Notebookcheck

Im Test bei NBC: Best of Oktober 2012 - Notebooks

Sebastian Jentsch, Stefanie Voigt, 30.11.2012

Alles, außer Gamer. Die Subnotebooks und Office-Geräte im Oktober bedienten den anspruchsvollen High-End-Käufer ebenso wie den sparsamen Studenten. Solide Alltagsgeräte, hauchdünne Ultrabooks, rasante Minis und dicke Workstations: Bis auf Gaming-Fans werden alle in unserer Übersicht fündig.

Der große Haufen von 14 Subnotebooks war nicht etwa eine Flut von neuen Ultrabooks, sondern  bestand zum Teil aus Business-Minis und dünnen Pseudo-Ultrabooks. Beinahe-Ultrabooks für knappe Kassen, das ist das Stichwort, wenn wir Lenovos IdeaPad S300 oder Acers Aspire V5-431 (Office) betrachten. Das Gegenteil davon, die Premium-Klasse, stellt Acers Aspire S7 391. Der 13-Zoller ist so dünn wie kein Ultrabook zuvor: 12 Millimeter

Die elf Office-Geräte im Oktober verleiten zum Gedanken, die Kundschaft gäbe jetzt das Computerspiele-Hobby auf und wende sich dem ernsthaften Teil des Lebens zu. Dies ist so kurz vor Weihnachten mitnichten der Fall! Es sind vor allen Dingen die Low-Cost-Notebooks zwischen 400 und 600 Euro, welche jetzt wieder massenhaft unter die Leute gebracht werden. Speziell Lenovo hat viele Modelle zu Dumpingpreisen im Angebot.

Die Windows 8 Convertibles stehen erst im November im Fokus. Dells XPS 12 ebnete kurz vor dem Windows 8 Launch schon einmal den Weg. Die Geräteklasse Convertible ist zwar nicht neu, jedoch kommen jetzt die seit Anfang des Jahres vorgestellten neuen Lösungen auf den Markt. Das XPS 12 mutiert zum Beispiel zum Tablet, indem das Displaypanel im Rahmen gedreht wird. Docking- und Slider-Lösungen anderer Anbieter werden im November folgen. 

Überraschend wenige Multimedia-Notebooks bot der Oktober, von Gamern ganz zu schweigen (nur One M73-2N). Ganze zwei Stück, einmal Lenovo und einmal HP, gingen durch die Hände der Tester. Smartphones und Tablets werden wir ab sofort in einer separaten Monatsübersicht bewerten. Siehe dazu: Im Test bei NBC: Best of Oktober 2012 – Smartphones und Tablets.

Kategorie Subnotebook

Anwärter:

HP EliteBook 2170p-B6Q15EA 86%

Samsung 900X3C-A04DE 90%

Asus UX21A-K1010V 89%

Dell Latitude E6330 87%

Dell Latitude E6230 86%

Lenovo Thinkpad Edge E330 (NZS4RGE) 86%

Acer Aspire S7 391-73514G25aws 85%

Fujitsu LifeBook S792 85%

Lenovo ThinkPad Edge E335 85%

Sony Vaio SV-Z1311Z9EX 85%

Samsung 535U3C 83%

Sony Vaio SVT-1111M1E/S 83%

Asus X301A-RX005V 81%

Lenovo IdeaPad S300 MA145GE 80%

Im Monat der Subnotebooks gingen vor allem 13-Zoller aller Richtungen durch unsere Hände. Preislich ganz oben, aber auch mit hohem Anspruch an Stabilität, Verarbeitung und Praxistauglichkeit, liegen HP EliteBook 2170p (11,6 Zoll), Dell Latitude E6330 (13 Zoll) und Latitude E6230 (12,5 Zoll). Verarbeitung und Eingabegeräte dieser drei Kontrahenten nehmen sich nichts, alle bewegen sich auf einem hohen Business-Niveau. Irritierend: Alle drei haben äußerst schwache Displaypanels:  Abgesehen vom schlechten Kontrast ist die Helligkeit unisono mangelhaft. Auf der anderen Seite ist die Systemleistung jeweils, aufgebohrt durch SSDs und schnelle Ivy-Bridge-Prozessoren, rasant wie die einer Workstation. Die Preise rangieren je nach Konfiguration zwischen 1.600 und 1.800 Euro. 

