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One Mix 2S: Neues Mini-Convertible mit schnellerem Prozessor aufgetaucht

Das Display des One Mix 2S lässt sich um 360 Grad nach hinten klappen. Dank der Stylus-Unterstützung kann das Gerät somit problemlos als Notizblock oder Zeichenpad genutzt werden.
Das Display des One Mix 2S lässt sich um 360 Grad nach hinten klappen. Dank der Stylus-Unterstützung kann das Gerät somit problemlos als Notizblock oder Zeichenpad genutzt werden.
Das One Mix 2 Yoga wird noch nicht ausgeliefert, da taucht mit dem One Mix 2S bereits ein neues Modell mit schnellerem Prozessor auf. Letzteres soll auch in einer Special Edition erscheinen, die in einem schicken schwarzen Gehäuse daherkommt. Alles über den neuen Kleinstrechner, der Teil einer mittlerweile immer schwerer zu überblickenden Flut von ultrakompakten Mini-Notebooks aus China ist, erfahrt ihr hier.

Immer neue chinesische Firmen wie GPD, One Netbook und zuletzt Topjoy, mit seinem von uns kürzlich getesteten Topjoy Falcon, werfen ultrakompakte Mini-Notebooks mit einer Displaydiagonalen von unter 8 Zoll auf den Markt. Den neuesten Zugang stellt das One Mix 2S Yoga dar, das sich von der Hardwareausstattung auf den ersten Blick kaum vom One Mix 2 Yoga unterscheidet.

So besitzen beide ein 7 Zoll großes IPS-Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln, das Stifteingabe unterstützt und sich um 360 Grad umklappen lässt. Des Weiteren verfügen beide über 8 Gigabyte DDR3-RAM und eine SSD-Festplatte mit einer Größe von 256 Gigabyte. Auch die Anschlüsse sind weitgehend identisch. Beide sind unter anderem mit einem Mini-HDMI-Port, einem microSD-Karten-Slot, einem Kopfhörerausgang, einem USB-A-Anschluss sowie einem USB-C-Port ausgestattet. Der USB-C-Port dient gleichzeitig dazu, das Gerät zu laden.

Der größte Unterschied zwischen den beiden Kleinstrechnern besteht im Prozessor. Beim im One Mix 2S Yoga verbauten Intel Core M3-8100Y handelt sich um einen Dual-Core-Prozessor, der auf Intels neuester Amber-Lake-Architektur basiert und über einen Spitzentakt von 3,4 Gigahertz verfügt. Im One Mix 2 Yoga befindet sich mit dem Intel Core M3-7Y30 hingegen eine deutlich älterere Kaby-Lake-CPU, die lediglich bis zu 2,6 Gigahertz schnell taktet. Da beide Chips in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt wurden, stellt sich jedoch die Frage, wie groß der Performancezuwachs beim One Mix 2S im Alltag letztlich ist. Gerade in einem mit 7 Zoll extrem kleinen Gehäuse wird die Wärmeentwicklung der limitierende Faktor sein und der M3-8100Y seine Vorzüge deshalb wahrscheinlich nicht voll ausspielen können.

Der zweite Punkt, in dem sich das One Mix 2S vom One Mix 2 abhebt, ist die sehr schicke Mission-Impossible-Edition. In dieser Variante ist die Gehäusefarbe nämlich nicht mehr ein silbernes Grau, wie es bisher bei allen One Mix Yoga Modellen der Fall war, sondern das Chassis ist schwarz bzw. eher dunkelgrau. Dies verleiht dem kleinen Rechner einen sehr eleganten Look. Nur der auf den Displaydeckel aufgedruckte Schriftzug "Mission: Impossible" wird wohl nicht jedermanns Geschmack sein.

Die Akkulaufzeit wird wahrscheinlich wie beim One Mix 2 Yoga ebenfalls bei um die 12 Stunden liegen. Die Akkukapazität ist jedenfalls dieselbe, genauso wie die Gehäuseabmessungen von 182 x 130 x 17 Millimetern und das Gewicht, das bei um die 500 Gramm liegt.

Preis und Verfügbarkeit

Das One Mix 2S Yoga ist bereits bei Geekbuying für rund 590 Euro vorbestellbar und kostet somit circa 40 Euro mehr als das One Mix 2. Die Auslieferung soll Ende November beginnen. Die schwarze Special Edition soll nochmals 60 Euro teurer sein und anscheinend auf den chinesischen Markt beschränkt bleiben.

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Autor: Tobias Häuser, 30.10.2018 (Update: 30.10.2018)
Tobias Häuser
Tobias Häuser - News Editor
Während meines Philosophiestudiums in Tübingen und New York habe ich mich mit ethischen Fragen des technischen Fortschritts, Künstlicher Intelligenz und der Zukunft einer digitalisierten und automatisierten Gesellschaft befasst. Technik fasziniert mich schon seit meiner Kindheit. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Notebooks, umfasst aber letztlich das ganze Gebiet der Unterhaltungselektronik und darüber hinaus E-Mobilität, autonomes Fahren, KI und Raumfahrt. Wenn ich nicht gerade als freischaffender Journalist, Publizist und Online-Redakteur tätig bin, beschäftige ich mich mit Kunst und Literatur, gehe viel auf Reisen und wandern, aber vor allem schreibe ich in jeder freien Minute an meinen Büchern.