Notebookcheck

Test Dell Latitude 3189 Convertible

Auf Robustheit getrimmt! Dell kombiniert einen 11,6-Zoll-Laptop mit einer sehr stromsparenden CPU. Laut eigenen Aussagen soll diese Kombination längste Schultage überstehen. Wir haben uns dessen angenommen - in unserem Testbericht erfahren Sie, ob das Latitude 3189 dieses Versprechen einhalten kann.

Das Dell Latitude 3189 trägt den Beinamen "Education 2-in-1". Somit ist das Convertible vorrangig für den Bildungsbereich konzipiert, eignet sich aber auch für den Einsatz in Unternehmen. Mit diesem Gerät lassen sich beispielsweise Schulungsräume ausstatten. Aber auch für Kinder ist dieses Gerät sehr gut geeignet, denn die sehr robuste Bauweise steckt so einiges weg.

Viel Spielraum gibt es bei der Konfiguration allerdings nicht. Grundlegend unterscheiden sich die Geräte nur bei der verwendeten CPU. Das günstigere Gerät (770 Euro) wird mit einem Intel Celeron N3350 ausgeliefert, wohingegen das minimal teurere Gerät (799 Euro) mit einem Intel Pentium N4200 bestückt ist. Letzterer ist auch in unserem Testgerät verbaut. Außerdem besitzt das Dell Latitude 3189 ein 4-GB-DDR3-RAM sowie eine 128 GB fassende SSD. Der Multitouch-Screen hat lediglich die HD-Auflösung, ist aber dank dem Corning Gorilla Glas gut geschützt.

Als Vergleichsgeräte haben wir uns für Convertibles mit Bildschirmen von 11 bis 13 Zoll entschieden, die teilweise eine stärkere CPU besitzen. Wie gut der Intel Pentium N4200 dagegen halten kann, erfahren Sie im weiteren Testverlauf. Nachfolgend haben wir die wichtigsten technischen Daten der Vergleichsgeräte zusammengefasst. 

Medion Akoya P3401T HP Pavilion 11-k103ng HP Pavilion x360 13-u102ng Lenovo Yoga 700-11ISK Acer Aspire Switch 12 Alpha
CPU Intel Core m5-6Y54 Intel Celeron N3050 Intel Core i5-7200U Intel Core m3-6Y30 Intel Core i5-6200U
GPU Intel HD Graphics 515 Intel HD Graphics (Braswell) Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 515 Intel HD Graphics 520
Panel 12,5 Zoll, 1.920 x 1.080 11,6 Zoll, 1.366 x 768 13,3 Zoll, 1.920 x 1.080 11,6 Zoll, 1.920 x 1.080 12 Zoll, 2.160 x 1.440
RAM 8 GB LPDDR3 4 GB DDR3-1600 8 GB DDR4-2133 4 GB LPDDR3-1866 4 GB DDR3L
Speicher 128 GB, SSD 500 GB, HDD 1 TB, HDD 256 GB, SSD 256 GB, SSD
Dell Latitude 3189 (Latitude 3189 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 505, 21.20.16.4574
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3-1866, Dualchannel
Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel 135 PPI, LCD-Touch-Display, Native Unterstützung für die Stifteingabe, AU Optronics AUO235C B116XAT, IPS, Touchscreen mit Corning Gorilla Glass NBT, spiegelnd: ja
Mainboard
Apollo Lake
Massenspeicher
Liteonit CV3-8D128, 128 GB 
, M.2 SSD, 95 GB verfügbar
Soundkarte
Realtek ALC235 @ Intel Apollo Lake SoC - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: stereo, Card Reader: Micro-SD
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.75 x 303.8 x 207.9
Akku
42 Wh, 3500 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 720pSecondary Camera: FHD 1080p
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Netzteil, Dell System Detect, 12 Monate Garantie, Steckplatz für Noble Sicherheitsschloss
Gewicht
1.427 kg, Netzteil: 342 g
Preis
799 Euro

 

Gehäuse

Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff und ist mit einem dicken gummierten Rand umgeben, um Stöße gut zu absorbieren. Diese Eigenschaft betrifft sowohl die Base als auch den Displaydeckel. Somit entsteht eine einheitliche Designlinie, welche durch schwarze und graue Passagen abgegrenzt ist. Den Displaydeckel ziert ein spürbares Dell Logo. Die Hochglanz-Oberfläche ist zwar schick anzusehen, steht aber nicht ganz im Einklang mit dem Verwendungszweck, denn diese Oberfläche zerkratzt schnell. Die Stabilität hingegen lässt kaum Raum für Kritik. Die Base lässt sich nur mit deutlichem Kraftaufwand verwinden, was auch mit leisen Geräuschen quittiert wird. Ebenso sieht es beim Drucktest aus. Hier gibt die Oberseite der Base oberhalb des Touchpads etwas mehr nach als an den Rändern. Dies ist bauartbedingt, denn direkt darunter befindet sich der fest verbaute Akku, welcher verhindert, dass an dieser Stelle zusätzliche Verstrebungen für mehr Stabilität sorgen. Als verwindungssteif können wir auch den Displaydeckel bezeichnen, denn auch hier lässt sich dieser nur mit deutlichem Kraftaufwand leicht verdrehen. Beim punktuellen Drücken auf die Rückseite entsteht keine Wellenbildung auf dem Panel. Die beiden 360-Grad-Scharniere sind kraftvoll, und ein Öffnen mit einer Hand gelingt nicht. Wird das Display komplett umgeklappt, so sorgen zwei Magnete, welche in der Unterseite der Base eingearbeitet sind, für eine kleine Arretierung.

Zudem sei noch erwähnt, dass Dell das Latitude 3189 mit einer versiegelten Tastatur ausliefert, die das Eindringen von Flüssigkeiten verhindert. Da wir nur ein Leihgerät haben, haben wir dieses allerdings nicht testen können. Zusammenfassend können wir dem Dell Latitude 3189 eine gute Stabilität attestieren, welche den Anforderungen von Spinden oder Schulranzen durchaus gewachsen ist.

