Notebookcheck

Test Medion Erazer X7843 Notebook

Sascha Mölck, Stefanie Voigt, 09.12.2015

Schlankheitskur. Das Erazer X7843 tritt die Nachfolge des X7835 an. Das neue Modell ist flacher, leistungsfähiger und genügsamer im Umgang mit Energie. Einer guten Platzierung in unseren Charts sollte nichts entgegenstehen.

Trotz einem verhältnismäßig schlanken Äußeren schafft Medion es, viel leistungsfähige Technik in den 17,3-Zöller zu stecken. Neben einem Skylake Vierkernprozessor befindet sich auch die GeForce GTX 980M an Bord - eine der stärksten Grafikkerne, die Nvidia aktuell zu bieten hat. Medion setzt beim Erazer X7843 auf ein Clevo Barebone (P671RG). Dieses Modell kommt auch beim Schenker XMG P706 zum Einsatz. Das Schenker Pendant hat im Test eine gute Wertung erreicht. Ob das Erazer es ebenfalls schafft, verrät unser Bericht.

Zu den Konkurrenten zählen 17-Zoll-Rechner wie das MSI GE72 6QF Apache Pro, das Asus ROG G752VT und natürlich das Schenker XMG P706.

Da das X7843 und das XMG P706 baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte, das Display und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem verlinkten Testbericht entnommen werden.

Medion Erazer X7843-MD9957 (Erazer X7843 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 4096 MB, Kerntakt: 1038-1127 MHz, Speichertakt: 1253 MHz, GDDR5, 256-Bit-Anbindung, ForceWare 359.00 (10.18.13.5900), Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2133, Dual-Channel, vier Speicherbänke (zwei belegt)
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG Philips LP173WF4-SPD1, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung CM871 MZNLF128HCHP, 128 GB 
, SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630 (7200 rpm, 1 TB)
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Skylake PCH-H - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, S/PDIF, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, TPM 2.0
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34 x 418 x 287
Akku
60 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 (Sound Blaster X-Fi MB5), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Quick Start Guide, Sicherheitshinweise, Software: Control Center, CyberLink Home Cinema 10, McAfee LiveSafe Internet Security (Testversion), MS Office 365 (Testversion), 24 Monate Garantie
Gewicht
3.516 kg, Netzteil: 840 g
Preis
1899 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Neuerungen

Medion setzt beim Erazer X7843 auf das P671RG Barebone der Firma Clevo. Damit hat der 17-Zoll-Spross gegenüber seinem Vorgänger, dem Erazer X7835,  deutlich abgespeckt. Bei Letzterem wurde ein MSI Barebone verwendet. Das neue Modell ist nicht nur dünner, sondern auch leichter und handlicher. Schenker Technologies nutzt das gleiche Chassis für das XMG P706. Es gibt aber optische Unterschiede zwischen beiden Rechnern: So wird das Touchpad des Erazer von einer blau beleuchteten Leiste umschlossen. Auf der Deckelrückseite findet sich ebenfalls ein blau beleuchtetes Symbol. Darüber hinaus verpasst Medion der Oberseite der Baseunit eine Gummierung.

Der Speicherkartenleser des X7843 erreicht beim Kopieren von großen Datenblöcken eine maximale Transferrate von 86 MB/s. Die Übertragung von 250 JPG-Bilddateien (je rund 5 MB) wird mit einer Geschwindigkeit von 76 MB/s absolviert. Damit zählt der Speicherkartenleser nicht zu den schnellen Modellen. Die Überprüfung der Lesegeräte führen wir mit unserer Referenz-Karte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II durch (maximal 260 MB/Sek).

Hier zu sehen: das Schenker XMG P706. Das Erazer ist identisch aufgebaut.

Display

Pixelraster
Pixelraster

Das Erazer X7843 ist mit dem gleichen Non-Glare-IPS-Panel ausgestattet wie das Schenker XMG P706. Der Bildschirm kann mit einer hohen Helligkeit, einem guten Kontrast und stabilen Blickwinkeln aufwarten. Die nur durchschnittliche Farbdarstellung lässt sich mittels einer Kalibrierung auf ein gutes Niveau anheben.

