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Security: Snowden warnt vor Biometrie, u.a. im iPhoneX

Security: Snowden warnt vor Biometrie, u.a. im iPhoneX
Security: Snowden warnt vor Biometrie, u.a. im iPhoneX
Per Videokonferenz warnt Edward Snowden über die Datensammelpolitik vieler Unternehmen. Im Fokus der Warnung steht die Biometrie wie Gesichtserkennung & Co am Beispiel des iPhone X.
Christian Hintze,
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Der noch immer im russischen Exil lebende Whistleblower Edward Snowden war im Rahmen eines IT-Kongresses namens JBFOne per Video zugeschaltet. Snowden warnte in seiner neuesten Botschaft vor der Datensammelwut der Firmen und deren unzureichenden Methoden diese auch zu schützen.

Die Unternehmen greifen immer mehr Daten ab, stellen diese auch Drittunternehmen zur Verfügung und zeichnen sich oft durch extrem mangelhafte Transparenz aus, was die Verwendung der Daten angeht. Außerdem würden immer wieder Millionen von Accounts und massenhaft teils sensible Bürgerdaten gehackt und deren Daten gestohlen.

Das aber hindert die Menschen scheinbar nicht daran freiwillig potentielle oder ganz offensichtliche Überwachungsgeräte in einem Ausmaß zu nutzen, wie es sich nicht einmal Orwell hätte vorstellen können. Als Beispiel dient ihm das neue iPhone X und dessen Gesichtserkennung.

Das Problem ist weniger, dass es bereits umgangen werden konnte, sondern das Apple die Gesichtsdaten auch Drittentwicklern von Apps zur Verfügung stellt. Auch die so beliebten Fingerabdrucksensoren sind kritisch, schließlich toleriert jeder Nutzer hiermit quasi die Weitergabe seiner persönlichen Fingerabdrücke. Und anders als ein Passwort lassen sich biometrische Merkmale bei deren Diebstahl nunmal nicht ändern. „Wir tragen das Risiko“ fasst Snowden zusammen und ruft zur Datensparsamkeit auf.

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 23.11.2017 (Update: 23.11.2017)