Nicht weniger teurer aber auch kein waschechtes Business-Produkt: Samsungs edle Serie 9, hier mit dem 13-Zoll-Ableger 900X3C-A04DE (knapp 1.500 Euro) in der dritten Generation. Es ist nicht nur die pfeilschnelle 256-GB-SSD, welche das nur 1,18 Kilogramm leichte Gerät auf eine seltene 90 % Wertung treibt. Der blickwinkelstarke PLS-Bildschirm ist extrem hell und hat einen hohen Kontrast. Das sorgt zusammen mit der sehr guten Verarbeitung und den Top-Eingabegeräten für feuchte Augen bei den Ultrabooks-Fans.  

Das Asus Zenbook Prime UX21A ist ein direkter Konkurrent von Samsungs Serie 9, denn es gibt dort auch einen 11,6-Zoller. Für 1.200 Euro fährt der Prime ein hochwertiges IPS-FHD-Panel, einen Core i7 sowie eine schnelle SSD auf. Das ist zwar kein Taschengeld, aber für den hochwertigen Aluminium-Unibody, die brauchbaren Laufzeiten, die exzellenten Eingabegeräte und die hohe TFT-Helligkeit ist das in der Tat ein Kampfpreis. Qualität spricht sich herum. Nachdem die erste Charge im Oktober schnell ausverkauft war, brauchte es bis Ende November zum Auffüllen der Online-Regale. 

In diesen elitären Sphären will auch Acer mit dem Aspire S7 391 mitspielen (ab 1.300 Euro). Der 13-Zoller besitzt ein Touch-Panel und ein superflaches Gehäuse. Die Stabilität ist eher als grazil zu bezeichnen, aber gemessen an der dünnen Bauweise sehr gut. Die Eingabegeräte leiden zwar unter einem knappen Hub, sie sind aber sonst passabel bedienbar. Die Performance kommt dank zweier SSDs im RAID 0 und Core i7 nicht zu kurz. Die einzige Schwachstelle liegt ganz dicht neben einer Stärke: Das farbstarke, helle Touch-IPS-Panel mit den weiten Blickwinkeln dimmt im Akkubetrieb auf unterirdische 165 cd/m². Die Luminanz des Netzbetriebs wird mehr als halbiert.

Der preisbewusste Käufer wird das Aspire S7 nur kurz aus der Ferne betrachten. Für ihn kommt eher Lenovos IdeaPad S300 in Frage. Das kostet 600 Euro, ist so dünn wie ein Ultrabook und bringt sogar eine dedizierte Grafik mit. Die Radeon HD 7450M entpuppt sich im Spiele-Check jedoch als leistungsschwach und gegenüber einer integrierten HD 4000 als nicht konkurrenzfähig. Nachteile des S300 sind weiterhin die mangelhafte Stabilität, die schwammige Tastatur sowie das kontrastarme, dunkle Display.

Wer sich nicht auf klapprige Pseudo-Ultrabooks einlassen möchte und gern höheres Gewicht und Abmessungen in Kauf nimmt, der wird bei Lenovos Thinkpad Edge E330 fündig (560 Euro). Die Hardware des 13-Zollers ist nicht mehr State of the Art (Core i3 2370M). Eingabegeräte, Verarbeitung und Ergonomie bewegen sich jedoch auf hohem Business-Niveau. Die gute Laufzeit von fast 6 Stunden  (WLAN-Test) wird unter Tageslicht nur durch die mittelmäßige und für draußen immer noch zu niedrige Displayhelligkeit beeinträchtigt. 