317
cd/m²
317
cd/m²
327
cd/m²
314
cd/m²
316
cd/m²
318
cd/m²
298
cd/m²
303
cd/m²
297
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP173WF4-SPD1
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 327 cd/m² Durchschnitt: 311.9 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 316 cd/m²
Kontrast: 958:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 5.12 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.21 | 0.64-98 Ø6.2
87% sRGB (Argyll 3D) 57% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.41
Erazer X7843 vs. sRGB
Erazer X7843 vs. sRGB
Erazer X7843 vs. AdobeRGB
Erazer X7843 vs. AdobeRGB
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Color Checker (kalibriert)
CalMAN - Color Checker (kalibriert)
CalMAN - Graustufen (kalibriert)
CalMAN - Graustufen (kalibriert)
CalMAN - Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN - Farbsättigung (kalibriert)
Medion Erazer X7843-MD9957
LG Philips LP173WF4-SPD1
Schenker XMG P706
LG LP173WF4-SPD1
Medion Erazer X7835 MD99062
AUO219D B173HW02 V1
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
LG Philips LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
Asus G752VT
 
MSI GE72-6QF8H11
LG Phillips LP173WF4-SPF1
Response Times
-7%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32 (12, 20)
30.4 (12.4, 18)
5%
Response Time Black / White *
23 (5, 18)
27.2 (4.4, 22.8)
-18%
PWM Frequency
Bildschirm
1%
-30%
12%
9%
8%
Helligkeit Bildmitte
316
306
-3%
316
0%
322
2%
357.2
13%
315
0%
Brightness
312
302
-3%
299
-4%
315
1%
339
9%
297
-5%
Brightness Distribution
91
90
-1%
88
-3%
90
-1%
89
-2%
88
-3%
Schwarzwert *
0.33
0.34
-3%
0.5
-52%
0.3
9%
0.366
-11%
0.3
9%
Kontrast
958
900
-6%
632
-34%
1073
12%
976
2%
1050
10%
DeltaE Colorchecker *
5.12
5.49
-7%
9.49
-85%
3.78
26%
3.69
28%
4.34
15%
DeltaE Graustufen *
6.21
3.97
36%
10.12
-63%
2.43
61%
3.05
51%
2.87
54%
Gamma
2.41 91%
2.15 102%
2.35 94%
2.54 87%
2.21 100%
2.46 89%
CCT
7443 87%
6163 105%
12388 52%
6706 97%
6164 105%
6969 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
57
55.5
-3%
60
5%
56
-2%
55
-4%
56
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
87
84.5
-3%
85
-2%
84
-3%
85
-2%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.75
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1% / 1%
-30% / -30%
12% / 12%
1% / 6%
8% / 8%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 31 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 21 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Medion führt mit dem Erazer X7843 ein reinrassiges Gaming Notebook im Sortiment. Es bringt alle modernen Spiele flüssig auf den Bildschirm und bietet zudem diverse Aufrüstmöglichkeiten. Unser Testgerät ist für 1.899 Euro zu haben und stellt das günstigste Modell der Reihe dar. Im Medion Shop sind aktuell noch zwei weitere Ausstattungsvarianten zu finden.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWInfo
HWInfo
LatencyMon
 

Prozessor

Befeuert wird das Erazer von einem Core i7-6700HQ aus Intels Skylake Generation. Es handelt sich dabei um einen herkömmlichen Mobilprozessor, der eine TDP von 45 Watt besitzt. Zu den ULV-CPUs zählt das Modell somit nicht. Seine Basisgeschwindigkeit liegt bei 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 3,1 GHz (vier Kerne), 3,3 GHz (zwei Kerne) bzw. 3,5 GHz (ein Kern) gesteigert werden. Im Akkubetrieb arbeitet der Prozessor mit konstanten 1,6 GHz. Im Netzbetrieb wird der Turbo voll eingesetzt.

