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Microsoft: Nur Edge und IE unterstützten Netflix in 1080p

Microsoft weist darauf hin, dass Edge beim Video-Streaming Qualitätsvorteile bietet.
Microsoft weist darauf hin, dass Edge beim Video-Streaming Qualitätsvorteile bietet.
Microsoft trommelt weiter für seinen neuen Browser Edge und grub dazu ein Support-Dokument von Netflix aus. Der Hersteller will zukünftig noch höhere Auflösungen und Qualitätsvorteile bei der Medien-Wiedergabe in Edge erreichen.

Nach den umstrittenen Laufzeittests, in denen Microsoft Edge der gesamten Browser-Konkurrenz unter Windows davon lief, legt Microsoft nun nach und weist in einem Blogeintrag darauf hin, dass auch die Qualität beim Video-Streaming in Netflix unter den beiden Microsoft Browsern IE und Edge deutlich besser ist. Laut einem Support-Dokument von Netflix, unterstützen unter Windows nur die beiden Microsoft-Browser das Streaming in voller HD-Auflösung, Chrome, Firefox und Opera dagegen nur mit 720p. Hierbei wurde beim Browser auf HTML5 gesetzt, nicht auf das Silverlight-Plugin von Microsoft. Neben der erhöhten Auflösung, bietet Microsoft Edge auch eine erhöhte maximale Bitrate im Vergleich zur Konkurrenz.

Laut Microsoft liegt der Vorteil in einer besseren Integration mit den Features der Windows 10-Plattform. So setzt Microsoft Edge auf PlayReady Content Protection und den Protected Media Path in Windows 10, während Chrome und Opera laut Microsoft auf Widevine setzen und Firefox auf Adobe Access und Widevine. In seinem Blog betont Microsoft zudem erneut die Effizienz seines Browsers beim Abspielen von Medien-Inhalten, unter anderem auch durch die Möglichkeit, das Display mit der niedrigeren Frequenz von beispielsweise 24 Hz statt 60 Hz bei der Filmwiedergabe anzusteuern. Auch das Audio-Rendering könne auf entsprechende Hardware ausgelagert werden.

Unter macOS kann auch Safari die volle Full-HD-Auflösung wiedergeben, natürlich kann das unter Windows auch über die Netflix-App erreicht werden, diese bietet zudem bei entsprechendem Content auch 5.1-Surround-Sound, was im Browser derzeit noch nicht möglich ist. Microsoft kündigte unterdes bereits die Wiedergabe von 4K-, HDR- und 3D-Audio-Inhalten für die nahe Zukunft an, dies dürfte aber auf die neueste Hardware mit Hardware-DRM-Chipsets beschränkt sein. 

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Autor: Alexander Fagot, 16.07.2016 (Update: 16.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.