Größenvergleich

Das Dell Latitude 3189 ist mit einer Größe von ungefähr 30 x 20 Zentimetern recht kompakt, was aber nicht verwunderlich ist, denn als 11,6-Zoll-Gerät zählt es hier im Vergleich zu den kleineren Modellen. Nur das Acer Aspire Switch Alpha und das Lenovo Yoga 700-11ISK sind noch kompakter. Bei der Gehäusedicke wirkt das Dell Latitude 3189 etwas klobiger als die Konkurrenz. Der Grund dafür ist schnell gefunden, denn die robuste Bauweise benötigt Platz. Auch das Gewicht von 1,4 Kilogramm ist nicht gerade leicht für ein Gerät der 11-Zoll-Klasse. Hier ist das Lenovo Yoga 700-11ISK rund 300 Gramm leichter als unser Dell Latitude 3189.

Ausstattung

Auf den ersten Blick sind keine Besonderheiten bei der Anschlussausstattung zu erkennen. Auch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Dell dem Latitude 3189 nur 2 USB-3.0-Schnittstellen spendiert hat. Einen modernen USB-Typ-C-Anschluss bietet das Dell Latitude 3189 leider nicht. Außerdem finden wir auf der linken Seite noch einen HDMI-Ausgang (in voller Größe), wodurch das Convertible durchaus auch als Multimediagerät eingesetzt werden kann. Neben den gängigen Schnittstellen besitzt das Dell Latitude 3189 auf der linken Seite einen Kartenleser. Dieser verarbeitet allerdings nur Micro-SD-Speicherkarten. Wer herkömmliche SD-Karten anschließen möchte, kommt um einen passenden USD-Adapter nicht herum.

links: Netzanschluss, USD-Kartenleser, HDMI, 2 USB 3.0 (1 mit PowerShare)
links: Netzanschluss, USD-Kartenleser, HDMI, 2 USB 3.0 (1 mit PowerShare)
rechts: Kombianschluss für Kopfhörer und Mikrofon, Power-on, Lautstärkewippe, Steckplatz für Noble Sicherheitsschloss (Keilform)
rechts: Kombianschluss für Kopfhörer und Mikrofon, Power-on, Lautstärkewippe, Steckplatz für Noble Sicherheitsschloss (Keilform)
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse

SDCardreader

Wie schon erwähnt, besitzt das Dell Latitude 3189 nur einen Micro-SD-Kartenleser. Die Leistung dessen haben wir mit unserer Referenzspeicherkarte (Toshiba Exceria Pro M401) geprüft. Mit einem Datendurchsatz von 61 MB/s beim Kopieren von JPG-Dateien ist die Leistung auf einem durchschnittlichen Niveau. Beim sequenziellen Lesen notieren wir mit 83 MB/s ebenfalls einen recht ordentlichen Wert. Im Vergleich zu dem Lenovo Yoga 700-11ISK kann sich unser Testgerät eindrucksvoll absetzten, wenngleich es sich gegen das HP Pavilion x360 knapp geschlagen geben muss. Somit sichert sich das Dell Latitude 3189 einen guten zweiten Platz. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Pavilion x360 13-u102ng
68.1 MB/s ∼100% +10%
Dell Latitude 3189
61.7 MB/s ∼91%
HP Pavilion 11-k103ng x360
45.6 MB/s ∼67% -26%
Lenovo Yoga 700-11ISK
14.7 MB/s ∼22% -76%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Pavilion x360 13-u102ng
87.5 MB/s ∼100% +5%
Dell Latitude 3189
83.5 MB/s ∼95%
HP Pavilion 11-k103ng x360
80.51 MB/s ∼92% -4%
Lenovo Yoga 700-11ISK
27 MB/s ∼31% -68%

Kommunikation

Die externe Kommunikation übernimmt primär das Intel Dual Band Wireless-AC 7265 Modul. Die maximale Bruttodatenübertragungsrate beträgt 867 Mbit/s. Beim Test haben wir immerhin noch gute 657 Mbit/s beim Empfang und 548 Mbit/s beim Senden ermitteln können. Ein ordentliches Ergebnis für das Dell Latitude 3189. Somit können auch viele Daten problemlos übertragen werden. Während des Testzeitraumes gab es keine Beanstandungen.

Eine Ethernet-Schnittstelle bietet das Dell Latitude 3189 nicht. Wer dennoch nicht auf eine kabelgebundene Netzwerkverbindung nicht verzichten möchte, muss sich auch hier mit einem USB-Adapter aushelfen. 

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell Latitude 3189
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
657 MBit/s ∼100%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
509 MBit/s ∼77% -23%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
663 MBit/s ∼100% +21%
Dell Latitude 3189
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
548 MBit/s ∼83%

Lieferumfang

Der Lieferumfang unseres Testgerätes ist recht überschaubar. Neben dem 65 Watt starken Netzteil finden wir des Weiteren nur eine Kurzbedienanweisung sowie einige Sicherheitsinformationen zu dem Gerät und den verbauten Komponenten.

Betriebssystem

Dell vertreibt das Latitude 3189 ausschließlich mit Windows 10 Pro in der 64-Bit-Version.

Zubehör

Inkludiertes Zubehör finden wir im Lieferumfang leider nicht. Aber der Hersteller bietet hauseigenes Zubehör passend zu seinen Geräten an. Als Beispiel kann beim Bestellprozess aus verschiedenen Tragetaschen (36 bis 79 Euro) gewählt werden, welche auch optional erhältlich sind. Des Weiteren bietet Dell einen passenden Aufbewahrungsschrank für 11-Zoll-Geräte an. Dies ist vor allem für Schulungszwecke interessant, da hier eine sichere Aufbewahrung der Geräte möglich ist. Mit 3.300 Euro ist das nicht gerade ein Schnäppchen, aber der Dell-PC-Wagen bietet Platz für bis zu 36 Geräte, welche darin aktiv geladen werden können.