Vergleicht man die Ergebnisse der CPU-Benchmarks mit denen des Vorgängers, dem Core i7-5700HQ, dann kann das neue Skylake Modell nur in Single-Thread-Tests einen leichten Vorsprung für sich verbuchen. Hier machen sich die Verbesserungen der Skylake Architektur bemerkbar, da beide CPUs über eine maximale Geschwindigkeit von 3,5 GHz verfügen. In den Multi-Thread-Tests liegt der Broadwell Prozessor dank höherer Turbogeschwindigkeiten (zwei und vier Kerne) vorne.

Cinebench R10 Shading 32Bit
6835
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19951
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5248
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
55.66 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.49 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.69 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
69.24 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
677 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
142 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼65%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
171 Points ∼78% +20%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
151 Points ∼69% +6%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
130 Points ∼60% -8%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
159 Points ∼73% +12%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
135 Points ∼62% -5%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
137 Points ∼63% -4%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼15%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
813 Points ∼19% +20%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
709 Points ∼16% +5%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
656 Points ∼15% -3%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
807 Points ∼18% +19%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼16% 0%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
667 Points ∼15% -1%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
1.91 Points ∼78% +13%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
1.73 Points ∼71% +2%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
1.47 Points ∼60% -13%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
1.8 Points ∼74% +7%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69% 0%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
1.57 Points ∼64% -7%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
7.49 Points ∼17%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
8.94 Points ∼20% +19%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
7.78 Points ∼18% +4%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
7.1 Points ∼16% -5%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
8.88 Points ∼20% +19%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼17% 0%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
7.37 Points ∼17% -2%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
5248 Points ∼48%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
6371 Points ∼59% +21%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
5624 Points ∼52% +7%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
4820 Points ∼44% -8%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
5427 Points ∼50% +3%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
5231 Points ∼48% 0%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
19951 Points ∼31%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
24372 Points ∼37% +22%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
21165 Points ∼32% +6%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
16637 Points ∼25% -17%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
20154 Points ∼31% +1%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
19889 Points ∼30% 0%
Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
12979 Points ∼16%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
15038 Points ∼19% +16%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
13486 Points ∼17% +4%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
11969 Points ∼15% -8%
32 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
3616 Points ∼74%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
4039 Points ∼83% +12%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
3819 Points ∼78% +6%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
3143 Points ∼64% -13%
Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
71.9 ms * ∼1%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
67.9 ms * ∼1% +6%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
95.8 ms * ∼1% -33%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
84 ms * ∼1% -17%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
77.8 ms * ∼1% -8%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
250.33 Points ∼71%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
260.36 Points ∼74% +4%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
224.83 Points ∼64% -10%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
987.5 ms * ∼2%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
812.4 ms * ∼1% +18%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
923.2 ms * ∼2% +7%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
1991 ms * ∼3% -102%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
1005.1 ms * ∼2% -2%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
33357 Points ∼64%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
44474 Points ∼85% +33%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
36702 Points ∼70% +10%
Medion Erazer X7835 MD99062
Intel Core i7-4710MQ
16646 Points ∼32% -50%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
33865 Points ∼65% +2%
Peacekeeper - --- (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
Intel Core i7-6700HQ
3009 Points ∼49%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
4002 Points ∼65% +33%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
3372 Points ∼54% +12%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
3299 Points ∼53% +10%

* ... kleinere Werte sind besser

System Performance

Dass das Erazer in Sachen System Performance keine Defizite aufweisen wird, verrät schon ein Blick in die technischen Daten des Rechners: Eine SSD und ein starker Prozessor sorgen für ein flink laufendes System. Somit überraschen die sehr guten Resultate in den PCMark Tests nicht. Konkurrenten, die mit einer viel schnelleren NVMe- bzw. PCIe-SSD bestückt sind (z. B. das Asus G752VT), schneiden trotzdem besser ab. Eine Steigerung der Gesamtleistung ist beim X7843 durchaus möglich. So kann der Arbeitsspeicher auf bis zu 64 GB aufgerüstet werden. Zudem lässt sich das Solid State Drive durch ein flotteres Modell ersetzen. Alternativ lässt sich eine zweite SSD (M.2-Format) einbauen. Die beiden SSDs könnten dann einen RAID-0-Verbund bilden.

