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CES 2021 | Nvidia präsentiert die GeForce RTX 3060 mit 12 GB GDDR6-VRAM für rund 329 Euro

Nvidia hat heute seine bislang günstigste Grafikkarte auf Basis der Ampere-Architektur vorgestellt. (Bild: Nvidia)
Nvidia hat heute seine bislang günstigste Grafikkarte auf Basis der Ampere-Architektur vorgestellt. (Bild: Nvidia)
Endlich kommt Ampere mit ordentlich Grafikspeicher in die Mittelklasse: Nach der GeForce RTX 3060 Ti mit 8 GB GDDR6 hat das Unternehmen soeben eine brandneue GeForce RTX 3060 enthüllt, die nicht nur fast 100 Euro günstiger ist, sondern auch deutlich mehr GDDR6-VRAM bietet.
Hannes Brecher,
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Die Nvidia GeForce RTX 3060 mit 12 GB Grafikspeicher ist nicht etwa teurer als die RTX 3060 Ti mit 8 GB GDDR6, sondern deutlich günstiger: Die Grafikkarte soll für 329 US-Dollar angeboten werden, was hierzulande vermutlich in etwa 329 Euro entspricht, während die RTX 3060 Ti 419 Euro kostet. Damit ist die Ampere-Architektur endgültig in der Mittelklasse angekommen.

Für den günstigeren Preis gibt es durchaus Abstriche: Die Anzahl der CUDA-Recheneinheiten wurde reduziert, sodass die nominale Grafikleistung (FP32) von 16,2 TFLOPs auf 13 TFLOPs sinkt. Nvidia spezifiziert 25 Raytracing-TFLOPs, 101 Tensor-TFLOPs für DLSS und 12 GB GDDR6-Grafikspeicher an einem 192-bit Speicherinterface.

Im Vergleich zur GeForce GTX 1060 verspricht Nvidia eine doppelt so hohe Raster-Performance und eine zehnmal höhere Raytracing-Leistung. Durch die Ampere-Architektur werden auch viele der spannende, neue Features unterstützt, allen voran Deep Learning Super-Sampling (DLSS). Dabei handelt es sich um eine künstliche Intelligenz, die es ermöglicht, nur einen Teil der dargestellten Pixel auf herkömmliche Weise zu berechnen, und die Lücken intelligent zu füllen – das verbessert die Performance vor allem bei höheren Auflösungen teils signifikant, ohne sich stark auf die Bildqualität auszuwirken.

Ebenfalls neu ist Nvidias Resizable BAR-Technologie, die es in Verbindung mit kompatiblen Mainboards ermöglicht, dass der Prozessor zeitgleich auf den gesamten Grafikspeicher zugreifen kann, wodurch die Performance in vielen Titeln spürbar verbessert werden kann – die Technologie ähnelt AMDs Smart Access Memory. Nähre Informationen zur zu erwartenden Performance und zu den technischen Daten wurden bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht bestätigt.

Update: Mittlerweile hat Nvidia auf seiner offiziellen Webseite detaillierte Spezifikationen zur GeForce RTX 3060 veröffentlicht. Demnach ist die Grafikkarte mit 3.584 CUDA-Recheneinheiten bei Taktfrequenzen von bis zu 1.780 MHz ausgestattet, während die RTX 3060 Ti 4.864 CUDA-Kerne bei bis zu 1.670 MHz besitzt. Die TGP ist dafür mit 170 Watt etwas geringer.

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Preise und Verfügbarkeit

Die Nvidia GeForce RTX 3060 soll bereits ab Februar 2021 zu Preisen ab 329 US-Dollar erhältlich sein, nähere Informationen zum Preis in Deutschland und Österreich stehen noch nicht zur Verfügung. Nvidia gibt an, dass auch Varianten von Board-Partnern angeboten werden sollen, inklusive Modellen von Asus, Colorful, EVGA, Gainward, Galaxy, Gigabyte, Innovision 3D, MSI, Palit, PNY und Zotac.

Quelle(n)

Nvidia

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7450 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 12.01.2021 (Update: 12.01.2021)