Wartung

Die Abdeckung lässt sich leicht entfernen.
Die Abdeckung lässt sich leicht entfernen.

Abgesehen von der fehlenden Wartungsklappe gestalten sich Wartungsarbeiten an dem Dell Latitude 3189 recht einfach. Allerdings sollten diese beim Dell Latitude 3189 nicht nötig werden, denn aktive Kühlkomponenten gibt es nicht. CPU und RAM sind fest verbaut und können auch nicht erweitert werden. Lediglich die SSD ist aufrüstbar, denn es handelt sich um ein M.2-2280-Modul.

Garantie

eine Übersicht der Garantieoptionen für das Dell Latitude 3189
eine Übersicht der Garantieoptionen für das Dell Latitude 3189

Dell bietet für das Latitude 3189 einen 12-monatigen Abhol- und Reparatur-Service. Dieser Service kann auf maximal 5 Jahre erweitert werden. Dafür wird eine einmalige Zahlung von 112 Euro beim Bestellvorgang addiert. Die Service-Packs von Dell sind sehr flexibel und können je nach Einsatzdauer beliebig gewählt werden. Als Zusatz kann der Service von Dell auch mit dem ProSupport oder auch dem ProSupport Plus kombiniert werden. Hier ist allerdings die Dauer auf maximal 4 Jahre begrenzt.  

Eingabegeräte

Tastatur

Leider besitzt die Tastatur keine Hintergrundbeleuchtung.
Leider besitzt die Tastatur keine Hintergrundbeleuchtung.

Das Dell Latitude 3189 besitzt eine Chiclet-Tastatur, welche zusätzlich gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt ist. Sie sitzt etwas vertieft in der Oberseite der Base und wirkt mit der weißen Beschriftung aufgeräumt. Die einzelnen Tasten haben mit 15 x 15 Millimetern eine ausreichende Größe, und die Oberfläche ist leicht angeraut, wie auch die Oberfläche der Base. Die Tasten sitzen fest an ihrer Position und neigen nicht übermäßig zum Klappern. Der Hubweg ist als durchschnittlich zu bewerten, wenngleich der Druckpunkt etwas straffer sein könnte. Somit hätte der Anwender ein etwas besseres Feedback, was dem Schreibgefühl zugutekommt. Trotzdem verrichtet die Tastatur tadellos ihren Dienst, allerdings hätten wir uns eine Hintergrundbeleuchtung gewünscht, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ohne Einschränkungen arbeiten zu können. Leider bietet Dell diese Möglichkeit auch nicht als optionales Feature an. 

Touchpad

Das Touchpad des Dell Latitude 3189.
Das Touchpad des Dell Latitude 3189.

Das Touchpad ist mit einer Größe von 10 x 5,5 Zentimetern auf Grund der geringen Platzverhältnisse etwas schmaler, woran man sich aber schnell gewöhnen kann. Die glatte Eingabefläche hebt sich von der etwas angerauten Oberfläche der Base ab. Das Clickpad an sich hätte etwas straffer in die Base eingearbeitet werden können, denn selbst beim Navigieren klappert dieses leicht. Eingaben werden gut verarbeitet, und selbst in den Ecken und an den Rändern gibt es keine Probleme. Die beiden Klickflächen im unteren Drittel machen bei Betätigung mit einem leisen Klickgeräusch auf sich aufmerksam. Auch Mehrfinger-Gesten kann das Clickpad gut verarbeiten, wenngleich der Platz etwas Eingewöhnung erfordert.

Touchscreen

Touchscreen des Dell Latitude 3189.
Touchscreen des Dell Latitude 3189.

Der Touchscreen ist mit Corning Gorilla Glas vorderseitig gegen Kratzer geschützt und untermalt damit noch einmal den vorgesehenen Einsatzzweck. Auf einen Eingabestift verzichtet der Hersteller allerdings. Somit bleibt nur der Finger als Eingabemedium. Das Navigieren mit dem Finger ist problemlos möglich; selbst an den äußersten Rändern gibt es keinerlei Probleme. 

Update

Das Dell Latitude 11 3189 unterstützt zudem auch den Dell Active Sylus, welcher durchaus die Kreativität fördert und das Gerät nochmals vielseitiger einsetzbar macht.

Display

Subpixel
Subpixel
deutlich sichtbares Screen-Bleeding an den Rändern
deutlich sichtbares Screen-Bleeding an den Rändern

Bei dem verwendeten Bildschirm gibt es keine Alternativen. Alle Kunden, die das Dell Latitude 3189 erwerben, müssen mit einem 11,6-Zoll-IPS-Bildschirm Vorlieb nehmen. Das Panel bietet eine native Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Vorderseite ist mit Corning Gorilla Glas versehen, welche die Touch-Eingaben sehr gut verarbeitet. Die durchschnittliche Helligkeit des Panels beträgt bei unserem Testgerät 284 cd/m². Gegen das leuchtstarke IPS-Panel des Medion Akoya mit 392 cd/m² hat unser Testgerät allerdings deutlich das Nachsehen. Beim Kontrast (1819:1) sowie beim Schwarzwert (0,16) kann das Dell Latitude 3189 hingegen deutlich Pluspunkte sammeln. Diese sorgen für eine satte Darstellung der Farben, ohne diese mit einem Grauschleier zu belegen. Ebenso ist die Ausleuchtung von 92 % ordentlich. Allerdings hat unser Gerät mit deutlich sichtbarem Screen Bleeding zu kämpfen, welches bei dunkeln Szenen schon merklich ins Auge fällt. PWM zur Regulierung der Displayhelligkeit haben wir nicht messen können. Sehr gut, wie wir finden, denn bei einer mehrstündigen Einsatzdauer pro Tag sorgt dieses nicht zusätzlich für Ermüdungserscheinungen. 

