 20.10.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.