Bei knapper Kasse können die Vorteile des Edge E335 in Form der AMD Version bereits ab 460 Euro genossen werden. Die Laufzeit reduziert sich jedoch um eine Stunde und das Display wird auch nicht besser. Im Vergleich zur Intel Version fällt die Leistung deutlich schwächer aus, was auf Grund der sparsamen Brazos APU jedoch nicht wundert (AMD E-Series E2-1800). 

Bleiben wir bei AMD, gehen aber zu Samsung. Das Serie 5 535U3C mit A-Series A6-4455M ist ein 13-Zoller der AMD-Trinity-Generation. Die Leistung haut den Ultrabook-User nicht vom Hocker, dafür ist aber das helle, matte Display im Außenbereich ein kleines Highlight. Leider gilt das nicht für die Blickwinkel, und auch die wippende Tastatur taugt nicht für den angenehmen Office-Einsatz. 

Genau das ist das ideale Einsatzgebiet für das Mobility Tool Fujitsu LifeBook S792. Statt Low Voltage spendiert der 13-Zoller Quadcore-Power und eine schnelle Micron SSD mit 256 GB. Zum Preis von unter 1.200 Euro ein durchaus beachtliches Angebot, zumal die Akkulaufzeit mit 5:49 Stunden nicht am Vierkern-Prozessor scheitert. Das Display ist auch hier nicht perfekt, es ist aber immerhin 300 cd/m² hell und entspiegelt. Businesstypisch gibt es einen Docking Port sowie zahlreiche Anschlüsse und Optionen (z. B. 3G-Modul).

Es soll auch Geschäftskunden geben, die nicht jeden Euro dreimal umdrehen und durchaus ein Notebook für 2.300 Euro kaufen. Genau an diese Zielgruppe wendet sich Sonys Vaio SV-Z1311Z9EX. Für den Sack voll Geld gibt es Doppel-SSD im RAID 0 (2x 256 GB), einen Standard-Voltage-Quadcore, ein leichtes Kohlefaser-Chassis sowie eine sRGB- als auch AdobeRGB-Farbraumabdeckung. Leider ist die Bildschirmhelligkeit der Full-HD-Anzeige für draußen unpassend. Spezialität des Z13 ist die mitgelieferte Power Media Dock (PMD) mit externer Grafikkarte. In einer per USB 3.0 angeschlossenen Box befindet sich eine Radeon HD 7670M nebst Blu-ray Reader. Die GPU im PMD läuft aber nicht mit der normalen Performance einer HD 7670, sondern bleibt etwas schwächer. 

Für die Kundschaft mit weniger Geld auf der Kante hat Sony das Vaio SVT-1111M1E/S im Angebot. Der 11,6-Zoller (600 Euro) mit Core i3 2367M ist sehr hochwertig verarbeitet, elegant und stabil. Die Eingabegeräte können nicht die höchsten Schreibansprüche erfüllen, wohl aber die Akkulaufzeit von 5:25 Stunden.

Zum Dumpingpreis verkauft Asus sein X301A-RX005V (499 Euro) mit Intel Core i3 2350M. Die 1,7 Kilogramm des 13-Zollers machen sich in der Tasche leicht. Die weniger gute Verarbeitung bereitet jedoch beim Hantieren mit dem einfachen Kunststoffgehäuse nicht immer Freude. 

Subnotebook des Monats Oktober 2012: Samsung 900X3C-A04DE

Unangefochten auf Platz 1 steht die 90-%-Wertung des 900X3C. Das PLS-Panel ist eine Wucht und schlägt den Betrachter in seinen Bann. Wer einmal mit IPS- oder diesem PLS-Panel gearbeitet hat, wird nicht mehr verstehen können, warum sich 95 % der Laptop-Besitzer mit schlechten Anzeigen zufrieden geben. Das Asus Zenbook Prime UX21A hat mit seinem Sehr Gut auch die Chance auf eine Empfehlung. Wer ein etwas höheres Gewicht in Kauf nimmt und eine extrem hohe Pixeldichte haben möchte (Full-HD, nicht unbedingt arbeitstauglich), der liegt beim Asus richtig.