PCMark 7 Score
5772 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4031 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4936 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5002 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
5772 Points ∼63%
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
7093 Points ∼78% +23%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
6054 Points ∼66% +5%
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
5868 Points ∼64% +2%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
6439 Points ∼70% +12%
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV128
6343 Points ∼69% +10%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
5431 Points ∼59% -6%
PCMark 8 - Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4031 Points ∼66%
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
4343 Points ∼71% +8%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
3961 Points ∼65% -2%
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
3960 Points ∼65% -2%
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV128
4614 Points ∼76% +14%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
3633 Points ∼60% -10%

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient eine Solid State Disk im M.2-Format (Typ 2280). Diese bietet eine Gesamtkapazität von 128 GB. Davon stehen dem Besitzer etwa 100 GB zur Verfügung. Die Transfer-Power geht alles in allem in Ordnung. Die Leseraten bewegen sich auf einem guten Niveau, die Schreibraten fallen dagegen deutlich hinter das Potenzial heutiger SSDs zurück. Gleiches gilt für die Zugriffszeit. Medion hat also ein eher preiswertes Modell verbaut.

Der Steckplatz des Solid Sate Drives ist per PCIe-x4 angebunden. Damit besteht die Möglichkeit, SSDs zu nutzen, welche diesen Standard unterstützen. Entsprechende Modelle erreichen dann sehr hohe Übertragungsraten, die herkömmliche SSDs nur im RAID-0-Verbund schaffen. Apropos RAID: Es findet sich noch ein zweiter M.2-Steckplatz (ebenfalls Typ 2280) auf der Hauptplatine. Somit könnten auf Wunsch zwei SSDs eingesetzt werden und einen RAID-1- oder RAID-0-Verbund bilden. Der zweite M.2-Slot ist per SATA angebunden. 

An Speicherplatz mangelt es dem Erazer nicht, denn es steckt noch eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte im Rechner. Diese arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und stellt knapp 1 TB Speicherplatz bereit. Davon nimmt die Recovery Partition etwa 60 GB in Beschlag. Auch hier ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn es wäre noch Platz für ein zweites 2,5-Zoll-Drive vorhanden. Die beiden Platten teilen sich den Einbaurahmen und werden übereinander montiert. Allerdings darf der zweite Massenspeicher nur eine Bauhöhe von 7 mm aufweisen. 

Samsung CM871 MZNLF128HCHP
Sequential Read: 477.5 MB/s
Sequential Write: 139 MB/s
512K Read: 309.4 MB/s
512K Write: 119 MB/s
4K Read: 14.79 MB/s
4K Write: 25.85 MB/s
4K QD32 Read: 95.35 MB/s
4K QD32 Write: 24.04 MB/s

Grafikkarte

Wie schon das Erazer X7835 ist auch das Erazer X7843 mit einer GeForce GTX 980M ausgestattet. Es handelt sich hier um ein DirectX-11-Modell der High-End-Klasse. Seine Basisgeschwindigkeit liegt bei 1.038 MHz. Per Turbo ist eine Steigerung auf 1.127 MHz möglich. Dem Chip stehen 4.096 MB GDDR5-VRAM zur Seite. Wer mehr Grafikspeicher sein Eigen nennen möchte, muss zur Special Edition des Erazer greifen. Letztere ist mit 8.192 MB bestückt. Allerdings müssen für dieses Modell gut 900 Euro mehr auf den Tisch gelegt werden, da Medion auch bei den übrigen Komponenten eine Schippe drauflegt. Die 3DMark Scores bewegen sich auf dem erwareteten Niveau für die hier verbaute GPU. Das Erazer schneidet insgesamt nur ein wenig besser als das Vorgängermodell ab. Dies ist primär auf die etwas stärkere CPU und den neuen Treiber zurückzuführen.

An Bord befindet sich außerdem eine HD Graphics 530. Zusammen mit der Nvidia GPU bildet sie eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Während sich der Intel Chip um den Alltagsbetrieb kümmert, ist die GeForce für Computerspiele und andere Anwendungen zuständig, die viel Grafikleistung verlangen. Die Umschaltung erfolgt automatisch. Der Nutzer kann aber jederzeit eingreifen.

