Notebookcheck

KaiOS: Millionen günstige Smartphones erhalten Whatsapp

Das KaiOS-Logo
Das KaiOS-Logo
Im App Store des Smartphone-Betriebssystems KaiOS wird ab sofort der Messenger Whatsapp verfügbar sein. Künftig soll der Dienst bei vielen Geräten sogar vorinstalliert werden.

Während Android Go vielen Menschen hierzulande ein Begriff ist, sieht das bei dem KaiOS-Betriebssystem anders aus. Hier wissen die meisten nicht, wovon die Rede ist. Dabei werden jährlich Millionen Smartphones weltweit mit dem Betriebssystem verkauft, so z.B. im ersten Quartal 2018 stolze 23 Millionen. Diese Unkenntnis kommt hauptsächlich daher, dass sich KaiOS auf Geräten findet, die häufig unter 50 Euro kosten. Und da der Markt für solche Geräte in Europa und Nordamerika gerade zu verschwindend gering ist, kennt auch kaum jemand das Betriebssystem, das auf Firefox OS aufbaut.

Nun gab es einen Post der Entwickler von KaiOS, der die Nutzer des OS durchaus freuen dürfte. So ist es von jetzt an möglich, im Kai Store den bekannten Messanger Whatsapp herunterzuladen. Voraussetzung hierfür sind mind. 256 MB RAM-Speicher. Weiterhin wurde bekannt, dass die App in Zukunft sogar auf den meisten neuen Geräten vorinstalliert werden soll.

Damit wird KaiOS immer mehr zu einem echten Smartphone-Betriebssystem, das langsam aber sicher immer mehr Features und Apps erhält, die bei Android und Apple schon seit Jahren mit dazu gehören. Über Konkurrenz von Giganten wie Google dürften sich die Entwickler vorerst keine Sorgen machen, da hier Betriebssysteme wie Android Go mindestens 1 GB RAM benötigen, was immer noch viermal mehr ist, als die Mindestvoraussetzung von KaiOS.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2019-07 > KaiOS: Millionen günstige Smartphones erhalten Whatsapp
Autor: Cornelius Wolff, 23.07.2019 (Update: 23.07.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.