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Nvidia GeForce RTX Super sorgt für Gaming-Laptops & mobile Workstations mit Superkräften

Nvidia verspricht mehr als 100 Laptop-Modelle, die auf die neuen Grafikchips setzen sollen. (Bild: Nvidia)
Nvidia verspricht mehr als 100 Laptop-Modelle, die auf die neuen Grafikchips setzen sollen. (Bild: Nvidia)
Endlich sind sie da: Die Nvidia GeForce RTX 2070 Super, die RTX 2080 Super sowie jeweils eine Max-Q-Variante, dazu gibt's die GTX 1650 Ti sowie Anpassungen und Preissenkungen für viele Chips. Nvidia verspricht über 100 Laptop-Modelle, die dank der neuen GPUs deutlich schneller und effizienter als ihre Vorgänger arbeiten sollen. Wir fassen alle Neuerungen zusammen.
Hannes Brecher,

Neue Spitzenmodelle dank RTX 2070 Super & RTX 2080 Super

Die Highlights des heutigen Produkt-Launch sind die Nvidia GeForce RTX 2070 Super sowie die GeForce RTX 2080 Super. Im Vergleich zu ihren direkten Vorgängern, der RTX 2070 und der RTX 2080, bieten die neuen GPUs sowohl mehr Shader und dank einer variablen TGP auch höhere maximale Taktfrequenzen.

So kommt die derzeit schnellste Notebook-Grafikkarte der Welt bei einer TGP von 200 Watt auf einen Boost-Takt von bis zu 1.740 MHz bei 3.072 Shadern, bei der Standard-TGP von 150 Watt sinkt die Taktfrequenz auf 1.560 MHz verglichen mit 1.590 MHz und 2.944 Shadern bei der älteren Variante. Der Performance-Gewinn dürfte insgesamt moderat ausfallen, im High-End-Segment können die beiden neuen GPUs aber nochmals ein paar zusätzliche Bilder pro Sekunde herausholen. Beim Grafikspeicher, der Speicherbandbreite oder auch der TGP ändert sich nichts.

Max-Q wird doppelt so effizient

Im Vergleich zu den Max-Q-Varianten der GeForce GTX 1000-Serie, wie etwa der GeForce GTX 1080 Max-Q, wurde die Effizienz verdoppelt. Ein Laptop mit einer GeForce RTX 2080 Super Max-Q soll dabei bei derselben TGP von etwa 90 Watt bei Control mehr als doppelt so viele Bilder pro Sekunde erreichen können.

Neben der besseren Effizienz der neueren Turing-Architektur und dem stromsparenden GDDR6-Grafikspeicher sind dafür vor allem zwei Technologien verantwortlich: Deep Learning Super Sampling (DLSS) reduziert den Stromverbrauch bei einer identischen Darstellungsqualität um etwa 20 Prozent, und der Max-Q Dynamic Boost erlaubt es, die Performance zu verbessern indem der Prozessor geringer getaktet wird, die dabei gesparte Energie wird dem Grafikchip zugeführt. Dynamic Boost ist jedoch ein optionales Feature. Ein weiteres optionales Feature ist "Advanced Optimus" wo per dynamischen Switch auf der Platine nun auch G-Sync und 4K 120 Hz möglich werden.

Preissenkungen sorgen für mehr Power in der Mittelklasse

Gaming-Laptops mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 US-Dollar sollen in Zukunft mit einer Nvidia GeForce RTX 2060 ausgestattet sein statt nur mit einer GTX 1660 Ti, schon im Einsteiger-Gaming-Segment ist die neue GeForce GTX 1650 Ti zu finden. Darüber hinaus wurden die Taktfrequenzen der GeForce GTX 1660 Ti, der GTX 1650 und der RTX 2060 angepasst, einen großen Leistungssprung sollte man aber nicht erwarten.

Erste Gaming-Laptops kommen schon im April

Im Rahmen der Ankündigung der neuen Grafikchips von Nvidia gibt's auch direkt brandneue Gaming-Laptops, über die wir bereits alle Infos zusammengefasst haben. Die Max-Q-Varianten der beiden High-End-GPUs kommen dabei im Razer Blade 15 2020 zum Einsatz, während das Asus ROG Strix SCAR 17 auf die regulären Super-Grafikchips setzt.

Ein komplett neues Design gibt's in Form vom Asus ROG Zephyrus Duo, das mit gleich zwei großen Bildschirmen ausgestattet ist. Auch ältere Designs wurden direkt auf die neuen Chips umgerüstet, inklusive einigen Modellen von Asus ROG und MSI.

Quelle(n)

Nvidia

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Autor: Hannes Brecher,  2.04.2020 (Update:  2.04.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.