3DMark 06 Standard
24942 Punkte
3DMark 11 Performance
11198 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
87123 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
23294 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8378 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
11198 Points ∼32%
Clevo P870DM
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
14925 Points ∼43% +33%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
11514 Points ∼33% +3%
Medion Erazer X7835 MD99062
NVIDIA GeForce GTX 980M
10897 Points ∼31% -3%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
11488 Points ∼33% +3%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
9656 Points ∼28% -14%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
8533 Points ∼24% -24%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
8378 Points ∼31%
Clevo P870DM
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
11096 Points ∼41% +32%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
8380 Points ∼31% 0%
Medion Erazer X7835 MD99062
NVIDIA GeForce GTX 980M
8095 Points ∼30% -3%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
8414 Points ∼31% 0%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
6598 Points ∼25% -21%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
6487 Points ∼24% -23%
1280x720 Sky Diver Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
22079 Points ∼34%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
22475 Points ∼35% +2%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
23294 Points ∼38%
Medion Erazer X7835 MD99062
NVIDIA GeForce GTX 980M
21504 Points ∼35% -8%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
25411 Points ∼41% +9%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
20600 Points ∼33% -12%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
20172 Points ∼33% -13%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
87123 Points ∼8%
Medion Erazer X7835 MD99062
NVIDIA GeForce GTX 980M
95754 Points ∼9% +10%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
148970 Points ∼13% +71%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
106725 Points ∼10% +22%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
66314 Points ∼6% -24%
3DMark 06 - 1280x1024 Standard AA:0x AF:0x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
NVIDIA GeForce GTX 980M
24942 Points ∼53%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
26811 Points ∼57% +7%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
25989 Points ∼55% +4%

Gaming Performance

Das Erazer X7843 kann als uneingeschränkt gamingtauglich bezeichnet werden. Die verbaute Hardware schafft es, jedes Computerspiel flüssig auf den Bildschirm zu bringen - unter Nutzung der vollen Displayauflösung (1.920 x 1.080) und guten bis sehr guten Qualitätseinstellungen. Bei den von uns getesteten Titeln erreicht nur Anno 2205 keine ausreichend hohen Frameraten in maximalen Settings.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 335.5249.2115.1fps
Dirt Rally (2015) 117.697.875.3fps
The Witcher 3 (2015) 10160.232.9fps
Batman: Arkham Knight (2015) 117.67749fps
Anno 2205 (2015) 128.967.223fps
Call of Duty: Black Ops 3 (2015) 115.475.666.1fps
Fallout 4 (2015) 13273.960.6fps
Star Wars Battlefront (2015) 159.588.375.2fps
Tomb Raider - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
115.1 fps ∼42%
Clevo P870DM
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
162.4 fps ∼59% +41%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
109.9 fps ∼40% -5%
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ
101 fps ∼36% -12%
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ
89 fps ∼32% -23%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
87.8 fps ∼32% -24%
Dirt Rally - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
75.3 fps ∼45%
Clevo P870DM
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
92.9 fps ∼55% +23%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
76.2 fps ∼45% +1%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
49 fps ∼35%
Clevo P870DM
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
66 fps ∼47% +35%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
51 fps ∼36% +4%
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ
40 fps ∼28% -18%
Anno 2205
1920x1080 Ultra High Preset AA:8x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
23 fps ∼30%
1920x1080 High Preset AA:4x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
67.2 fps ∼45%
Call of Duty: Black Ops 3 - 1920x1080 Extra / On AA:T2x SM (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
66.1 fps ∼43%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
60.6 fps ∼36%
Star Wars Battlefront - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
75.2 fps ∼38%

Emissionen

Geräuschemissionen

Die potente Hardware könnte zu dem Gedanken führen, dass das Erazer in Sachen Lautstärke einem Düsentriebwerk gleicht. Im Leerlauf ist dies nicht der Fall. Die Lüfter arbeiten mit niedrigen Geschwindigkeiten und sind kaum zu hören. Sie werden vom Rauschen der 2,5-Zoll-Festplatte übertönt. Unter Last ändert sich die Situation natürlich. Während des Stresstests steigt der Schalldruckpegel auf bis zu 52 dB. Moderater geht es in der Spielepraxis zu. Hier messen wir einen Wert von etwa 40 dB.

