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Eve Spectrum: Erste Details zum Community-entwickelten Gaming-Monitor

Das Design-Team zeigt sich kreativ – spannend wird, wie der Monitor am Ende aussehen wird. (Bild: Eve)
Das Design-Team zeigt sich kreativ – spannend wird, wie der Monitor am Ende aussehen wird. (Bild: Eve)
Crowdfunding war gestern, crowd-entwickeln ist heute: Eve entwickelt einen Gaming-Monitor, bei dem alle wichtigen Spezifikationen durch Community-Umfragen bestimmt werden, vom verwendeten Panel bis hin zum Design. Endlich hat das Unternehmen erste Details zur verwendeten Technik sowie neue Designkonzepte veröffentlicht.

Eve ist wohl am besten für seinen Surface-Konkurrenten Eve V bekannt. Das Unternehmen hat sich im Februar erneut an seine Kunden gewandt, um gemeinsam mit der Community zu bestimmen, welches Produkt entwickelt werden soll. Das Ergebnis ist der Eve Spectrum: Ein Gaming-Monitor, der von der Technik bis zum Design von der Community mitbestimmt wurde. Endlich gibt es erste Infos, wie dieser Bildschirm aussehen könnte.

Im Designkonzept "Blade" zeigt Eve ein hypermodernes Gehäuse im Metall-Look.
Im Designkonzept "Blade" zeigt Eve ein hypermodernes Gehäuse im Metall-Look.
Die Rückseite besteht allerdings nur aus metallisch aussehendem Plastik.
Die Rückseite besteht allerdings nur aus metallisch aussehendem Plastik.

Technik: Viele Anschlüsse, schnelles IPS-Panel

Das Herz jedes Gaming-Monitors ist das Panel. Nicht nur die Blickwinkel und die Farbdarstellung sind wichtig, sondern vor allem auch die Geschwindigkeit und Reaktionszeit. Eve setzt hier auf das selbe Panel, das bereits beim LG 27GL850 zum Einsatz kommt. Dieses kombiniert eine schnelle Bildwiederholrate von 144 Hz bei einer Reaktionszeit von 1 ms mit einem IPS-Panel. 

Während die meisten schnellen Gaming-Monitore auf TN-Panels setzen, kann der Eve Spectrum hier mit stabileren Blickwinkeln punkten. Die Farbdarstellung dürfte dank 98 Prozent Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und VESA DisplayHDR 400-Unterstützung auch ansprechend ausfallen. Die Auflösung liegt bei 2.560 x 1.440 Pixeln. Dabei soll die Bildqualität beim Eve Spectrum aber dank einer 400 nits hellen Hintergrundbeleuchtung und einer verbesserten Polarisationsschicht für höheren Kontrast weiter verbessert worden sein. 

Bei den Anschlüssen hat sich die Community für zwei USB-C-Ports entschieden, die wahlweise beide als Eingänge oder aber zum Daisy Chaining benutzt werden können, sodass ein Port mit dem PC verbunden ist und der zweite Port zum Anschluss weiterer Geräte an den Computer zur Verfügung steht. Dazu gibt's einen HDMI- und zwei DisplayPort-Eingänge sowie einen integrierten USB-A-Hub (zwei Ports, USB 3.1 Gen 2) und einen AUX-Anschluss.  


"Bloxy" zeigt sich kantiger und traditioneller.
"Bloxy" zeigt sich kantiger und traditioneller.
Während der Standfuß und der VESA-Anschluss aus Metall bestehen ...
Während der Standfuß und der VESA-Anschluss aus Metall bestehen ...
... muss sich der Großteil des Rückens abermals mit Plastik begnügen.
... muss sich der Großteil des Rückens abermals mit Plastik begnügen.

Design: Fünf Konzepte, die Community darf abstimmen

Eve hat fünf unterschiedliche Designkonzepte veröffentlicht, über welche die Community zur Zeit abstimmen kann. Das finale Design wird am 18. Oktober enthüllt. 

Preis & Release-Datum

Da das Design noch nicht final ist, gibt es noch keine näheren Infos zum Preis. Tom's Hardware geht davon aus, dass der Bildschirm weniger als 500 US-Dollar kosten wird. Der Standfuß wird separat verkauft, und das deutlich günstiger als der 1.000 US-Dollar teure Standfuß von Apples Pro Display XDR. 

Offenbar haben 46 Prozent der befragten Nutzer angegeben, keinen Standfuß zu verwenden. Die Auslieferung des Eve Spectrum soll im zweiten Quartal 2020 starten.

"Stationary" soll nicht nur hübsch, sondern auch praktisch sein.
"Stationary" soll nicht nur hübsch, sondern auch praktisch sein.
Die wellige Oberfläche kommt am ganzen Gehäuse zum Einsatz.
Die wellige Oberfläche kommt am ganzen Gehäuse zum Einsatz.
Diese ist etwa praktisch, um ein Smartphone zu laden oder kleine Gegenstände aufzubewahren.
Diese ist etwa praktisch, um ein Smartphone zu laden oder kleine Gegenstände aufzubewahren.

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Autor: Hannes Brecher,  8.10.2019 (Update: 12.03.2021)