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Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen

Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen
Datenskandal: Uber bezahlte Hacker, um Datenleck zu vertuschen
Uber Technologies Inc., hierzulande als Taxikonkurrent bekannt, hat Hackern angeblich 100.000 Dollar gezahlt, um ein Datenleck zu vertuschen.

Das massive Datenleck soll im vergangenen Jahr die persönlichen Informationen aus 57 Millionen Accounts bloßgelegt haben. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Als Folge des Bekanntwerdens des Vertuschungsversuchs wurden nun zwei Mitarbeiter, darunter der chief security officer Joe Sullivan, entlassen, die diesen mit zu verantworten haben, so Dara Khosrowshahi. Letztere hatte im August 2016 die Position des CEO von einem der Mitbegründer des Konzerns übernommen, möchte aber erst kürzlich von dem Vorfall vom Oktober 2016 erfahren haben. 

Der Vorgänger Kalanick sieht sich mittlerweile mehreren Vorwürfen zu sexuellen Belästigungen, Diebstahls von Handelsgeheimnissen und weiteren kriminellen Aktivitäten ausgesetzt. Für die Vertuschung soll er jedoch, laut einer Untersuchung, nicht verantwortlich sein. Von dem Datendiebstahl soll er im November erfahren haben.

Die gestohlenen Daten beinhalten Namen, Email-Adressen und Handynummern von Uber-Kunden aus der ganzen Welt, darüber hinaus noch die Namen und Nummernschildern von rund 600.000 US-Fahrern.

Bei dem Vorfall erhielten zwei Hacker Zugriff auf Firmeninformationen auf Github. Damit konnten sie wohl auf den separaten Cloud-Service des Konzerns zu- und sämtliche Daten abgreifen. Die neue CEO gelobt mehr Transparenz und Besserung. Währenddessen erwägen Behörden z.B. in Australien und auf den Philippinen eigene Untersuchungen des Vorfalls

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Quelle(n)

Reuters

Bild: Uber

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Autor: Christian Hintze, 22.11.2017 (Update: 22.11.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).