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Google: Patent für motorisierten Pixelbook-Displaydeckel

Google: Patent für motorisierten Pixelbook-Displaydeckel
Google: Patent für motorisierten Pixelbook-Displaydeckel
Eine gerade gewährte Patentanmeldung von Google sieht ein motorisiert aufklappendes Display für das Pixelbook vor, welches sich automatisch am Gesichtsfeld des Nutzers ausrichtet.

Das Pixelbook wurde vor etwa zwei Monaten vorgestellt. Nun ist ein Patent gesichtet worden, das die Pixelbooks betrifft. Das Patent wurde erst kürzlich gewährt, datiert in seiner Ursprungsform allerdings auf das Jahr 2013 zurück.

Der Eintrag wurde von Ken Loo getätigt, welcher als Senior Product Design Engineer maßgeblich an der Entwicklung des Pixel Phone und des Pixelbook beteiligt war, ebenso arbeitete er als Lead Engineer an den Autosensoren für Googles self driving cars.

In der Theorie dreht es sich bei dem Patent um die selbstständige Öffnung des Panels vom Pixelbook. Per längerem Druck auf eine touchsensitive Oberfläche soll sich der Displaydeckel automatisch und ohne weiteres Zutun des Nutzers selbst per Motor öffnen. Anschließend wird die Frontkamera aktiv und trackt die Position des Gesichts des Nutzers. Die Daten nutzt das Gerät dann, um kontinuierlich den optimalen Aufstellwinkel für das Display zu bestimmen und diesen automatisiert einzustellen. Quasi ein elektronischer Display-Gimbal.

Ein weiterer Sensor sowie die rückseitigen Kameras könnten ermitteln, ob sich der Nutzer überhaupt in der Nähe befindet, indem es Personen auf potentielle Nutzer abgleicht. Diese Umgebungsscannung dürfte aber für viele zu viel des Guten sein. Ob es die Technik aus dem Patent jemals in ein zukünftiges Pixelbook schafft, bleibt abzuwarten.

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Autor: Christian Hintze, 27.11.2017 (Update: 27.11.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).