Neues Razer Blade 16 legt bei HDR-Spitzenhelligkeit wahnsinnig zu

Das Blade 16 von 2025 hat für sein Samsung-OLED-Panel viel Lob erhalten, da es sowohl G-Sync als auch eine hohe native Bildfrequenz von 240Hz unterstützt. So gut das Panel auch gewesen ist, die HDR-Unterstützung war allerdings überraschenderweise auf nur 500 Nits beziehungsweise DisplayHDR500 beschränkt, während die OLED-Displays vieler anderer hochwertiger Multimedia-Laptops, etwa aus Asus-Serien, deutlich höhere Maximalwerte erreichen. Razer hat dieses Problem beim Blade 16 von 2026 endlich behoben und die maximale HDR-Helligkeit stattdessen auf 1.000 Nits verdoppelt.
Um das zu überprüfen, haben wir HDR auf unseren Blade-16-Geräten von 2025 und 2026 aktiviert und anschließend den HDR-Helligkeitstest bei maximaler Helligkeit durchgeführt. Beim Modell von 2025 haben wir eine maximale Helligkeit von 431 Nits gemessen, während das Modell von 2026 laut unserem X-Rite-Kolorimeter 1.020 Nits erreicht hat. Gutes HDR hängt von den Helligkeitsextremen zwischen Minimum und Maximum ab, weshalb das verbesserte Seherlebnis beim Wechsel von DisplayHDR500 auf DisplayHDR1000 nicht unerheblich ist.
Besitzer des Blade 16 von 2025 haben leider Pech. Zwar nutzen die Modelle von 2025 und 2026 ähnliche Samsung-OLED-Panels mit exakt gleicher Bildfrequenz und nativer Auflösung, ihre Panelbezeichnungen unterscheiden sich aber (ATNA60DL04-0 gegenüber ATNA60HU06-0). HDR-bezogene Software-Updates für Besitzer des Modells von 2025 sind daher sehr unwahrscheinlich.
Weitere Benchmarks und Details finden sich in unserem Test zum Razer Blade 16 (2026).

