277
cd/m²
273
cd/m²
274
cd/m²
288
cd/m²
291
cd/m²
289
cd/m²
283
cd/m²
298
cd/m²
286
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 298 cd/m² Durchschnitt: 284.3 cd/m² Minimum: 14.6 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 291 cd/m²
Kontrast: 1819:1 (Schwarzwert: 0.16 cd/m²)
ΔE Color 3.4 | - Ø
ΔE Greyscale 1.8 | - Ø
67% sRGB (Argyll) 42.8% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.14
Dell Latitude 3189
IPS, 1366x768, 11.6
Medion Akoya P3401T 2in1
IPS, 1920x1080, 12.5
HP Pavilion 11-k103ng x360
IPS, 1366x768, 11.6
HP Pavilion x360 13-u102ng
IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga 700-11ISK
IPS, 1920x1080, 11.6
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
IPS, 2160x1440, 12
Response Times
7%
39%
12%
40%
19%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
40 (18.8, 21.2)
40 (22, 18)
-0%
18.8 (6.8, 12)
53%
38 (14, 24)
5%
23 (13, 10)
42%
20 (5, 15, detail 5 schraffiert)
50%
Response Time Black / White *
30.4 (16.4, 14)
26 (14, 12)
14%
23.2 (10, 13.2)
24%
25 (6, 19)
18%
19 (11, 8)
37%
34 (15, 19, [email protected]% mit/ohne PSU)
-12%
PWM Frequency
50 (70)
1000 (100)
Bildschirm
-39%
-13%
-50%
-84%
-59%
Brightness
284
392
38%
186
-35%
263
-7%
284
0%
328
15%
Brightness Distribution
92
93
1%
86
-7%
88
-4%
82
-11%
91
-1%
Schwarzwert *
0.16
0.33
-106%
0.22
-38%
0.31
-94%
0.33
-106%
0.38
-138%
Kontrast
1819
1188
-35%
882
-52%
894
-51%
909
-50%
908
-50%
DeltaE Colorchecker *
3.4
4.99
-47%
3.06
10%
5.57
-64%
7.87
-131%
8.4
-147%
DeltaE Graustufen *
1.8
4.53
-152%
1.42
21%
4.56
-153%
8.45
-369%
4.3
-139%
Gamma
2.14 112%
2.46 98%
2.34 103%
2.28 105%
2.42 99%
2.63 91%
CCT
6544 99%
7394 88%
6432 101%
6648 98%
6856 95%
7368 88%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
42.8
41
-4%
42.98
0%
38
-11%
41
-4%
62
45%
Color Space (Percent of sRGB)
67
64
-4%
67.56
1%
59
-12%
64
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-16% / -30%
13% / -2%
-19% / -37%
-22% / -60%
-20% / -42%

* ... kleinere Werte sind besser

sRGB-Abdeckung: 67 Prozent
sRGB-Abdeckung: 67 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 42 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 42 Prozent

Trotz einiger Kritikpunkte ist die Bildqualität des HD-Panels auf einem ordentlichen Niveau. Die Farben wirken dank dem sehr guten Kontrastverhältnis und dem sehr geringen Schwarzwert kraftvoll. Das Screen Bleeding ist zwar bei dunklen Darstellungen sichtbar, sollte allerdings im Alltag nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Graustufen sowie der Farben gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum sind im Auslieferungszustand schon recht ordentlich (1,8 bzw. 3,4). Eine Kalibrierung konnte die eingangs ermittelten Werte nochmals verbessern. Das passend ICC-Profil finden Sie direkt über der Vergleichstabelle. Dort haben wir es für Sie verlinkt und es steht zum Download bereit.

Mit den ermittelten Farbraumabdeckungen (sRGB 67 % und Adobe RGB 43 %) reicht das Display lediglich für den hobbymäßigen Einsatz.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Das sehr spiegelnde Display und die nur durchschnittliche Bildschirmhelligkeit von 284 cd/m² fordern ihren Tribut und schränken die Outdoor-Tauglichkeit deutlich ein. Bei Sonnenschein reicht die Leuchtkraft nicht aus, um ungestört zu arbeiten. Im Schatten ist die Helligkeit des Panels hingegen ausreichend, aber die starken Spiegelungen stören und sind auf Dauer unangenehm. Wenn sich ein Außeneinsatz nicht vermeiden lässt, empfehlen wir, möglichst einen schattigen Platz zu bevorzugen.

Die geringe Displayhelligkeit erschwert das Arbeiten zusätzlich.
Die geringe Displayhelligkeit erschwert das Arbeiten zusätzlich.
Auch im Schatten stören die starken Spiegelungen.
Auch im Schatten stören die starken Spiegelungen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 76 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 43 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bei den Blickwinkeln indes zeigen sich wieder einmal die Vorzüge eines IPS-Panels. Der Bildschirm bietet einen sehr hohen Betrachtungswinkel, sodass unser Testbild aus allen neun verschiedenen Positionen sehr gut dargestellt werden kann. Eine minimale Schleierbildung ist auf den Eckbildern zu erkennen, was aber kaum auffällt, denn es ist nur bei einer sehr flachen und schrägen Betrachtung sichtbar.

Blickwinkel des Dell Latitude 3189
Blickwinkel des Dell Latitude 3189

Leistung

Unser Testgerät ist mit einem Intel Pentium N4200 ausgestattet, welchem 4-GB-DDR3-RAM zur Verfügung stehen. Als Massenspeicher dient eine 128-GB-SSD, wodurch das System deutlich profitiert. Als alternative Konfiguration gibt es das Dell Latitude 3189 auch mit einem Intel Celeron N3350. Dieser hat allerdings nur zwei physikalische Rechenkerne, wohingegen der Intel Pentium N4200 eine native Quad-Core-CPU ist. Obwohl in unserem Testsystem die schnellere CPU verbaut ist, sind die DPC-Latenzen erhöht. Während des gesamten Testzeitraumes ergaben sich jedoch keine Probleme durch die erhöhten DPC-Latenzen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
 
 

Prozessor

Der Prozessor verbirgt sich unter der Kupferplatte und ist fest verlötet.
Der Prozessor verbirgt sich unter der Kupferplatte und ist fest verlötet.

