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Huawei Nova 6 (5G): Neues Smartphone mit 5G für unter 500 Euro vorgestellt

Von dem Huawei Nova 6 gibt es drei unterschiedliche Varianten (Bild: Huawei)
Von dem Huawei Nova 6 gibt es drei unterschiedliche Varianten (Bild: Huawei)
Huawei hat heute unter dem Namen Nova 6 drei neue Smartphones vorgestellt, von denen eins mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G kompatibel ist. Auch sonst können die Geräte dank aktueller High-end-Hardware auf den ersten Blick überzeugen.
Cornelius Wolff,

Nach den Gerüchten der letzten Wochen hat Huawei heute endlich das neue Nova 6 (5G) vorgestellt. Hierbei kommt das Gerät in 3 Versionen. Einmal ist der neue Mobilfunkstandard 5G mit an Bord, beim zweiten handelt es sich um das normale Nova 6 und dann gibt es mit dem Nova 6 SE noch eine günstigere Variante des neuen Smartphones.

Das Huawei Nova 6 (5G)

Das Huawei Nova 6 von vorne und von hinten (Bild: Huawei)
Das Huawei Nova 6 von vorne und von hinten (Bild: Huawei)

Das normale Huawei Nova 6 unterscheidet sich von der 5G-Variante kaum. Einzig der Akku der 5G-Variante ist interessanterweise mit 4200mAH ein wenig größer als die 4100mAH der Version ohne dem modernen Mobilfunkstandard. Weiterhin gibt es bei dem 5G-Smartphone noch die Möglichkeit 256 anstatt 128 GB internen Speicher auszuwählen. Ansonsten sind sich die Geräte ziemlich identisch. So verfügen beide Varianten über ein 6,57 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln.

Das verwendete Panel besitzt eine ovale Lochaussparung, in der sich gleich zwei Selfiekameras verbergen. Die Hauptkamera löst hier mit 32 MP auf, während der zweite 8-MP-Sensor für Weitwinkelaufnahmen verbaut ist. Wie wir bereits aus vorher veröffentlichten Berichten entnehmen können, scheint es sich bei den Selfiekameras um das aktuelle Non plus Ultra in dem Bereich zu handeln. Auf der Rückseite findet sich indes ein Triple-Kamera-Setup, wobei der Hauptsensor mit 40 MP auflöst. Die anderen beiden Kameras nehmen mit jeweils 8 MP Weitwinkel- und Zoom-Fotos auf.

Als Prozessor setzt Huawei hier auf den aktuellen Kirin 990, dem 8 GB RAM zur Seite stehen. Das normale Nova 6 wird in China für umgerechnet 410 Euro in den Handel kommen, während man für die 5G-Version mit 128 GB schon ca. 485 Euro bezahlen muss, womit das Smartphone aktuell immer noch wesentlich günstiger ist, als andere 5G-Geräte.

Das Huawei Nova 6 SE

Das Huawei Nova 6 SE verfügt über eine 48-MP-Kamera (Bild: Huawei)
Das Huawei Nova 6 SE verfügt über eine 48-MP-Kamera (Bild: Huawei)

Der kleinere Bruder namens Nova 6 SE kommt mit einem 6,4 Zoll-Display, das ebenfalls mit FHD+ auflöst, wobei die Lochaussparung komplett rund ist, da sich hier nur eine einzelne Selfiekamera mit 16 MP verbirgt. Auf der Rückseite verbaut Huawei gleich vier Kameras, wobei die Hauptkamera über ganze 48 MP verfügt. Der zweite 8-MP-Sensor ist für Weitwinkelbilder zuständig, während die anderen zwei Kameras mit 2 MP für Makroaufnahmen und für die Berechnung von Tiefeninformationen eingesetzt werden. Als SoC kommt hier der schwächere Kirin 810 zum Einsatz, dem allerdings wieder 8 GB RAM mit 128 GB internen Speicher zur Seite stehen. Der Akku sollte mit einer Kapazität von 4200mAH seinen Nutzer problemlos durch einen Tag bringen. Preislich startet das Gerät bei umgerechnet 280 Euro.

Insgesamt handelt es sich also um drei ziemlich interessante Smartphones, die in ihrer Preisklasse mit High-end-Hardware überzeugen können. Gerade die 5G-Version könnte dank seines Preises viele potentielle Kunden begeistern. Ob und wann die Geräte in Europa auf den Markt kommen ist aktuell leider noch unklar.

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Autor: Cornelius Wolff,  5.12.2019 (Update:  5.12.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.