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Google-Studie: Phishing gefährlicher als Datenlecks

Google-Studie: Phishing gefährlicher als Datenlecks
Google-Studie: Phishing gefährlicher als Datenlecks
Google hat in einer Untersuchung festgestellt, dass Phishing das größte relative Risiko zum Verlust von Zugangsdaten birgt.

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In Kooperation mit der Universität Berkeley hat Google zwischen März 2016 und 2017 untersucht, wie Cyberkriminelle an Zugangsdaten von Internetnutzern gelangen, wozu die Sicherheitsforscher das Angebot auf entsprechenden, kriminellen Plattformen untersucht haben.

Auf dem Schwarzmarkt konnten die Forscher so 788.000 via Keylogger gestohlene Zugangsdaten finden, weitere 12 Millionen wurden via Phishing erbeutet und ganze 3,3 Milliarden durch Einbrüche in die Datenbanken von Internetdiensten. Dabei unterscheiden sich letztlich der Erfolg signifikant, zumal zumindest Einbrüche bei Drittanbieter für den Nutzer nur dann wirklich gefährlich werden, wenn dieser bei mehreren Diensten das gleiche Passwort verwendet, also fahrlässig handelt. 

Da kommerzielle Phishing-Tools in vielen Fällen (82%) auch noch weitere Informationen wie etwa den Standort des Nutzers und deren IP zu erfassen versucht, bescheinigt Google Phishing für den einzelnen Nutzer das größte, relative Risiko.

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Autor: Silvio Werner, 13.11.2017 (Update: 13.11.2017)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.