Der Intel Pentium N4200 wird in unserem Testgerät eingesetzt. Dieser Quad-Core-SoC wird vorrangig in preiswerten Notebooks verbaut und taktet mit 1,1 bis 2,5 GHz. Der Prozessor gehört zur Apollo-Lake-Generation und ist fest verlötet. Die Leistung hängt sehr stark von der Kühlung ab. In den von uns gewählten Benchmarks schneiden die Konkurrenten deutlich besser ab. Gegen das HP Pavilion x360 sowie das Acer Aspire Switch Alpha ist der Intel Pentium N4200 chancenlos. Gegen das Lenovo Yoga 700-11ISK kann sich unser Dell Latitude 3189 hingegen nur im Cinebench R15-Multi-Benchmark durchsetzen. Allerdings ist die Single-Core Performance des Intel Core m3-6Y30 um 42 % besser als die des Intel Pentium N4200.

Nachdem das TDP-Limit von 6 Watt einsetzt, gibt es einen leichten Abfall der Leistung. Im weiteren Verlauf pendeln sich die Ergebnisse der Cinebench-R15-Multi-Schleife auf ein relativ konstantes Niveau ein.

Weitere Benchmarks zu dem Intel Pentium N4200 finden Sie hier.

0102030405060708090100110120130140150160170180Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼100% +152%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
114 Points ∼90% +128%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Core m5-6Y54
103 Points ∼82% +106%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30
71 Points ∼56% +42%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
50 Points ∼40%
HP Pavilion 11-k103ng x360
Intel Celeron N3050
35 Points ∼28% -30%
CPU Multi 64Bit
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼100% +89%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
289 Points ∼88% +66%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Core m5-6Y54
213 Points ∼65% +22%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
174 Points ∼53%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30
97 Points ∼30% -44%
HP Pavilion 11-k103ng x360
Intel Celeron N3050
65 Points ∼20% -63%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
1.38 Points ∼100% +112%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
0.65 Points ∼47%
CPU Multi 64Bit
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
3.67 Points ∼100% +62%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
2.27 Points ∼62%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
211.38 Points ∼100% +150%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Core m5-6Y54
180.04 Points ∼85% +113%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
133.3 Points ∼63% +58%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30
98 Points ∼46% +16%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
84.572 Points ∼40%
HP Pavilion 11-k103ng x360
Intel Celeron N3050
43.305 Points ∼20% -49%
Octane V2 - Total Score
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
30892 Points ∼100% +132%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
23339 Points ∼76% +76%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30
16804 Points ∼54% +26%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
13290 Points ∼43%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200
3112.6 ms * ∼100%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30
1649.3 ms * ∼53% +47%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
1445.2 ms * ∼46% +54%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
1186.2 ms * ∼38% +62%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1
Cinebench R10 Shading 32Bit
3155
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5346
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1633
Cinebench R10 Shading 64Bit
3348 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7833 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2375 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.27 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
13.53 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.65 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
174 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
50 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
18.92 fps
Hilfe

System Performance

Auf Grund der relativ schwachen CPU, welche beim Dell Latitude 3189 eingesetzt wird, fallen auch die Ergebnisse des PCMark 8 eher negativ für unser Testgerät aus. Oftmals reicht es nur für den letzten Platz. Die schnellen, Intel Core i5 bestückten Geräte agieren in einer eigenen Liga und sind auch hier für unser Testgerät uneinholbar. Diese Testergebnisse sollten allerdings nicht überbewertet werden, denn die subjektive Systemleistung ist trotzdem gut. Dank der verbauten SSD ist das System schnell einsatzbereit und sorgt auch weiterhin im laufenden Betrieb für ein gutes Arbeitstempo. Für den geforderten Einsatzzweck ist die Leistung des Dell Latitude 3189 durchaus ausreichend, wenngleich zukünftige Programme für längere Ladezeiten sorgen könnten.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 7
PCMark 7
PCMark Vantage
PCMark Vantage
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U, 2500, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
4050 Points ∼100% +35%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U, 2300, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3996 Points ∼99% +34%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30, 900, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
3729 Points ∼92% +25%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200, 1100, Liteonit CV3-8D128
2993 Points ∼74%
Creative Score Accelerated v2
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U, 2500, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
3806 Points ∼100% +47%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30, 900, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
3202 Points ∼84% +24%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200, 1100, Liteonit CV3-8D128
2585 Points ∼68%
Home Score Accelerated v2
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U, 2300, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3281 Points ∼100% +44%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U, 2500, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
3274 Points ∼100% +44%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel Core m5-6Y54, 1100,
3076 Points ∼94% +35%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel Core m3-6Y30, 900, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
2625 Points ∼80% +15%
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200, 1100, Liteonit CV3-8D128
2273 Points ∼69%
HP Pavilion 11-k103ng x360
Intel Celeron N3050, 1600, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E680
1545 Points ∼47% -32%
PCMark 7
Productivity
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200, 1100, Liteonit CV3-8D128
2095 Points ∼100%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U, 2500, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
1089 Points ∼52% -48%
Score
Dell Latitude 3189
Intel Pentium N4200, 1100, Liteonit CV3-8D128
4259 Points ∼100%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U, 2500, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
3227 Points ∼76% -24%
PCMark Vantage Result
9360 Punkte
PCMark 7 Score
4259 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2273 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2585 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2993 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

die SSD im eingebauten Zustand
die SSD im eingebauten Zustand
Die SSD bietet 128 GB Speicherplatz.
Die SSD bietet 128 GB Speicherplatz.