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 34 / 35 dB(A)
HDD
34 dB(A)
Last
40 / 52 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
7%
2%
-1%
6%
7%
aus / Umgebung *
Idle min *
33
30.9
6%
29.8
10%
30.6
7%
32.9
-0%
30
9%
Idle avg *
34
31.2
8%
31.8
6%
31
9%
33
3%
30.2
11%
Idle max *
35
31.2
11%
32.2
8%
50.4
-44%
33.1
5%
33
6%
Last avg *
40
40.5
-1%
42.2
-6%
35
12%
36.2
9%
40.4
-1%
Last max *
52
47
10%
56.8
-9%
46
12%
45.8
12%
46.2
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Erazer im Netz- und Akkubetrieb auf unterschiedliche Weisen. Im Akkubetrieb rechnen CPU (1,6 GHz) und GPU (671 bis 708 MHz) mit angezogenen Handbremsen. Im Netzbetrieb laufen die Komponenten fast mit ihren vollen Geschwindigkeiten. Der Prozessor geht mit 2,8 GHz zu Werke. Der Grafikkern erreicht um die 1.000-1.100 MHz. Trotzdem fällt die Erwärmung des Gehäuses nicht übermäßig groß aus. Lediglich an drei Messpunkten wird unter Volllast die Fünfzig-Grad-Celsius-Marke überschritten. Überraschenderweise erhitzt sich das kürzlich getestete, baugleiche Schenker XMG P706 trotz stärkerer CPU deutlich geringer (könnte mit der Umgebungstemperatur zusammenhängen). Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, das im Alltag so nicht auftritt. Bei normaler Nutzung sind die Temperaturen niedriger.

Max. Last
 49.8 °C50.2 °C49 °C 
 50.1 °C48.2 °C37.2 °C 
 36.5 °C35.6 °C29.3 °C 
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 42.9 °C
55.2 °C50.8 °C55.3 °C
35.5 °C45.3 °C44.7 °C
30.5 °C36.3 °C38.8 °C
Maximal: 55.3 °C
Durchschnitt: 43.6 °C
Netzteil (max.)  45.1 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 50.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 36.5 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-7.7 °C).
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Hitze
12%
9%
4%
17%
-12%
Last oben max *
50.2
44
12%
52.6
-5%
45.2
10%
37.6
25%
50.3
-0%
Last unten max *
55.3
42.3
24%
53
4%
56.9
-3%
38
31%
49.9
10%
Idle oben max *
34.8
31.7
9%
26.8
23%
30.7
12%
31.6
9%
40.9
-18%
Idle unten max *
31
29.9
4%
27
13%
31.8
-3%
30.6
1%
42.8
-38%

* ... kleinere Werte sind besser

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Leerlauf bewegt sich der Energiebedarf auf einem typischen Niveau für die hier verbaute Hardware. Wir messen Werte von 12-23 Watt. Beim Schenker XMG P706 sieht es ähnlich aus. Unter Volllast benötigt das X7843 weniger Energie als das XMG P706 (180 vs. 213 Watt), da es seinen Turbo nicht ganz so stark ausfahren kann wie der Konkurrent von Schenker. In der Spielepraxis geben sich die beiden Notebooks nichts. Hier liegen sie mit Werten von 96 Watt (X7843) bzw. 97,7 Watt (XMG P706) gleichauf. Während das Netzteil des XMG P706 ein wenig unterdimensioniert ist, hat das Netzteil des Erazer noch Luft nach oben. Die Nennleistung liegt bei 200 Watt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1.3 Watt
Idledarkmidlight 12 / 18 / 23 Watt
Last midlight 96 / 180 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Stromverbrauch
-1%
-16%
-42%
-17%
Idle min *
12
12
-0%
12.9
-8%
21.3
-78%
16.7
-39%
Idle avg *
18
17.9
1%
22.4
-24%
26.3
-46%
23
-28%
Idle max *
23
19.3
16%
30.2
-31%
32.9
-43%
31.7
-38%
Last avg *
96
97.7
-2%
108.1
-13%
110.2
-15%
97.4
-1%
Last max *
180
213
-18%
191
-6%
230.8
-28%
141.4
21%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten des Erazer können für ein Gerät dieser Leistungsklasse durchaus als gut bezeichnet werden. Es schneidet teils deutlich besser ab als die Testkonfiguration des Schenker XMG P706. Obwohl der Vorgänger des X7843 mehr Energie benötigt, kann er in Sachen Laufzeit mit dem neuen Modell mithalten. Das hat das X7835 seiner größeren Akkukapazität (86,6 Wh vs. 60 Wh) zu verdanken.

