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Samsungs Galaxy A Mittelklasse-Smartphones könnten bald OIS erhalten

Samsungs Mittelklasse-Smartphones könnten bald mit dem iPhone SE 2 gleichziehen und eine optische Bildstabilisierung erhalten. (Bild: Samsung)
Samsungs Mittelklasse-Smartphones könnten bald mit dem iPhone SE 2 gleichziehen und eine optische Bildstabilisierung erhalten. (Bild: Samsung)
Eine optische Bildstabilisierung ist bei Mittelklasse-Smartphones nach wie vor eine Seltenheit. Erstaunlicherweise ist hier ausgerechnet Apple mit dem neuen iPhone SE ein Vorbild, doch Samsung will diesen Mangel scheinbar bei künftigen Galaxy A-Geräten beheben.
Hannes Brecher,

Samsungs aktuelle Mittelklasse-Smartphones mögen äußerst beliebt sein und teils auch Quad-Kameras bieten, aber nicht einmal die teureren Modelle wie das Galaxy A51 (ab 288 Euro auf Amazon) oder auch das Galaxy A71 (ab 368 Euro auf Amazon) bieten eine optische Bildstabilisierung – ganz im Gegensatz zur zweiten Generation des Apple iPhone SE (ab 479 Euro auf Amazon), das trotz seines verhältnismäßig günstigen Preises OIS bietet.

Bei einer optischen Bildstabilisierung bewegen sich einzelne Linsen im Objektiv der Kamera, um das leichte Wackeln der Hand auszugleichen, sodass gerade bei wenig Licht schärfere Fotos gelingen, da längere Verschlusszeiten ohne Probleme verwendet werden können. In Kombination mit einer Sensor-Stabilisierung können noch bessere Resultate erzielt werden.

Einem Bericht von SamMobile zufolge soll Samsung dieses Feature noch in diesem Jahr in neuen Galaxy A-Modellen integrieren, obwohl der Konzern aus Südkorea bislang aus Kostengründen darauf verzichtet hat. OIS könnte den Mittelklasse-Smartphones aber einen weiteren Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen, denn die meisten günstigeren Android-Smartphones bieten keine optische Bildstabilisierung.

Dazu musste man bislang meist auf teurere Geräte zurückgreifen, wie etwa auf das Nokia 8.1, das Motorola One Vison, das OnePlus 7 oder auch das Samsung Galaxy S20. In jedem Fall dürfte OIS aber nur in den teureren Modellen der Galaxy A-Serie Einzug halten, beim Galaxy A10 (ab 136 Euro auf Amazon) sollte man nicht damit rechnen.

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Autor: Hannes Brecher, 19.05.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.