Wie Sie schon an mehreren Stellen gelesen haben, besitzt unser Testgerät eine SSD mit 128 GB Speicherkapazität. Vorweggenommen hätten wir uns lieber eine 256 GB fassende SSD gewünscht, denn aufgrund der Windows Installation stehen dem Nutzer lediglich 95 GB zur freien Verfügung. Die SSD mit dem Formfaktor M.2 2280 von Lite-On erreicht mit 439 MB/s respektive 388 MB/s (sequenziellen Lesen und Schreiben) recht passable Werte. Im Vergleich zu den mit herkömmlichen Festplatten bestückten Geräten kann sich das Dell Latitude 3189 deutlich absetzen. 

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
CrystalDiskInfo
CrystalDiskInfo
ATTO
ATTO
Dell Latitude 3189
Liteonit CV3-8D128
Medion Akoya P3401T 2in1
HP Pavilion 11-k103ng x360
Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E680
HP Pavilion x360 13-u102ng
HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
Lenovo Yoga 700-11ISK
Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
CrystalDiskMark 3.0
37%
-85%
-87%
97%
70%
Write 4k QD32
111.7
68.79
-38%
1.003
-99%
1.09
-99%
268.6
140%
197.1
76%
Read 4k QD32
132.2
249.2
89%
0.898
-99%
0.968
-99%
324.2
145%
272
106%
Write 4k
49.14
41.68
-15%
1.026
-98%
1.037
-98%
73.61
50%
76.83
56%
Read 4k
8.864
28.11
217%
0.407
-95%
0.215
-98%
31.27
253%
29.3
231%
Write 512
170.6
121.8
-29%
39.03
-77%
45.05
-74%
301.9
77%
201
18%
Read 512
243.7
324.1
33%
33.53
-86%
20.67
-92%
385.7
58%
374.9
54%
Write Seq
214.3
286.5
34%
106.1
-50%
91
-58%
302.8
41%
199.9
-7%
Read Seq
408.4
427.6
5%
106
-74%
104.8
-74%
456.2
12%
518.1
27%
Liteonit CV3-8D128
Sequential Read: 408.4 MB/s
Sequential Write: 214.3 MB/s
512K Read: 243.7 MB/s
512K Write: 170.6 MB/s
4K Read: 8.864 MB/s
4K Write: 49.14 MB/s
4K QD32 Read: 132.2 MB/s
4K QD32 Write: 111.7 MB/s

Grafikkarte

Die integrierte Grafikeinheit, Intel HD Graphics 505, übernimmt die Bildausgabe und wurde Mitte 2016 zusammen mit der Apollo-Lake-Generation vorgestellt. Die Grafikeinheit überzeugt durchaus mit ihrer sehr geringen Leistungsaufnahme. In der maximalen Ausbaustufe stehen der Intel HD Graphics 505 18 Execution Units (EUs) zur Verfügung, die maximal mit 750 MHz arbeiten. Technisch basiert diese Grafikeinheit auf der Intel-Gen9-Architektur, welche auch bei der deutlich teureren Skylake Serie zum Einsatz kommt. Trotzdem reicht die Performance der Intel HD Graphics 505 nur für das Low-End-Segment. Demzufolge sind die Benchmark-Ergebnisse relativ niedrig. Gegen das Lenovo Yoga 700-11ISK kann sich unser Testgerät allerdings durchsetzen.

Weitere Benchmarks zu der Intel HD Graphics 505 finden Sie hier.

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark 11
3DMark 11
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
762 Points ∼100% +26%
Dell Latitude 3189
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
606 Points ∼80%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
519 Points ∼68% -14%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
7307 Points ∼100% +54%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6799 Points ∼93% +43%
Dell Latitude 3189
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
4738 Points ∼65%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
4357 Points ∼60% -8%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1428 Points ∼100% +78%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1390 Points ∼97% +73%
Medion Akoya P3401T 2in1
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
1088 Points ∼76% +35%
Lenovo Yoga 700-11ISK
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
863 Points ∼60% +7%
Dell Latitude 3189
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
804 Points ∼56%
HP Pavilion 11-k103ng x360
Intel HD Graphics (Braswell), Intel Celeron N3050
377 Points ∼26% -53%
3DMark 11 Performance
883 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
33896 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3558 Punkte
3DMark Fire Strike Score
565 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
260 Punkte
3DMark Time Spy Score
118 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das Dell Latitude 3189 ist primär als Arbeitsgerät konzipiert. Die Leistung der verbauten Grafikeinheit, Intel HD Graphics 505, reicht allerdings nicht für die flüssige Darstellung von Videospielen. Wird mehr 3D-Leistung benötigt, empfehlen wir ein Gerät mit einer dedizierten GPU zu bevorzugen.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 30.617.315.1fps
Battlefield 4 (2013) 20.915.29.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 6.14fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschemissionen sind auf Grund der passiven Kühleinheit sehr gut. Nahezu lautlos verrichtet das Dell Latitude 3189 seinen Dienst. Im Betrieb sind jedoch immer wieder elektronische Geräusche zu hören, welche aber deutlich leiser sind als ein aktiver Lüfter. Bei unseren Vergleichsgeräten wird nur das HP Pavilion x360 aktiv gekühlt, weshalb Sie auch nur bei diesem Gerät einen Wert in der Vergleichstabelle finden. 

Dell Latitude 3189
N4200, HD Graphics 505
Medion Akoya P3401T 2in1
6Y54, HD Graphics 515
HP Pavilion 11-k103ng x360
N3050, HD Graphics (Braswell)
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620
Lenovo Yoga 700-11ISK
6Y30, HD Graphics 515
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520
Emissions
Fan Noise
37.3

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Die passive Kühleinheit hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile haben wir bei den Geräuschemissionen beleuchtet. Aber die entstehende Wärme, welche nicht aus dem Gehäuse geleitet wird, sorgt unter Last für relativ hohe Gehäusetemperaturen. Mit knapp 55 °C messen wir den Hotspot auf der Unterseite im Bereich der CPU. Somit kann ein anhaltender Betrieb auf dem Schoß unter Belastung unangenehm sein. Die höchste CPU-Temperatur messen wir bei unserem Stresstest, indem wir das Programm "Prime95" für mindestens eine Stunde laufen lassen. Von anfänglichen 2,4 GHz pendelt sich die CPU im weiteren Verlauf auf stabile 1,8 GHz ein. Dabei erreicht der Prozessor eine maximale Temperatur von 88 °C. Zwar ist die Grenze zum Thermal-Throttling nicht weit, aber dieses Sicherheits-Feature musste nicht greifen, um die CPU zu schützen.