In unserem praxisnahen WLAN-Test erreicht das Erazer eine Laufzeit von 4:18 h. Mit diesem Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Beim Abspielen von Videos macht der Akku nach etwa 3:40 h schlapp. Wir testen die Wiedergabedauer, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reduziert.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 10min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 25.10586.0.0)
4h 18min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 46min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min
Medion Erazer X7843-MD9957
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Medion Erazer X7835 MD99062
GeForce GTX 980M, 4710MQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Asus G752VT
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Akkulaufzeit
-11%
-18%
-32%
-33%
-33%
Idle
430
297
-31%
475
10%
261
-39%
230
-47%
403
-6%
H.264
226
220
-3%
139
-38%
WLAN
258
220
-15%
236
-9%
183
-29%
154
-40%
Last
93
97
4%
42
-55%
71
-24%
72
-23%
49
-47%

Fazit

Pro

+ Recht schlankes Gehäuse
+ Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten
+ Einfache Wartung und Aufrüstung
+ Ordentliche Eingabegeräte
+ Heller, kontrastreicher IPS-Full-HD-Bildschirm
+ Sehr hohe Anwendungs- und Spieleleistung

Contra

- CPU und GPU fest verlötet
- Drosselung im Akkubetrieb
Medion Erazer X7843, Testgerät zur Verfügung gestellt von Medion Deutschland.
Medion Erazer X7843, Testgerät zur Verfügung gestellt von Medion Deutschland.

Das Erazer X7843 erfreut mit hoher Anwendungs- und Spieleleistung. Es bringt alle aktuellen Games flüssig auf den Bildschirm. Das Gerät agiert zumindest im Leerlauf leise und erwärmt sich auch unter Volllast nicht übermäßig stark. Dank Solid State Drive arbeitet das System sehr flink. An Speicherplatz mangelt es dem Notebook aber nicht, denn es findet sich noch eine 1-TB-fassende 2,5-Zoll-Festplatte an Bord. Sowohl SSD als auch HDD können recht problemlos getauscht werden, da sich die Bodenplatte des Erazer ohne großen Aufwand demontieren lässt. Das Display weiß gleichsam zu erfreuen. Medion verbaut ein mattes Full-HD-IPS-Panel, das in Sachen Helligkeit und Kontrast gut abschneidet. Einzig die Reaktionszeiten dürften besser sein.

Insgesamt liefert Medion mit dem Erazer X7843 ein gelungenes Gaming Notebook, das keinen gravierenden Anlass für Kritik gibt.

Durch den Wechsel des verwendeten Barebones tut sich im Vergleich zum Vorgänger, dem Erazer X7835, einiges. Die Rechenpower steigt zwar kaum, dafür benötigt das X7843 weniger Energie. In der Folge hat es eine höhere Pro-Watt-Leistung zu bieten und erreicht etwas bessere Laufzeiten - mit kleinerem Akku. Darüber hinaus ist das X7843 schlanker und leichter.

Medion Erazer X7843-MD9957 - 09.12.2015 v4(old)
Sascha Mölck

Gehäuse
78 / 98 → 80%
Tastatur
81%
Pointing Device
80%
Konnektivität
74 / 81 → 91%
Gewicht
53 / 10-66 → 77%
Akkulaufzeit
83%
Display
87%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
98%
Temperatur
78 / 95 → 82%
Lautstärke
72 / 90 → 80%
Audio
75%
Durchschnitt
80%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sascha Mölck,  9.12.2015 (Update: 15.05.2018)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.