» Das Samsung 900X3C-A04DE ist derzeit ab 1.495 Euro bei Amazon.de erhältlich.

Samsung 900X3C-A04DE
Samsung 900X3C-A04DE
Samsung 900X3C
Samsung 900X3C
Samsung 900X3C
Samsung 900X3C
Award Samsung 900X3C
Award Samsung 900X3C

Was uns gefällt

Das schicke Gehäuse in „Mineral Ash Black“, das matte PLS-Display (1600 x 900 Pixel) und die Performance des Systems. Das flinke mSATA-SSD (SATA III) trägt seinen Teil dazu bei.

Was wir vermissen

Ein zweiter USB-3.0-Port und die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten. Ein integriertes WWAN-Modul in dieser Klasse wäre ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal.

Was uns verblüfft

Große Überraschungen bleiben bei diesem Gerät aus. Entsprechend der neuen Hardware hätte Samsung das Kühlsystem modifizieren können.

Die Konkurrenz

Premium-Geräte mit 13,3-Zoll-Bildschirm. Dazu gehören das Asus Zenbook Prime UX31A mit FHD-Bildschirm und das Apple MacBook Air 13 Mid 2012. Eine weitere Alternative: Acer Aspire S5-391-73514G25akk mit gleichem Prozessor, allerdings deutlich schwächerem Panel. Im Business-Bereich: Lenovo X1 Carbon mit sehr heller und matter HD+-Anzeige.

Kategorie Office

Acer Aspire V5-431-887B4G50Mauu 78 %

HP 650-B0Y92EA 78 %

Zu den teuersten Geräten im Oktober gehörten das HP EliteBook 8470p (1.500 Euro) und das Lenovo ThinkPad T430s (1.750 Euro). Die beiden 14-Zöller sind leistungsstarke Arbeitsmaschinen, welche durch ihren Formfaktor kleiner 15,6 Zoll eine gute Mobilität ermöglichen sollen. Das wuchtige HP besitzt die höhere Wertigkeit (Alu-Finish) und die bessere Stabilität. Dafür wiegt es jedoch 2,1 Kilogramm. Das T430s als schlanker Ableger der T-Serie wiegt gerade mal 1,79 Kilogramm. Die Stärken beider Notebooks sind die Eingabegeräte und die geringen Emissionen. Das schwere HP ist dem ThinkPad (HD 4000) bei der Laufzeit sogar überlegen, trotz Radeon HD 7570M Grafik. Beide Business-Kollegen schwächeln bei der Anzeige. Die ist zwar matt, aber Kontraste und Blickwinkel lassen zu wünschen übrig. 

Einer fällt aus der Reihe: Das Panasonic Toughbook CF-53 richtet sich mit seiner scheinbar überteuerten Hardware aus Intel HD 4000 und Core i5 3320M für 1.740 Euro nicht an die breite Kundschaft. Es handelt sich um einen Semi-Ruggedized Laptop im wuchtigen Magnesium-Kunststoff-Gehäuse. Solche Typen finden sich auf Baustellen und in Werkshallen wieder. Laufzeit, extreme TFT-Helligkeit und Unempfindlichkeit sind in Bestform für den handfesten Outdoor-Einsatz. Leider ist die Festplatte langsam und es bleibt unverständlich, warum zu diesem Preis keine SSD verbaut wurde. 

Beim Preis des Lenovo ThinkPad L430 geraten wir nicht mehr ins Schwitzen. 840 Euro für Core i5 3210M und Chipsatz-Grafik sind zwar auch nicht das Gelbe vom Ei. Die perfekten Business-Eingabegeräte, die vielen Anschlüsse (inkl. Dock), die geringen Emissionen, die HD+-Auflösung und die gute Helligkeit machen diesen Nachteil aber wieder wett. 

