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Google Chrome: obligatorische Warnanzeige bei http-Verbindungen ab Oktober

Google Chrome: obligatorische Warnanzeige bei http-Verbindungen
Google Chrome: obligatorische Warnanzeige bei http-Verbindungen
Googles Browser Chrome wird ab Oktober verstärkt Warnmeldungen bei der Ansicht von http-Seiten anzeigen. Damit verstärkt Google seine Bemühungen Webseiten-Verschlüsselung und damit sicherere https-Verbindungen zu etablieren.

Ab Oktober sollen unverschlüsselte http-Verbindungen im Google Chrome-Browser als unsicher markiert werden. Wenn ein Nutzer dann Daten in eine solche Website eingibt erscheint in der Adressleiste eine Warnung und markiert dem User die Webseite als „nicht sicher“. Im Inkognito-Modus des Browsers soll diese Warnung sogar standardmäßig angezeigt werden und nicht erst wenn man Daten eingibt.

Bereits seit Januar werden solche Warnungen in Chrome angezeigt, allerdings nur bei Wegseiten auf denen man Passwörter oder Kreditkarten-Daten eingeben kann. Daten, die über eine http-Verbindung übermittelt werden sind unverschlüsselt und können somit deutlich leichter von Hackern abgefangen werden. Dabei sind für Google nicht nur Passwörter und Kreditkarteninfos sensible Daten. Alle Eingaben von Nutzern sollten verschlüsselt werden, so das Unternehmen.

Obwohl bereits viele Websites den Wechsel zum sichereren https-Standard vollzogen haben gibt es noch Seiten, bei denen dies nicht der Fall ist. Die neue Funktion soll auch dazu dienen einen gewissen Druck auf die Betreiber auszuüben, um auf https umzustellen. Für Entwickler stellt Google gleichzeitig eine Anleitung zur Umstellung zur Verfügung.

Mozilla Firefox verfügt seit der Versionsnummer 51, bereits vor der Implementierung in Chrome, über eine ähnliche Funktion. Auch hier wird über unsichere http-Verbindungen gewarnt, allerdings vorerst auch nur bei Websites mit Passwort-Feldern.

Quelle(n)

Text: pcworld.com

Bild: Google

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Autor: Christian Hintze, 29.04.2017 (Update: 29.04.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).