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Surface Pro mit LTE: Unterstützung von 20 LTE-Bändern aber verspätet

Geschäftskunden bekommen das Surface Pro mit LTE etwas früher.
Geschäftskunden bekommen das Surface Pro mit LTE etwas früher.
Erst Anfang 2018 werden Privatanwender die LTE-Variante des Surface Pro-Tablets auch tatsächlich kaufen können, Geschäftskunden kommen bereits ab 1. Dezember in den Genuss und dürfen sich auf ein Modem mit weltweiter Frequenzunterstützung und Cat.9-Geschwindigkeit freuen.

Anlässlich der derzeit laufenden Future Decoded-Konferenz in London äußerte sich der Chef der Hardware-Sparte bei Microsoft endlich offiziell zur Verfügbarkeit des Surface Pro-Tablets mit integriertem LTE-Modem, das ja bereits vor Monaten angekündigt, bislang aber immer noch nicht verfügbar ist. Vor Wochen tauchte es zwar bereits mit Lieferdatum Dezember in Händler-Datenbanken auf, verschwand dann aber wieder aus den Listings, nur um vor Kurzem mit einer möglichen Verspätung bis Anfang 2018 wieder für eher negative Schlagzeilen zu sorgen.

Nun, die Realität liegt offenbar in der Mitte. Laut Panos Panay wird Microsoft die LTE-Variante ab 1. Dezember ausliefern, allerdings vorerst nur an Geschäftskunden. Immerhin ist die Verfügbarkeit in 22 Ländern geplant, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Auch US-Preise liegen bereits vor: Die Core i5-Variante mit 4 GB RAM und 128 GB Speicher soll 1.150 US-Dollar kosten, mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher 1.450 US-Dollar, das ist somit etwa 150 US-Dollar mehr als die Standard-Version. Euro-Preise sind noch nicht offiziell bekannt. Privatanwender sollen zwar auch Zugriff auf das Surface Pro mit LTE erhalten, allerdings erst zu einem unbestimmten Zeitpunkt Anfang 2018. 

Microsoft bewirbt die LTE-Version des Surface Pro als schnellstes 4G-Notebook am Markt und tatsächlich bietet das integrierte LTE-Advanced-Modem Cat.9-Geschwindigkeit mit bis zu 450 Mbps im Download. Auch die Unterstützung von 20 LTE-Bändern macht das Surface Pro zu einem weltweit flexibel einsetzbaren 2-in-1, das nicht auf Tethering oder WLAN-Hotspots angewiesen ist. Die Akkulaufzeit soll sich im Vergleich zur reinen WLAN-Variante nicht ändern, solange nicht WLAN und LTE parallel aktiv sind, schreibt Ars Technica. 

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Autor: Alexander Fagot,  1.11.2017 (Update:  1.11.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.