Bester Mitarbeiter im Büro will auch HPs ProBook 4530s (B0Y11EA) werden. Der 15-Zoller ist bei den Anschlüssen ein Consumer (kein Docking Port etc.), aber die feedbackstarken Eingabegeräte können sogar mit dem L430 mithalten. Die Verarbeitung fällt durch Stabilität und Nüchternheit auf, und das Display hat eine gute Helligkeit sowie einen brauchbaren Kontrast. Zum Preis von zirka  575 Euro ist der stets hörbare Lüfter zumindest vorerst vergessen. 

Dells Latitude E5530 ist die erschwingliche Version des Oberklasse Latitude E6530. Der 15-Zoller konzentriert sich erfolgreich aufs Wesentliche. Starkes Feedback der Eingabegeräte, viele Anschlüsse und eine sehr gute Laufzeit. Hohe Temperatur und Lautstärke gehören jedoch nicht zu gewünschten Geschäftsqualitäten. Das macht so manches Billigmodell besser, etwa Lenovos IdeaPad N581 und der AMD Pendant IdeaPad N586 (baugleiches Chassis). Ersteres gibt es in der Pentium-Konfiguration ab 400 Euro. Die 15-Zoller haben exzellent niedrige ergonomische Werte nebst akzeptabel schreibtauglichen Eingaben. Die Spiegel-Displays haben die Office-Klasse jedoch verfehlt. Das N586 hat als Besonderheit 8 GB RAM und die für gelegentliche Spiele taugliche HD 7520G an Bord. Bezüglich der Laufzeiten liegen die beiden Lenovos gleichauf. 

Wer statt eines wuchtigen 15-Zollers lieber ein flaches Beinahe-Ultrabook für unter 600 Euro haben will, dem könnte das Lenovo IdeaPad S400 gefallen. Die Laufzeiten fallen allerdings knapp aus (3:18 Stunden WLAN-Test) und der Glare-Type behindert die Nutzung im Freien. Dafür liegt die Performance mit i5 3317M auf gutem Ultrabook-Niveau und das dünne, handliche Gehäuse ist ein Blickfang.

Wenn das Budget nur 400 Euro für den neuen Laptop hergibt, selbiger aber dennoch ganz dünn und mit DVD-Laufwerk ausgestattet sein soll, dann scheint Acers Aspire V5-431 die beste Wahl zu sein. Für 399 Euro gibt es zwar nur die Celeron-887-Sparversion des 14-Zollers, aber die Leistung kann mit einem Einsteiger Pentium mithalten. Die klapprige Tastatur und das spiegelnde Display disqualifizieren den Aspire jedoch für ernsthafte Schreibtätigkeiten. 

Besser in dieser Disziplin will HPs 650er sein. Der 15-Zoller auf Pentium Basis hat jedoch auch keine Eingabe für Vielschreiber. Das Display ist zwar matt, aber ziemlich dunkel. Ergonomisch gibt es über den 15-Zoller nichts zu meckern - dafür aber über das wuchtige und eintönige Kunststoff-Chassis. Die knapp vierstündige WLAN-Laufzeit gleicht den beiden Lenovo Geräten. 

Office-Notebook des Monats Oktober 2012: HP EliteBook 8470p

Ein Sehr Gut (88 %) verfehlt das 8470p auf Grund seines einfachen TN-Panels. In Summe erleben wir aber mehr Wertigkeit und ein besseres Gefühl bei der Arbeit als mit dem Lenovo ThinkPad-T430s Kontrahenten. Der Preis dafür ist mit 1.500 Euro und immerhin einer HD 7570M Grafik angemessen.

» Das HP EliteBook 8470p (Intel Core i7 3520M, AMD HD 7570M) ist derzeit ab 1.512 Euro bei Amazon.de erhältlich.