Im direkten Anschluss haben wir die 3D-Leistung mit 3DMark 11 erneut geprüft. Das Ergebnis ist nach dem Stresstest etwas schlechter als im Vergleich zum Kaltstart.

Stresstest: nur Prime95
Stresstest: nur Prime95
Stresstest: nur Furmark
Stresstest: nur Furmark
Stresstest: Furmark+Prime95
Stresstest: Furmark+Prime95
Max. Last
 43.3 °C41.5 °C37.8 °C 
 40.6 °C39.6 °C32.1 °C 
 37.9 °C34.9 °C29.2 °C 
Maximal: 43.3 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
37.7 °C49.6 °C54.9 °C
29.6 °C49.3 °C49 °C
25.7 °C27.7 °C28.8 °C
Maximal: 54.9 °C
Durchschnitt: 39.1 °C
Netzteil (max.)  29.8 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
Dell Latitude 3189
N4200, HD Graphics 505
Medion Akoya P3401T 2in1
6Y54, HD Graphics 515
HP Pavilion 11-k103ng x360
N3050, HD Graphics (Braswell)
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620
Lenovo Yoga 700-11ISK
6Y30, HD Graphics 515
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520
Hitze
12%
-17%
15%
-1%
-3%
Last oben max *
43.3
38.1
12%
44.6
-3%
34.6
20%
36.8
15%
46.7
-8%
Last unten max *
54.9
41.7
24%
53.1
3%
36.4
34%
42
23%
51
7%
Idle oben max *
27.5
27.9
-1%
35.2
-28%
26.6
3%
32.1
-17%
29.5
-7%
Idle unten max *
27.9
24.1
14%
38.6
-38%
27.7
1%
34.4
-23%
28.6
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Lautsprecher

Die beiden Stereo-Lautsprecher befinden sich im vorderen Bereich unterhalb der Handballenauflage. Der Sound wird nach unten aus dem Gehäuse geleitet, wodurch bei einer weichen Unterlage dieser deutlich gedämpft wird. Aufgrund der Kompaktheit überwiegen Mitten und Höhen. Bässe werden gänzlich verschwiegen. Die kleinen Speaker erreichen maximal 83 dB(A). Für das Schauen von YouTube Videos reichen die kleinen Lautsprecher durchaus. Wird aber mehr Wert auf Qualität gelegt, führt kein Weg an einer externen Soundanlage vorbei. Hierfür dient der 3,5-mm-Klinkenanschluss, welcher bei unserem Gerät problemlos arbeitete.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.133.92532.133313434.34028.630.55028.831.76325.133.48025.936.410025.63512525.137.916021.438.220021.241.225020.251.231521.559.140019.259.150017.554.763016.557.880016.468.6100015.873.4125015.566.116001568.1200015.367.4250015.167.5315015.471.2400015.476.4500015.775.4630015.771.5800016.167.61000016.162.21250015.967.11600015.870.2SPL28.383N1.152.7median 16.1Dell Latitude 3189median 67.1Delta2.37.635.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Dell Latitude 3189 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 29% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 67% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Netzteil leistet maximal 65 Watt.
Das Netzteil leistet maximal 65 Watt.

Das Dell Latitude 3189 ist ein sehr sparsames Gerät. Der sehr effiziente Prozessor sorgt in Kombination mit den restlichen Komponenten für eine sehr geringe Leistungsaufnahme. Im Idle-Betrieb begnügt sich unser Testgerät mit nur 2 bis 6 Watt. Ein sehr gutes Ergebnis, denn alle Vergleichsgeräte benötigen hier teilweise deutlich mehr. Unter Last klettert der Verbrauch auf durchschnittlich 16 Watt, was immer noch ein sehr gutes Ergebnis darstellt, wenngleich aber das HP Pavilion 11 an dieser Stell minimal weniger verbraucht. In der Spitze messen wir bei unserem Dell Latitude 24 Watt. Auch im Standby begnügt sich unser Testsample mit gerade einmal 0,27 Watt. Hier ziehen die Vergleichsgeräte teilweise deutlich mehr Strom aus der Dose.

Das Netzteil des Dell Latitude 3189 leistet maximal 65 Watt und ist für das Gerät völlig ausreichend.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.12 / 0.27 Watt
Idledarkmidlight 2.17 / 4.31 / 5.79 Watt
Last midlight 15.8 / 24.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Latitude 3189
N4200, HD Graphics 505, Liteonit CV3-8D128, IPS, 1366x768, 11.6
Medion Akoya P3401T 2in1
6Y54, HD Graphics 515, , IPS, 1920x1080, 12.5
HP Pavilion 11-k103ng x360
N3050, HD Graphics (Braswell), Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E680, IPS, 1366x768, 11.6
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga 700-11ISK
6Y30, HD Graphics 515, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP, IPS, 1920x1080, 11.6
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2, IPS, 2160x1440, 12
Stromverbrauch
-37%
-45%
-66%
-29%
-105%
Idle min *
2.17
3.8
-75%
5.3
-144%
4.7
-117%
4.3
-98%
7.3
-236%
Idle avg *
4.31
7.1
-65%
7.1
-65%
7.2
-67%
7.1
-65%
10
-132%
Idle max *
5.79
8.1
-40%
8.2
-42%
7.9
-36%
7.2
-24%
10.15
-75%
Last avg *
15.8
19.1
-21%
15.5
2%
30
-90%
14.6
8%
25.2
-59%
Last max *
24.2
20.2
17%
18.9
22%
29
-20%
15.7
35%
29.3
-21%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb
der 42-Wh-Akku im ausgebauten Zustand
der 42-Wh-Akku im ausgebauten Zustand

