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Nvidia GeForce RTX 3000: Die Gaming-Performance steigt Ende März um bis zu 10 Prozent dank Resizable BAR

Die Nvidia GeForce RTX 3060 unterstützt Resizable BAR bereits, die übrigen Desktop-Grafikkarten werden bald folgen. (Bild: Nvidia)
Die Nvidia GeForce RTX 3060 unterstützt Resizable BAR bereits, die übrigen Desktop-Grafikkarten werden bald folgen. (Bild: Nvidia)
Nvidia hat angekündigt, dass ab Ende März sämtliche GeForce RTX 3000 Grafikkarten für Desktops und Laptops ein neues Feature unterstützen werden, das die Gaming-Performance um bis zu 10 Prozent verbessern kann – das Feature ist allerdings nur mit ausgewählten Prozessoren und Spielen kompatibel.
Hannes Brecher,

Resizable BAR ist Nvidias Version von AMD Smart Access Memory. Die Technologie erlaubt es dem Prozessor, auf den gesamten Grafikspeicher zuzugreifen, statt diesen nur in 256 MB großen Blöcken abfragen zu können. Laut den Angaben von Nvidia soll die Gaming-Performance dadurch um bis zu 10 Prozent steigen. Seit dem jüngsten Treiber-Update vom 25. Februar wird Resizable BAR bereits von allen GeForce RTX 3000 Laptop-GPUs sowie von der GeForce RTX 3060 unterstützt, Ende März soll das Feature durch ein VBIOS- und ein Treiber-Update aber auch für die übrigen Desktop-Grafikkarten angeboten werden.

Es gelten allerdings einige Einschränkungen. Einerseits handelt es sich bei den angegebenen 10 Prozent laut Nvidia um den bestmöglichen Fall, andere Spiele profitieren deutlich weniger, bei einigen Titeln soll die Performance sogar schlechter werden. Um dies zu vermeiden wird Nvidia die Auswirkungen des Features auf unterschiedliche Spiele vorab testen und im Treiber nur für jene Titel freischalten, die von Resizable BAR profitieren. Die Liste der unterstützten Spiele ist aktuell noch sehr kurz, diese soll bis Ende März aber ebenfalls ausgebaut werden:

  • Assassin's Creed Valhalla
  • Battlefield V
  • Borderlands 3
  • Forza Horizon 4
  • Gears 5
  • Metro Exodus
  • Red Dead Redemption 2
  • Watch Dogs: Legion

Für Resizable BAR müssen allerdings nicht nur die Grafikkarte und das Spiel mit dem Feature kompatibel sein, sondern auch der Prozessor und das Mainboard. Um von der besseren Performance profitieren zu können setzt Nvidia wahlweise Intel Core-Prozessoren der 10. oder 11. Generation oder aber AMD Ryzen 5000 voraus. Die meisten Mainboards für die jeweiligen Plattformen dürften das Feature unterstützen, allerdings soll bei vielen davon ein BIOS-Update erforderlich sein.

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Autor: Hannes Brecher, 26.02.2021 (Update: 26.02.2021)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor - @HannesBrecher - 4943 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.