Notebookcheck

Intel Optane H10: Schnellere SSDs dank Optane-Cache

Intel kombiniert NAND und 3D XPoint auf einem M.2-Modul. (Bild: Intel)
Intel kombiniert NAND und 3D XPoint auf einem M.2-Modul. (Bild: Intel)
Intels 3D XPoint-Speicher ist schnell, aber für Konsumenten oft zu teuer. Mit der H10 SSD kombiniert der Hersteller einen Optane-Cache und eine QLC SSD auf einem einzelnen M.2-Modul, um die Vorteile der beiden Speichertechnologien zu verbinden.

Die bisher größte M.2 SSD auf 3D XPoint-Basis, die Intel Optane SSD 905P, kam lediglich auf 380 GB, und das bei einem Preis von um die 500 Euro. Mit der Kombination von Optane- und QLC-Speicher kann Intel die H10 mit Kapazitäten von bis zu 1 TB anbieten. Die Modelle mit 512 GB und 1 TB kommen dabei mit einem 32 GB großen Cache, in der kleinsten Variante mit 256 GB NAND verbaut Intel nur 16 GB Optane-Cache.

Technisch gesehen handelt es sich dabei um zwei unterschiedliche Speicher, die auf ein einzelnes M.2-Modul gepackt wurden. So verbaut Intel hier auch zwei unterschiedliche Controller, die jeweils per PCIe 3.0 2x angebunden werden. Das limitiert zwar die maximalen Datenübertragungsraten gegenüber SSDs, welche alle vier PCIe-Lanes dafür nutzen können, man profitiert aber weiterhin von der geringen Latenz und den hohen Geschwindigkeiten bei normalen Workloads von 3D XPoint-Speicher.

Mit Intels Optane H10 wird 3D XPoint-Speicher damit endlich eine echte Option für Notebooks, die häufig mangels Platz nicht einfach ein zusätzliches M.2-Modul als Cache verbauen können. Die Intel Optane H10 soll im zweiten Quartal 2019 in OEM-Systemen von Dell, Lenovo, Acer, Asus und co. auf den Markt kommen. Ob und wann die Module direkt an Konsumenten verkauft werden ist noch nicht klar.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2019-01 > Intel Optane H10: Schnellere SSDs dank Optane-Cache
Autor: Hannes Brecher,  9.01.2019 (Update:  9.01.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.