Dell spendiert dem Latitude 3189 einen 42-WH-Lithium-Ionen-Akku, welcher fest in dem Gerät verbaut ist. Der sehr geringe Energiebedarf trägt maßgeblich dazu bei, dass die Akkulaufzeiten unseres Testgerätes sehr lang sind. Ohne Last fährt das Gerät erst nach rund 22 Stunden herunter und muss wieder an das Stromnetz. Selbst unter Last hält der Akku dank dem sehr stromsparenden Prozessor gute 4 Stunden durch. Deutlich praxisnäher hingegen ist unser WLAN-Test bei dem in einem 30-Sekunden-Takt verschiedene Webseiten geöffnet werden. Bei diesem Test ist das Energieprofil "Ausgeglichen" aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² gestellt. Beim unserem Dell Latitude 3189 bedeutet dies eine Verringerung der Displayhelligkeit um fünf Stufen. Mit diesen Einstellungen hält eine Akkuladung gute 10 Stunden. Auch die Wiedergabe von Videos meistert das Dell Latitude 3189 mit Bravour und muss erst nach 8:21 Stunden erneut geladen werden. Ein kompletter Ladevorgang dauert ca. 2:24 Stunden. Das Dell deklassiert hier die Konkurrenz auf ganzer Linie. Dabei muss allerdings auch bedacht werden, dass die Konkurrenzgeräte teilweise deutlich leistungsstärker sind.

Im Akku-Betrieb haben wir keine Verschlechterung der 3D-Performance feststellen können.

maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
21h 59min
Surfen über WLAN v1.3 (Edge 38.14393.0.0)
10h 07min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 21min
Last (volle Helligkeit)
4h 13min
Dell Latitude 3189
N4200, HD Graphics 505, 42 Wh
Medion Akoya P3401T 2in1
6Y54, HD Graphics 515, 51 Wh
HP Pavilion 11-k103ng x360
N3050, HD Graphics (Braswell), 32 Wh
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620, 41 Wh
Lenovo Yoga 700-11ISK
6Y30, HD Graphics 515, 40 Wh
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520, 37 Wh
Akkulaufzeit
-28%
-53%
-52%
-21%
-40%
Idle
1319
560
-58%
864
-34%
640
-51%
H.264
501
320
-36%
462
-8%
468
-7%
WLAN
607
440
-28%
286
-53%
322
-47%
417
-31%
321
-47%
Last
253
86
-66%
226
-11%
112
-56%

Fazit

Pro

+ sehr robust
+ tadellose Verarbeitung
+ vielseitig Einsetzbar
+ blickwinkelstabiles Display
+ Touchscreen
+ SSD
+ sehr Energieeffizient
+ hervorragende Akkulaufzeiten
+ kein Lüfter
+ Stifteingabe mit dem Dell Active Stylus möglich
+ CPU für vorgesehenen Verwendugszweck noch ausreichend

Contra

- geringe Displayhelligkeit
- Display spiegelt stark
- kein USB-Typ-C
- 128 GB Speicher
- sehr warm unter Last
- wenig Konfigurationsmöglichkeiten
- relativ hoher Preis
Das Dell Latitude 3189: zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.
Das Dell Latitude 3189: zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.

Dell möchte das Latitude 3189 vorrangig im Bildungsbereich ansiedeln. Die Grundlage dafür ist mit einer sehr robusten Bauweise geschaffen. Zusätzliche Features wie ein Touchscreen sind gut und werten das Gerät zusätzlich auf. Zudem wird dadurch auch die Einsatzvielfalt deutlich erweitert. Der Intel Pentium N4200, welchem 4 GB DDR3-RAM zur Seite stehen, ist allerdings schon das Maximum, was der Hersteller in Sachen Leistung zu bieten hat. Von der alternativen CPU-Konfiguration in Form des Intel Celeron N3350 würden wir eher abraten. Zwar arbeitet unser Testgerät, welches mit 799 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist, recht flott, aber mit einem Intel Celeron N3350 (Dual-Core-Prozessor) wird die Performance noch einmal deutlich schlechter ausfallen.

Mit dem Dell Latitude 3189 bietet der Hersteller ein sehr robustes Gerät an, welches auch Kindern den Umgang mit den neuen Medien erleichtert. Die stabile Basis steckt so einiges weg, und dank den sehr guten Akkulaufzeiten reicht eine Akkuladung für einen ausgedehnten Schultag allemal.

Das Dell Latitude 3189 muss sich allerdings auch einige Kritikpunkte gefallen lassen: So fehlt leider eine moderne USB-Typ-C-Schnittstelle, um auch zukunftssicher ausgerüstet zu sein. Als Weiteres stört die sehr spiegelnde Displayoberfläche, welche das Arbeiten bei hellen Arbeitsumgebungen erschwert. Positiv als auch negativ können wir den Massenspeicher werten, denn mit 128 GB Bruttospeicherkapazität bleibt unterm Strich, nachdem das Betriebssystem und einige Programme installiert sind, nicht mehr viel übrig. Abschließend können wir jedoch sagen, dass trotz der teilweise unterlegenen Leistung im Vergleich zu den anderen Testgeräten das Dell Latitude 3189 solide seine Arbeit verrichtete. Die subjektive System Performance ist jedoch besser als das, was die Benchmark-Ergebnisse hier offenbaren.

Dell Latitude 3189 - 25.04.2017 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
82%
Pointing Device
83%
Konnektivität
43 / 80 → 53%
Gewicht
70 / 78 → 81%
Akkulaufzeit
91%
Display
83%
Leistung Spiele
52 / 68 → 77%
Leistung Anwendungen
63 / 87 → 72%
Temperatur
87%
Lautstärke
95%
Audio
55 / 91 → 60%
Kamera
47 / 85 → 56%
Durchschnitt
72%
82%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Dell Latitude 3189 Convertible
Autor: Sebastian Bade, 18.04.2017 (Update: 20.05.2017)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.