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Razer Blade 15 2020: Zwei schlanke Laptops mit 4K OLED-Touchscreen, Core i7-10875H & GeForce RTX 2080 Super Max-Q

Der Razer Blade 15 ist einer der mächtigsten Laptops am Markt, und das trotz seines schlanken Gehäuses. (Bild: Razer)
Der Razer Blade 15 ist einer der mächtigsten Laptops am Markt, und das trotz seines schlanken Gehäuses. (Bild: Razer)
Razer aktualisiert sowohl die Base- als auch die Advanced-Variante des Blade 15 für das Jahr 2020 mit noch eindrucksvolleren Spezifikationen: Intel-Prozessoren der 10. Generation mit acht Kernen, Nvidia GeForce RTX Super-GPUs und wahlweise ein 4K OLED- oder ein 300 Hz 1080p-Display machen ganz schön was her.
Hannes Brecher,

Das Razer Blade 15 ist seit Jahren eines der leistungsstärksten Notebooks, das auch noch schick aussieht. Das Modell vom Vorjahr konnte in unserem ausführlichen Test eine Bestnote erzielen. Razer hält weiterhin an derselben Formel fest: Enorme Leistung in einem 17,9 Millimeter dünnen, 2,21 Kilogramm schweren Gehäuse, das in seinem schwarzen Aluminium-Look in fast jede Umgebung passt. Schon der Vorgänger war einer der dünnsten Laptops, der mit einer Nvidia GeForce RTX 2080 Max-Q zu haben war, für das Jahr 2020 legt Razer nochmal eins obendrauf.

Intel & Nvidia sorgen für ein wahres Kraftpaket

Schon im günstigsten Base-Modell erhält man ordentlich Power: Ein Intel Core i7-10750H mit sechs Kernen und eine Nvidia GeForce GTX 1660 Ti mit 6 GB GDDR6 könnten vielen Nutzern bereits mehr als genug Leistungsreserven verschaffen. Nimmt man das Advanced-Modell in der bestmöglichen Ausstattung, so konnte Razer die Leistungsgrenzen des Vorjahres abermals sprengen: Ein Intel Core i7-10875H mit acht Kernen sowie eine Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q mit 8 GB GDDR6-VRAM dürften den Laptop auch für die anspruchsvollsten Szenarien wappnen.

Auch die Speicherausstattung kann sich sehen lassen. Die integrierte M.2 NVMe SSD (PCIe 3.0 x4) fasst je nach Modell zwischen 256 GB und 1 TB, im Base-Modell ist noch ein weiterer Steckplatz für eine zusätzliche M.2 2280 SSD vorhanden. Der DDR4-2933-Arbeitsspeicher ist schon im günstigsten Modell mit 16 GB (2 x 8 GB) angemessen dimensioniert, Upgrades sind bis zu 64 GB möglich.


Das hier abgebildete Advanced-Modell ist etwas schlanker und besser ausgestattet.

Die Qual der Bildschirm-Wahl: 300 Hz oder 4K OLED?

Das Base-Modell kommt standardmäßig mit einem 144 Hz 1080p-Panel mit einer vollständigen Abdeckung des sRGB-Farbraums, im Advanced-Modell findet man ein ähnliches Panel, das allerdings mit 300 Hz mehr als doppelt so schnell ist. Beide Notebooks können gegen einen Aufpreis mit einem 4K OLED-Touchscreen bestückt werden, der den DCI-P3-Farbraum vollständig darstellen kann und mit einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde auch für Gaming-Enthusiasten geeignet sein soll.

Base und Advanced – Das sind die Unterschiede

Wie schon im Vorjahr bietet Razer zwei Modelle unter den Titeln "Razer Blade 15 Base" und "Razer Blade 15 Advanced" an. Letzteres ist dabei nicht nur teurer, sondern auch schneller und mit 17,9 statt 19,9 Millimeter ein wenig dünner. Auch der Akku ist mit 80 statt 65 Wh ein Stück größer, die Farbe der RGB-Beleuchtung der Tastatur kann für jede Taste einzeln statt nur im Ganzen gesteuert werden, den SD-Kartenleser gibt's ebenfalls nur im Advanced-Gehäuse. Alle Unterschiede bei den Spezifikationen und Preisen sind in der Tabelle am Ende des Artikels zu sehen.

Das hier gezeigte Basismodell muss auf ein paar Features verzichten, dafür ist es mindestens 1.000 Euro günstiger.

Spezifikationen, Preise & Verfügbarkeit

Sowohl das Base- als auch das Advanced-Modell des Razer Blade 15 2020 sind ab sofort verfügbar. Für die Base-Variante werden mindestens 1.799 Euro fällig, beim Advanced muss man mit mindestens 2.799 Euro nochmals tiefer in die Tasche greifen. In der Tabelle finden sich jeweils die günstigste und die teuerste Variante, wobei Razer auch einzelne Upgrades für entsprechend geringere Aufpreise zulässt.

Razder Blade 15 2020
(Base-Variante – Low-end)
Razer Blade 15 2020
(Base-Variante – High-end)
Razer Blade 15 2020
(Advanced-Variante | Low-end)
Razer Blade 15 2020
(Advanced-Variante | High-end)
15,6 Zoll Display1.920 x 1.080 | 100% sRGB | 144 Hz3.840 x 2.160 | 100% DCI-P3 | 1 ms1.920 x 1.080 | 100% sRGB | 300 Hz3.840 x 2.160 | 100% DCI-P3 | 1 ms
CPUIntel Core i7-10750H (6 Kerne, bis 5,0 GHz)Intel Core i7-10875H (8 Kerne, bis 5,1 GHz)
GPUNvidia GeForce GTX 1660 Ti (6 GB GDDR6)Nvidia GeForce RTX 2070 Max-Q (8 GB GDDR6) Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q (8 GB GDDR6)
SSD256 GB512 GB1 TB
RAM16 GB DDR4-2933 (2 x 8 GB, Upgrades bis 64 GB möglich)
DrahtlosWi-Fi 802.11ax & Bluetooth 5
Ports

1 x Thunderbolt 3 (USB-C)
3 x USB-A 3.1 Gen 1
1 x USB-C 3.2 Gen 2
1 x HDMI 2.0 

1 x Thunderbolt 3 (USB-C)
3 x USB-A 3.1 Gen 1
1 x USB-C 3.2 Gen 2
1 x HDMI 2.0
1 x SD-Kartenleser UHS-III 
Maße355 x 235 x 19,9 mm355 x 235 x 17,9 mm
Gewicht2,10 kgTBD2,15 kg2,21 kg
Preis  1.799 Euro2.499 Euro  2.799 Euro3.599 Euro 

 

Quelle(n)

Razer

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Autor: Hannes Brecher,  2.04.2020 (Update: 30.03.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.