HP EliteBook 8470p
HP EliteBook 8470p
EliteBook 8470p
EliteBook 8470p
EliteBook 8470p
EliteBook 8470p
Award EliteBook 8470p
Award EliteBook 8470p

Was uns gefällt

Arbeitstaugliche Eingabegeräte.

Was wir vermissen

Die Elitebooks gehören auf Diät gesetzt, rasch.

Was uns verblüfft

Der Verzicht auf eine Switchable-GPU-Lösung.

Die Konkurrenz

Lenovo ThinkPad T430, erhältlich mit gleicher CPU und potenterer GPU. Dell Latitude  E6430.

Kategorie Multimedia

Anwärter:

Lenovo IdeaPad G780 81 %

HP Pavilion m6-1050sg 80 %

Zwei ungleiche Kontrahenten trafen im Oktober aufeinander. Einmal das Lenovo G780 mit Nvidia GeForce GT 630M und Core i5 für 760 Euro. Mit akzeptabler Verarbeitung und mittelmäßiger Spiele-Performance richtet sich der 17-Zoller an die Käufer eines Allrounders, die auch ein paar aktuelle Games einlegen wollen. Das Display leuchtet angemessen hell, spiegelt aber leider, was den schwachen Kontrast auch nicht aufbessert. 

Ähnlich ist es beim HP Pavilion m6-1050sg. Der 15-Zoller muss mit seinem AMD A-Series A10-4600M für knapp 900 Euro jedoch eine Menge Überzeugungsarbeit bei der Intel verwöhnten Kundschaft leisten. Ein Argument ist die Dual-Graphics-Lösung aus AMD Radeon HD 7660G + HD 7670M. Das lässt Spieler frohlocken und den schwach beleuchteten, kontrastschwachen Bildschirm vergessen. Fürs Zocken in HD-Auflösung reicht das auch, jedoch erscheint diese Auflösung in der Preisklasse bereits antiquiert. 

Multimedia-Notebook des Monats Oktober 2012: Lenovo IdeaPad G780

Keines der beiden ist perfekt, doch Lenovo hat das bessere Paket für kleines Geld im Angebot. Gerade weil der G780 mit kleinerem Prozessor etc. preislich auch nach unten skalierbar ist, ist es das interessantere Angebot. Die Spiele-Performance ist sehr ähnlich, aber die Single GT 630M ist für Laufzeit und Energieverbrauch praktischer.

» Das Lenovo IdeaPad G780 (Core i5 3210M, 8 GB, 750 GB, GT 630M) ist derzeit ab 757 Euro bei Amazon.de erhältlich.

Lenovo IdeaPad G780
Lenovo IdeaPad G780
Lenovo IdeaPad G780
Lenovo IdeaPad G780
Lenovo IdeaPad G780
Lenovo IdeaPad G780
Award Lenovo IdeaPad G780
Award Lenovo IdeaPad G780

Was uns gefällt

Ausstattung und die geringe Hitzeentwicklung sind ebenso hervorzuheben wie die gute Akkulaufzeit. Die Eingabegeräte können auch überzeugen.

Was wir vermissen

Eine Option für ein mattes Display mit höherer Auflösung und besserem Kontrast wäre wünschenswert. Außerdem sollte Lenovo dem kräftigen Prozessor nicht unnötig Leistung abzwacken.

Was uns verblüfft

Das reichhaltige Software-Paket sollten sich andere Hersteller zum Vorbild nehmen.

Die Konkurrenz

Lenovo IdeaPad G770HP Pavilion DV7-7000sgHP Pavilion G7-2007sgMedion Akoya P7815-MD98063MSI GE70-i547W7H

Kategorie Workstation/DTR

Anwärter:

One M73-2N (Kepler GTX 675MX) 83 %

HP EliteBook 8570w 88 %

Fujitsu Celsius H720 85 %

Topmoderne Spiele-Hardware trifft auf Workstation-Boliden. Mangels Gaming-Konkurrenz stand der 17-Zoller One M73-2N im Oktober allein auf der Tribüne. Wichtiger als das MSI-Chassis war die GeForce GTX 675MX – das von Gamern erwartete Kepler Update der High End GPU GTX 675M. Noch schneller zocken und das auch noch in Full HD? Exakt! Fünf bis teilweise knapp 40 % mehr Frames pro Sekunde holt die neue Generation heraus. Mit dem angestaubten Gehäuse will sich unser Redakteur aber nicht mehr anfreunden, obwohl es die hervorragende Leistung sehr gut im Griff hat (nicht unangenehm laut).

