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GPD Win Max 2: Der eindrucksvolle Mini-Gaming-Laptop kommt mit Ryzen 7 6800U, Radeon 680M und 2,5K-Display

Der GPD Win Max 2 unterstützt externe Grafikkarten, auch in Verbindung mit AMD Ryzen. (Bild: GPD)
Der GPD Win Max 2 unterstützt externe Grafikkarten, auch in Verbindung mit AMD Ryzen. (Bild: GPD)
GPD hat mit dem Win Max 2 sein bisher spannendstes Mini-Gaming-Notebook vorgestellt, denn das Gerät kommt nicht nur mit einem fast randlosen 2,5K-Display, sondern auch mit einem AMD Ryzen 7 6800U, der über USB 4 externe Grafikkarten unterstützt.

Nachdem erst vor wenigen Tagen erste Details zum GPD Win Max 2 bestätigt wurden hat der Hersteller das kompakte Gaming-Notebook nun vollends enthüllt. Besonders spannend ist dabei das fast randlose Display im 16:10-Format, das eine Diagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel besitzt. GPD verbaut einen Touchscreen, der auch mit druckempfindlichen Stiften kompatibel ist. Die Webcam wird ins Scharnier verbaut.

Um von der hohen Bildschirmauflösung zu profitieren wird entsprechend viel Leistung vorausgesetzt. Kunden haben dabei die Wahl zwischen dem Intel Core i7-1280P und dem AMD Ryzen 7 6800U mit einer TDP von bis zu 28 Watt. Während der moderne Intel Alder Lake-Prozessor mit seinen sechs Performance- und acht Effizienz-Kernen eine erstklassige CPU-Leistung verspricht ist die Ryzen-Option noch spannender.

Denn einerseits arbeitet Ryzen 6000 deutlich effizienter als Intel Alder Lake, was eine längere Akkulaufzeit ermöglicht, und andererseits ist die Radeon 680M iGPU deutlich schneller als die Intel Iris Xe Graphics G7. Mit 12 Compute Units und Taktraten bis 2,4 GHz sollte die iGPU rund doppelt so schnell sein als der Grafikchip des Steam Deck, der acht CUs mit bis zu 1,6 GHz betreibt. Laut GPD laufen die meisten aktuellen Spiele in 1.080p-Auflösung mit 45 bis 60 Bildern pro Sekunde.

Die AMD-Version kommt sogar mit schnellerem LPDDR5-6.400-Arbeitsspeicher, statt mit LPDDR5-5.200. Neben 16 GB bis 32 GB RAM gibts eine 1 TB bis 2 TB fassende SSD. Besonders spannend ist, dass das Mini-Notebook mit externen Grafikkarten kompatibel ist, und zwar auch die AMD-Version, die dazu auf USB 4 statt auf Thunderbolt 4 zurückgreift. Dazu gibts einen weiteren USB-C-Port, dreimal USB-A (10 Gbit/s), HDMI 2.1, einen SD- und einen microSD-Kartenleser.

Ein zusätzlicher M.2-2230-Slot kann wahlweise eine zweite SSD oder ein LTE-Modem aufnehmen. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Der Einschaltknopf beherbergt einen Fingerabdrucksensor. Die Gaming-Steuerelemente inklusive der Analog-Sticks können durch eine magnetische Abdeckung versteckt werden. Der Akku fasst 65 Wh. Details zum Preis und zur Verfügbarkeit stehen noch aus.

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Autor: Hannes Brecher, 29.03.2022 (Update: 29.03.2022)