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Google Pixel 4: Gesichtserkennung klappt auch mit geschlossenen Augen

Googles Gesichtserkennung bringt noch nicht alle Sicherheits-Features der Konkurrenz mit. (Bild: Google)
Googles Gesichtserkennung bringt noch nicht alle Sicherheits-Features der Konkurrenz mit. (Bild: Google)
Google hat bestätigt, dass die Gesichtserkennung des Pixel 4 das Smartphone auch dann entsperrt, wenn der Nutzer die Augen geschlossen hat. Im Gegensatz zu Apples Face ID ist es so etwa möglich, ein fremdes Pixel 4 zu entsperren, wenn der Eigentümer des Smartphones gerade schläft.
Hannes Brecher,
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Noch vor dem Launch des Pixel 4 hatte Googles Produktmanagerin Sherry Lin behauptet, nur zwei Gesichtserkennungssysteme wären sicher genug, um etwa zum Autorisieren von Zahlungen verwendet zu werden: Das von Google und das von Apple.

Wie sich nun herausstellt hat das System des iPhone zumindest in einer Hinsicht einen entscheidenden Vorteil: Die "Aufmerksamkeitsprüfung". Hinter diesem Wort versteckt Apple eine Software, die erkennt, ob der Nutzer gerade zum iPhone schaut. Ist dies nicht der Fall, so wird das Gerät auch nicht entsperrt.

BBC hat Googles Gesichtserkennung mit mehreren Nutzern getestet – in jedem Fall ließ sich das Gerät mit geschlossenen Augen entsperren. Im unten eingebetteten Tweet ist einer dieser Versuche zu sehen. Im Zuge der "Zehn Gründe, warum Google endlich seine Pixel-Hardware begraben sollte" hatten wir dieses Problem bereits erwähnt, da es sich aber um ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko handelt, gehen wir hier nochmals auf das Thema ein.

In einem geleakten Screenshot war eine Einstellung zu sehen, die das Entsperren mit geschlossenen Augen verhindern sollte – diese fehlt in aktuellen Geräten allerdings, was darauf hindeutet, dass Google die Funktion bis zum Launch der Geräte nicht fertigstellen konnte und vielleicht in einem Update nachreichen könnte. Allerdings hat der Konzern bestätigt, dass ein solches Feature nicht verfügbar sein wird, wenn das Pixel 4 auf den Markt kommt.

Sicherheitsexperte Graham Cluley meint dazu, dass es ein großes Sicherheitsproblem darstellt, wenn jemand ein Smartphone entsperren kann, während man schläft – etwa ein Kind oder ein Partner. Fingerabdrucksensoren sind dabei allerdings ähnlichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt.

Quelle(n)

Google, via BBC

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6349 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 20.10.2019 (Update: 20.10.2019)