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Stellina: Diese Roboter-Kamera macht Astrofotografie einfach

Stellina soll es jedem ermöglichen, den Nachthimmel zu fotografieren. (Bild: Vaonis)
Stellina soll es jedem ermöglichen, den Nachthimmel zu fotografieren. (Bild: Vaonis)
Wer eine Galaxie fotografieren und dabei gute Resultate erzielen möchte, der muss nach wie vor viel Zeit investieren. Stellina will das nun ändern, denn diese Astro-Kamera ist App-gesteuert und einfach zu benutzen. Der happige Preis schränkt die Zielgruppe aber enorm ein.

Die Roboter-Kamera wurde ursprünglich schon zur CES im Jänner 2018 vorgestellt, bis zum Marktstart hat es aber etwas gedauert. Bei Stellina handelt es sich im Prinzip um eine Kombination aus einem Teleskop, einem kleinen Kamera-Sensor, einem Star-Tracker und einem Stativ, die in einem nach IP53 zertifizierten, wasserabweisenden Gehäuse stecken und mit dem integrierten 10.000 mAh fassenden Akku für fünf Stunden verwendet werden können.

Der Sensor wird vom Hersteller Vaonis als "hochauflösend, lichtstark und dynamisch" beschrieben. Auf dem Datenblatt klingt der 1/1,8 Zoll kleine Sensor – das ist etwas größer als der in den meisten Smartphones – mit seiner Auflösung von 6 MP nicht besonders überzeugend, in Verbindung mit dem 400mm f/5 Teleskop soll das Gerät allerdings beeindruckende Fotos liefern. 

Wirft man einen Blick auf erste Tests kann sich Stellina hier behaupten – einem Vergleich von Gizmodo zufolge kann die Qualität eines selbst zusammengestellten Setups zum gleichen Preis nicht ganz erreicht werden, in Anbetracht der Einfachheit des Geräts lassen sich die Ergebnisse aber durchaus sehen.

Gesteuert wird das Gerät über eine zugehörige App für iOS und Android. Ein integrierter Filter soll gegen Lichtverschmutzung vorgehen – wie üblich darf man an stark verschmutzten Orten wie größeren Städten dennoch keine Wunder erwarten. Mit 11 Kilogramm passt das 49 x 39 x 13 Zentimeter große Gerät auch nicht gerade in die Hosentasche.

Preis & Verfügbarkeit

Während die ursprüngliche Pressemeldung vom Juli 2018 noch einen Preis von 2.499 Euro angegeben hatte, kostet Stellina auf der Webseite des Herstellers derzeit 3.999 Euro. Damit dürften nur wenige Hobbyfotografen und Astronomen zur Zielgruppe zählen – wie das Marketing-Material auch andeutet, richtet sich Stellina mehr an Menschen, die teuren Gesprächsstoff für ihre nächste Dinnerparty suchen.

Der Hersteller hat der Presse diese beiden Beispiel-Fotos zur Verfügung gestellt:

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Autor: Hannes Brecher, 20.11.2019 (Update: 20.11.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.