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Microsoft Surface Book 2 Launch und Hands-On: 15 und 13,5 Zöller mit USB-C, ohne Thunderbolt3

Das Surface Book 2 gibt es in einer neuen 15 Zoll- und der altbekannten 13,5 Zoll-Variante.
Das Surface Book 2 gibt es in einer neuen 15 Zoll- und der altbekannten 13,5 Zoll-Variante.
(Update) Das kam überraschend. Am heutigen 17. Oktober beginnt nicht nur der Rollout des Fall Creator Updates von Windows 10, Microsoft schickt auch die runderneuerte 2. Surface Book-Generation ins Rennen. Teilweise mit Quad-Core-CPU und Nvidia GTX 1060-GPU kann der Surface-Fan nun zwischen zwei Modellen wählen: 13,5 Zoll wie bisher oder einem 15 Zoll-Formfaktor. USB-C ist mit an Bord allerdings ohne Thunderbolt 3-Support.

Damit hat heute kaum einer gerechnet, obwohl Gerüchte in letzter Zeit immer wieder von einem anstehenden Launch der zweiten Surface Book-Generation gesprochen haben, auch im Hinblick auf ein größeres Modell. Nun hat Microsoft in den USA das Surface Book 2 offiziell präsentiert. Auch erste Hands-On-Videos gibt es bereits, dazu unten mehr.

Die neue Surface Book-Generation behält das herausragende Merkmal des abtrennbaren Tablet-Teils, steigert allerdings die Performance und die Ausdauer und liefert endlich einen USB-C-Port mit, der bei der letzten Surface Pro-Generation und dem Surface Laptop noch vielerorts vermisst wurde. Alles eitel Sonnenschein? Nicht ganz, denn Thunderbolt 3-Support ist nicht integriert, der USB-C-Port schafft maximal USB 3.1.

Surface Book 2 15 Zoll

Der neue 15 Zöller bietet ein PixelSense-Display mit 3.240 x 2.160 Pixel Auflösung, also noch mal etwas mehr als das 13,5 Zoll-Gerät. Der 3:2-Formfaktor bleibt natürlich erhalten. Zusammen mit einem Intel Core i7-8650U-Quad-Core der 8. Generation, der hier mit maximal 20 Watt läuft, sind bis zu 16 GB LPDDR3-RAM erhältlich sowie PCIe-SSDs mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB Größe. Auch dieses Jahr gibt es eine diskrete Nvidia-GPU und zwar die Geforce GTX 1060 mit 6 GB GDDR5-Speicher. Mit aktiver Kühlung soll die volle Leistung dieser Kombo beim User ankommen, das wird natürlich im Test zu überprüfen sein, Stichwort Throtteling

Auch dieses Jahr setzt Microsoft weiter auf den proprietären Surface Connect-Anschluss und zwei Type-A USB 3.1 Gen.1-Ports, zudem ist aber auch ein USB-C-Port integriert, wie erwähnt allerdings ohne Thunderbolt 3-Support. Auch ein SD-Card-Reader ist auf der linken Gehäuseseite zu finden. Die Windows Hello-fähige Front-Cam bietet 5 Megapixel, auf der Rückseite ist ein 8 Megapixel-Sensor integriert. Die Stereo-Lautsprecher strahlen nach vorne hin ab. Neben Dual-Band WLAN bis 802.11ac und Bluetooth 4.1 hat das 15 Zoll-Modell auch XboX Wireless integriert.

Keyboard und Touchpad ähneln der Surface-Laptop-Lösung, insgesamt wiegt das Surface Book 2 knapp 1,9 kg und soll Microsoft zufolge bis zu 17 Stunden Laufzeit bieten. Das umstrittene Fulcrum-Scharnier wurde verbessert und erlaubt nun das Öffnen des Displays mit einer Hand, zudem soll sich der Tablet-Teil leichter abnehmen lassen. An dem Spalt zwischen Tastatur und Display im zusammengeklappten Zustand hat sich aber nichts geändert. In den USA ist das 15 Zoll-Modell ab 9. November vorab bestellbar und kostet in der Minimalkonfiguration 2.500 US-Dollar (8 GB RAM, 256 GB Speicher).

Surface Book 13,5 Zoll

Wie bisher gibt es auch ein 13,5 Zoll-Modell, dieses Jahr allerdings in zwei sehr unterschiedlichen Versionen. Da wäre einmal das passiv gekühlte Core i5-Modell, das noch auf den Intel Dual-Core i5-7300U der 7. Generation setzt und mit 8 GB RAM, 256 GB SSD und integrierter Intel HD Graphics 620 ab 9. November um 1.500 US-Dollar bestellbar ist. Die Core i7-Variante setzt dagegen auf die 8. Intel-Core-Generation und bietet somit Quad-Core-Performance, Microsoft hat sich hier ebenfalls für den Core i7-8650U-Prozessor wie im 15 Zöller entschieden, allerdings mit 15 Watt und aktiver Kühlung.

Die Quad-Core-Variante gibt es mit 8 GB oder 16 GB RAM und wieder mit bis zu 1 TB PCIe SSD ab 2.000 US-Dollar (Minimalkonfiguration mit 8 GB RAM und 256 GB SSD). Das 1,64 kg leichte Convertible hat die gleiche Schnittstellen-Ausstattung wie der größere Bruder und unterscheidet sich auch bei den Funktechnologien und der Multimedia-Konfiguration (Kameras, Sound) nicht vom 15 Zöller. Das PixelSense-Display bietet wie im Vorjahr 3.000 x 2.000 Pixel Auflösung, statt der Nvidia Geforce GTX 1060 ist hier eine Nvidia Geforce GTX 1050 mit 2 GB GDDR5-Speicher zu finden.

Verfügbarkeit in Europa

Hier liegen uns bis dato noch kaum Informationen vor. Zumindest das 13,5 Zoll-Modell soll ab dem 16. November neben den USA auch in 10 weiteren Märkten zu haben sein. Wir werden die Infos ergänzen sobald wir mehr erfahren. Unten ist neben einem Promo-Video auch eines der ersten Hands-On-Video von Windows Central zu sehen.

Update 17:10: In Deutschland wird vorerst nur das 13,5 Zoll-Modell ab dem 16. November verkauft, die Vorbestellung beginnt auch hier am 9. November. Das passiv gekühlte Modell mit Core i5-Dual-Core kommt auf 1.750 Euro, mit Quad-Core i7-CPU geht es ab 2.250 Euro los. Im Maximalausbau mit 16 GB RAM und 1 TB SSD muss man 3.500 Euro auf den Tisch legen.

Update 18:10: Weitere Bilder ergänzt

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Autor: Alexander Fagot, 17.10.2017 (Update: 28.06.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.