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Samsung Galaxy Note 10 könnte spannender werden als erwartet

Ein geleakter Displayschutz für das Galaxy Note 10 deutet auf deutlich dünnere Ränder als bisher.
Ein geleakter Displayschutz für das Galaxy Note 10 deutet auf deutlich dünnere Ränder als bisher.
Was Samsung aktuell im Rahmen der Galaxy Note-Familie entwickelt, könnte im Detail spannender werden, als die bisherigen Leaks vermuten ließen. Neue technische Entwicklungen wie eine Triple-Blende an der Hauptkamera, Sound-on-Display-Technologie und extrem dünne Ränder kündigen sich für August an.

Was Samsung uns im August Schönes bringen wird, scheint vielen Informierten bereits klar zu sein: Spätestens seit dem Leak des neuen Designs mit vertikal orientierter seitlicher Triple- beziehungsweise Quad-Kamera (letztere im Pro-Modell) sowie zentriertem Kameraloch an der Front wissen wir ja, was uns beim Galaxy Note 10 so erwartet.

Beim Thema Prozessor vermuten wir zudem wenig Neues - traditionell gibt es hier das gleiche, was schon die Galaxy S-Klasse wenige Monate zuvor eingeführt hat - in diesem Jahr also den Snapdragon 855 in den USA und den Exynos 9820 in Europa. Doch wie der bekannte und gut informierte Samsung-Leaker "Ice Universe" zuletzt berichtete, dürfte das Galaxy Note 10 und sein größerer und mächtigerer Bruder Galaxy Note 10 Pro im Detail doch noch einige spannende Neuigkeiten bringen.

Das Bild oben soll beispielsweise Displayschutzfolien für die neue Galaxy Note-Generation zeigen, die auf nochmals deutlich reduzierte Ränder oben und unten schließen lassen - genau so wie beim aktuellen Apple iPhone Xs, schreibt er. Dazu trägt auch der fehlende Ohrhörer bei, der durch eine Sound-On-Display-Technologie ersetzt wird, ähnlich wie beim Huawei P30 Pro oder dem nach wie vor nicht verfügbaren LG G8. Ganz ungewöhnlich hingegen noch die letzte Information, die Ice Universe auf Basis von Infos chinesischer Techniker beisteuert: Die Hauptkamera des Galaxy Note 10 soll eine dreifache Blende bieten.

Mit dualer F/1.5 und F/2.4- Blende konnten bereits alle Galaxy-Flaggschiffe seit dem Galaxy S9 im Vorjahr aufwarten - neu hinzu kommt nun also eine Zwischenstufe mit F/1.8 Blende. Das ist zwar nur ein kleines Detail - Samsung geht hier aber, falls sich die Auskunft bewahrheitet, seinen bislang noch nicht kopierten Weg weiter, die Smartphone-Kamera in Bezug auf eine komplett freie Blendenposition näher an klassische Kameralinsen heranzubringen und dem geneigten Fotografen somit mehr gestalterische Freiheiten zu bieten. 

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Autor: Alexander Fagot, 22.06.2019 (Update: 22.06.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.