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Ein Telegram-Bot verkauft die Telefonnummern von mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern

Ein neuer Telegram-Bot kompromittiert die Privatsphäre von mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern. (Bild: Christian Wiediger)
Ein neuer Telegram-Bot kompromittiert die Privatsphäre von mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern. (Bild: Christian Wiediger)
Cyberkriminalität wird offenbar von Jahr zu Jahr komfortabler: Die Telefonnummern und IDs von mehr als 500 Millionen Facebook-Accounts stehen derzeit zum Verkauf, Interessenten können bequem über Telegram private Daten von anderen Nutzern erstehen, ein Chatbot hilft sogar bei der Abwicklung.
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Einem neuen Bericht von Motherboard zufolge verkauft ein Mitglied eines Hacker-Forums Zugriff auf eine Datenbank, die persönliche Informationen von mehr als 500 Millionen Facebook-Accounts enthält. Facebook hat angegeben, dass die Daten durch eine Sicherheitslücke gesammelt wurden, die bereits im August 2019 geschlossen wurde.  

Die angebotenen Daten sind daher offenbar bereits mehrere Jahre alt, dennoch ergibt sich dadurch ein enormes Sicherheitsrisiko für all jene, die ihre Telefonnummer bereits seit längerer Zeit in ihrem Facebook-Account hinterlegt haben. Ärgerlich ist, dass viele Nutzer ihre Telefonnummer ausschließlich zur Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung angegeben haben, um ihre Accounts vor Hacker-Angriffen zu schützen – das hilft nur leider nicht gegen Datenlecks seitens Facebook.

Besonders kritisch ist aber, wie einfach jeder auf die Datenbank zugreifen kann, denn die Daten werden über einen Chatbot per Telegram verkauft. Dazu muss lediglich die Facebook ID angegeben werden, um die zugehörige Telefonnummer zu erhalten, oder umgekehrt. Um die Daten zu erhalten muss ein "Credit" bezahlt werden, der einzeln 20 US-Dollar kostet, durch Mengenrabatte lässt sich aber ordentlich sparen, denn beim Kauf von 10.000 Credits werden nur noch 0,50 US-Dollar pro Stück fällig. 

Im unten eingebetteten Tweet von @UnderTheBreach ist der Chatbot in Aktion zu sehen. Derzeit ist unklar, ob Telegram daran arbeitet, den Bot zu sperren, um die Daten von Facebook-Nutzern zu schützen – zumindest vorläufig, denn nichts hindert den Hacker daran, die Daten anderweitig zu verkaufen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6589 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 26.01.2021 (Update: 26.01.2021)