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16, 17, 19 von 19: VW, BMW und Mercedes landen beim Umsatz fast ganz hinten

BMW gehört zu den drei deutschen Autokonzernen, die im Umsatzranking der 19 Hersteller auf den Plätzen 16, 17 und 19 landen (Bild: BMW iX3 50 xDrive, 09/2025)..
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BMW gehört zu den drei deutschen Autokonzernen, die im Umsatzranking der 19 Hersteller auf den Plätzen 16, 17 und 19 landen (Bild: BMW iX3 50 xDrive, 09/2025)..
Satte 15 der 19 globalen Autokonzerne schrauben aktuell ihren Umsatz nach oben. Im direkten Ranking landen die deutschen Vertreter jedoch auf den Rängen 16, 17 und 19. Parallel schmilzt der operative Profit von VW, BMW und Mercedes um heftige 19 % zusammen - und das in einem Marktumfeld, in dem die Gesamtbranche beim Gewinn eigentlich um 11,4 Prozent wachsen kann. Besonders hart trifft es die deutschen Marken im einstigen Vorzeigemarkt China mit einem Absatzminus von 25 Prozent.

Die weltweite Autoindustrie wächst beim Umsatz, doch die deutschen Hersteller fahren im globalen Vergleich immer deutlicher hinterher. Das belegt die neueste Analyse der Finanzkennzahlen von 19 großen Autokonzernen für das 1. Halbjahr 2026 durch die renommierte Prüfungsgesellschaft EY. Der Gesamtumsatz der Branche kletterte um 3,6 % auf den Rekordwert von 1.048 Milliarden Euro. Bei den deutschen Konzernen sank der Umsatz dagegen um 2,9 Prozent auf 284 Milliarden Euro - und das nun bereits das 3. Jahr in Folge.

Noch drastischer zeigt sich dieser Rückstand im direkten Ranking der einzelnen Automobilbauer. Ganze 15 der untersuchten neunzehn Autokonzerne verbuchten ein klares Umsatzplus. Die 3 deutschen Konzerne finden sich hingegen auf den Rängen 16, 17 und 19 wieder. Elektro-Pionier Tesla krallt sich mit einem Plus von 21 Prozent das weltweit stärkste Umsatzwachstum unter den 19 untersuchten Konzernen. Suzuki drückt den eigenen Wert parallel um starke 18 % nach oben, während Geely die Top-Gruppe mit einem Zuwachs von 15 Prozent komplettiert.

Beim operativen Profit öffnet sich diese Schere sogar noch ein großes Stück weiter. In den ersten 6 Monaten pumpte die Gruppe der 19 Hersteller ihren operativen Profit um 11,4 Prozent auf beachtliche 43,7 Milliarden Euro nach oben. Den deutschen Playern brach das Ergebnis im selben Zeitraum jedoch brutal weg. Ein Absturz um 19 % spült aktuell nur noch 13 Milliarden Euro in die Kassen. Die Analysten von EY ordnen diese harte Zahl klar ein: Seit dem Jahr 2017 fiel der Wert lediglich ein einziges Mal tiefer aus, als 2020 die Corona-Pandemie zuschlug. Parallel erodiert die Profitabilität spürbar. Während die globale Rendite im Schnitt auf 4,2 % klettert, verliert die heimische Autoindustrie 0,9 Prozentpunkte und rutscht auf eine EBIT-Marge von 4,6 Prozent ab. Das schmerzt besonders, wenn man den langjährigen 10-Jahres-Schnitt der gesamten Industrie von 5,9 % als Maßstab anlegt. Den Thron im Rendite-Duell sichert sich Suzuki mit einer starken Marke von 10,1 Prozent. Kia parkt mit 7,7 % direkt dahinter, Toyota wiederum verbucht 6,3 Prozent. Und die deutschen Hersteller? BMW kratzt noch 5,8 % zusammen, das Stuttgarter Aushängeschild Mercedes meldet 5,4 Prozent. Bei Volkswagen klebt die Nadel dagegen bei bescheidenen 3,8 % fest.

EY Automotive Bilanzanalyse H1 2026, Deutsche Hersteller Absatz in China
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EY Automotive Bilanzanalyse H1 2026, Deutsche Hersteller Absatz in China
EY Automotive Bilanzanalyse H1 2026, EBIT Margen der Automobilhersteller H1
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EY Automotive Bilanzanalyse H1 2026, Umsätze der Automobilhersteller H1
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EY Automotive Bilanzanalyse H1 2026, Umsätze der Automobilhersteller H1

Besonders hart trifft die aktuelle Entwicklung die deutschen Hersteller in China. Der Absatz der untersuchten Konzerne sank dort insgesamt um 18 Prozent, bei den deutschen Herstellern fällt der Einbruch mit minus 25 % jedoch deutlich stärker aus. Der China-Anteil am weltweiten Pkw-Absatz der heimischen Konzerne brach innerhalb nur eines Jahres von 28,9 auf 23,5 Prozent ein. Zur Erinnerung: Im Jahr 2020 waren noch stolze 39,4 Prozent des weltweiten Absatzes der deutschen Hersteller auf das Reich der Mitte entfallen. EY sieht China in der Analyse als besonders großes Risiko für die hiesigen Konzerne, da neben der schwachen Konjunktur vor allem der harte Elektroauto-Markt belastet. Im wachsenden BEV-Segment steigt zugleich der Wettbewerbsdruck durch einheimische chinesische Marken.

Zusätzlichen Druck erzeugen chinesische Hersteller in Europa. Deren Absatz stieg hier im 1. Halbjahr um gewaltige 44 Prozent, wobei der Gigant BYD sogar um 168 % zulegte. Gleichzeitig sanken die weltweiten Verkäufe der chinesischen Autobauer um 8 Prozent und ihr operativer Gewinn schrumpfte um 22 Prozent. Für EY-Partner Constantin M. Gall steckt die deutsche Autoindustrie in einer handfesten Profitabilitätskrise. Als maßgebliche Belastungen nennt EY unter anderem strukturelle Kostennachteile, hohe Lohn- und Energiekosten, regulatorische Vorgaben und den zunehmenden Wettbewerbsdruck aus China. Die Analyse erwartet deshalb weiteren Kostendruck, der zu Stellenabbau, Restrukturierungen und Produktionsverlagerungen in der deutschen Autoindustrie führen dürfte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > 16, 17, 19 von 19: VW, BMW und Mercedes landen beim Umsatz fast ganz hinten
Autor: Ronald Matta, 20.09.2026 (Update: 20.09.2026)