VW passt Produktion an: Mehr E-Autos, weniger Verbrenner

Top-Features der VW-Produktionsanpassung:
- Umschichtung der Werkskapazitäten: Emden und Zwickau fahren Sonderschichten für E-Modelle wie den ID.7 und ID.3.
- Wolfsburg streicht Schichten: Verbrenner-Volumen (Golf, Tiguan) sinkt auf rund 580.000 Fahrzeuge im Gesamtjahr.
- Margendruck im Konzern: E-Autos auf MEB-Plattform erzielen trotz hoher Nachfrage weiterhin geringere Erträge.
Elektrowerke am Limit und Drosselung in Wolfsburg
Volkswagen verzeichnet in Deutschland einen deutlichen Anstieg bei den Auftragseingängen für reine Elektrofahrzeuge. Um die steigenden Nachfragen zu bedienen, erhöht der Konzern die Auslastung in den reinen E-Auto-Werken Emden und Zwickau. Insbesondere der fertige ID.7 Tourer sowie der überarbeitete ID.3 sorgen für zusätzliche Schichten an den nord- und ostdeutschen Standorten.
Im Gegenzug drosselt das Unternehmen die Fertigung von Modellen mit Verbrennungsmotor. Im Stammwerk Wolfsburg entfallen daher geplante Sonderschichten für etablierte Baureihen wie den Golf und den Tiguan. Statt der ursprünglich angepeilten 600.000 Fahrzeuge rechnet der Standort nun mit etwa 580.000 Einheiten im laufenden Jahr.
Strategische Umschichtung und wirtschaftlicher Margendruck
Die veränderten Produktionspläne verdeutlichen den anhaltenden Wandel der Antriebstechnologien in den Fertigungsstätten. Während reine Elektroautos zulegen, verbleibt die finanzielle Herausforderung bestehen: Stromer auf der bekannten MEB-Plattform erreichen derzeit noch nicht die Renditen klassischer Verbrenner.
Gleichzeitig steht VW im direkten Wettbewerb mit etablierten Stromern wie dem Tesla Model Y oder dem Hyundai Ioniq 5, was Preisanpassungen erschwert. Mit dem Schritt versucht der Hersteller, die Bänder effizienter auszulasten und gleichzeitig auf die Kundennachfrage zu reagieren.
Quelle(n)
NDR Bildquelle: Volkswagen










