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Nvidia: Titan RTX veröffentlicht

Nvidia hat heute die neue Titan RTX veröffentlicht. Diese wird über 24 GB GDDR6-Speicher verfügen, bis zu 130 Teraflops an Rechenleistung bringen und noch dieses Jahr in die Läden kommen.

NVIDIA hat heute seine neueste und bisher leistungsstärkste Grafikkarte, die Titan RTX, vorgestellt. Und diese kann sich mit ihren Spezifikationen wirklich sehen lassen. So verfügt die Grafikkarte entgegen früherer Spekulationen über 24 GB GDDR6-Speicher statt 12 GB. Dieser Speicher hat eine Bandbreite von 672 Gigabyte pro Sekunde (GBps). Weiterhin verfügt die Grafikkarte auch über 72 Turing RT-Kerne und 576 Multi-Präzisions-Turing-Tensor-Kerne.

Die Grafikkarte ist mit diesen Spezifikationen darauf ausgelegt, dass sie bis zu 130 Teraflops (TFLOPs) Leistung bei deep learning-Anwendungen und 11 GigaRays in Bezug auf die Ray-Tracing-Leistung liefern kann. Die Titan RTX ist auch NVIDIA NVLink ausgestattet, falls ein Nutzer sein System mit mehr als einer dieser Karten aufrüsten möchte. Die Karte verfügt auch über ein Feature namens VirtualLink für Virtual-Reality-Anwendungen der nächsten Generation.

NVIDIA behauptet, dass diese neue Karte "der leistungsstärkste Desktop-GPU der Welt" ist. Sie richtet sich hierbei eindeutig an Fachleute in den Bereichen KI, Datenwissenschaft und Content-Erstellung. Für diese stolze Leistung wird allerdings auch ein stolzer Preis verlangt: So soll die Grafikkarte in Europa und den USA für 2.499 US-Dollar später im Dezember verfügbar sein.

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Autor: Cornelius Wolff,  3.12.2018 (Update:  3.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.