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macOS High Sierra: Bug gibt Adminrechte

macOS High Sierra: Bug gibt Adminrechte Bild: Lemi Orhan Ergin
macOS High Sierra: Bug gibt Adminrechte Bild: Lemi Orhan Ergin
Eine kritische Sicherheitslücke in macOS High Sierra erlaubt es Angreifern, sich auf einem entsperrten Computer als Administrator anzumelden.

Die von Lemi Orhan Ergin via Twitter öffentlich gemachte Lücke ist kritisch, deren Ausnutzung in der Praxis allerdings vergleichsweise eingeschränkt: So müssen Angreifer physischen Zugriff auf ein bereits entsperrtes Gerät mit macOS High Sierra haben. 

Dann ist es allerdings problemlos möglich, sich über die Systemeinstellungen als Administrator einzuloggen: Dazu muss als Benutzername root und kein Passwort eingegeben werden, nach mehrfacher Betätigung lassen sich so dann auch kritische Systemeinstellungen ändern, beispielsweise die Firewall deaktivieren. Auch die Ausführung schadhafter Software ist denkbar.

Nach einem ersten Login über die Systemsteuerung ist es auch möglich, sich statt mit einem Benutzernamen auch als Admin - wieder ohne Passwort - anzumelden, womit sich dann auch entsperrte Geräte wieder öffnen lassen.

Apple arbeitet offensichtlich aktuell an einem Patch, bis dahin ist die Vergabe eines starken Admin-Passworts anzuraten. 

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Autor: Silvio Werner, 29.11.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.