Im Oktober starteten wir den großen Workstation-Rundumschlag. Celsius H720 und HP EliteBook 8570w sind mit Nvidias Quadro K1000M gerüstet. Ein dickes und mit zwei Lüftern gerüstetes 15-Zoll-Chassis des H720 kann zwar die hohe Abwärme nicht verhindern, bleibt aber im Normalbetrieb erträglich leise. Leider passt die mäßige Gehäusequalität und die suboptimale Aufteilung der Anschlüsse nicht zu einem 1.900-Euro-Laptop. Das hatte der Vorgänger H700 schon besser gelöst. Hohe Rechen- und Grafikleistung sind Standard für eine Workstation, von der knapp fünfstündigen Laufzeit sind wir dann aber doch überrascht. Sehr gut löst Fujitsu die Wartungsmöglichkeiten inklusive den Erweiterungsoptionen. 

HPs EliteBook 8570 erreicht die Wertung Sehr Gut (88 %), im Gegensatz zum H720 (85 %). Das hat seine Gründe: Der 15-Zoller ist zwar nicht minder wuchtig, aber Materialien und Wertigkeit von Gehäuse und Eingabegeräten sind eine ganze Liga besser. Die Lautstärke kann sich nicht vom H720 absetzen, bei wenig Last ist es sogar lauter. Die Quadro K1000M wird hier nicht per Optimus abgeschaltet, für 4:24 Stunden Laufzeit reicht es dennoch. Herausragend ist die geringe Abwärme am Chassis. Auf die Leistungsreduzierung im Akkubetrieb treffen die Tester aber auch hier. 

Workstation/DTR des Monats Oktober 2012: HP EliteBook 8570w

Das H720 hatte gegen den 8570w keine Chance, obwohl es für weniger Geld einen Quadcore-Prozessor bietet. HP hat mit der hochwertigeren Verarbeitung einfach mehr zu bieten. Eine Schwachstelle auf hohem Niveau haben jedoch beide Geräte: Die TN-Panels verfügen zwar über gute Blickwinkel, eine tolle Helligkeit und einen hohen Kontrast, an Farbraum und Blickwinkel eines IPS-Bildschirms kommen sie aber nicht heran. Hier werden Dells Precision M6700, Lenovos ThinkPad W530 oder HPs EliteBook 8770w fällig.

» Das HP 8570W (Core i5 3360M, 500 GB, Quadro K1000M) ist derzeit ab 2.000 Euro bei Amazon.de erhältlich.

HP 8570W
HP 8570W
HP 8570W
HP 8570W
HP 8570W
HP 8570W
Award HP 8570W
Award HP 8570W

Was uns gefällt

Das überzeugende Gehäuse in Verbindung mit der umfangreichen Anschlussausstattung und den ansprechenden Leistungswerten.

Was wir vermissen

Die Nutzbarkeit der Intel Grafik sowie eine angemessenere Preisgestaltung für die Testkonfiguration.

Was uns verblüfft

Dass HP beim EliteBook 8570w mit wenigen Änderungen auch in diesem Jahr Oberklassenniveau abliefert.

Die Konkurrenz

Lenovo ThinkPad W530Dell Precision M4700 und Fujitsu Celsius H720. Je nach Aufgabenbereich kommen auch die jeweiligen 17-Zoll-Varianten mit noch mehr Leistungsfähigkeit in Frage.

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Autor: Sebastian Jentsch, 30.11.2012 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.