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Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen

Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen
Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen
Uber Technologies Inc., hierzulande als Taxikonkurrent bekannt, hat Hackern angeblich 100.000 Dollar gezahlt, um ein Datenleck zu vertuschen.
Christian Hintze,
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Das massive Datenleck soll im vergangenen Jahr die persönlichen Informationen aus 57 Millionen Accounts bloßgelegt haben. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Als Folge des Bekanntwerdens des Vertuschungsversuchs wurden nun zwei Mitarbeiter, darunter der chief security officer Joe Sullivan, entlassen, die diesen mit zu verantworten haben, so Dara Khosrowshahi. Letztere hatte im August 2016 die Position des CEO von einem der Mitbegründer des Konzerns übernommen, möchte aber erst kürzlich von dem Vorfall vom Oktober 2016 erfahren haben. 

Der Vorgänger Kalanick sieht sich mittlerweile mehreren Vorwürfen zu sexuellen Belästigungen, Diebstahls von Handelsgeheimnissen und weiteren kriminellen Aktivitäten ausgesetzt. Für die Vertuschung soll er jedoch, laut einer Untersuchung, nicht verantwortlich sein. Von dem Datendiebstahl soll er im November erfahren haben.

Die gestohlenen Daten beinhalten Namen, Email-Adressen und Handynummern von Uber-Kunden aus der ganzen Welt, darüber hinaus noch die Namen und Nummernschildern von rund 600.000 US-Fahrern.

Bei dem Vorfall erhielten zwei Hacker Zugriff auf Firmeninformationen auf Github. Damit konnten sie wohl auf den separaten Cloud-Service des Konzerns zu- und sämtliche Daten abgreifen. Die neue CEO gelobt mehr Transparenz und Besserung. Währenddessen erwägen Behörden z.B. in Australien und auf den Philippinen eigene Untersuchungen des Vorfalls

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Quelle(n)

Reuters

Bild: Uber

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 22.11.2017 (Update: 22.11.2017)