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Valve stellt weitestgehend unbemerkt den Steam Link ein

Valve stellt weitestgehend unbemerkt den Steam Link ein
Valve stellt weitestgehend unbemerkt den Steam Link ein
Adios Steam Link. Weitestgehend unbemerkt packt der Steam-Erfinder die Streaming-Geräte in die Mottenkiste. Damit verabschiedet sich Valve auch größtenteils von seinem Hardware-Geschäft, denn auch die Steam Machines brachten bisher nicht den erhofften Erfolg ein.

Mit dem Steam Link wollte Valve die heimischen Wohnzimmer in Sachen Gaming und Streaming erobern. Man könnte ihn als HDMI-Kabel mit WLAN-Funktion beschreiben. Die kleine schwarze Box bringt nämlich PC-Spiele auf den Fernseher via Streaming-Technologie. Man verbindet die Box mit dem TV, kann dann an einem der vielen USB-Ports Maus, Tastatur, Controller oder nahezu jedes andere USB-Gerät einstecken und anschließend seinen PC über die ganze Wohnung am TV fernsteuern, inklusive Spielestreaming in 1080p und 60 fps.

Dafür brauchte es nur noch einen guten Router, eine schnelle Verbindung via WLAN oder Ethernet-Kabel ist natürlich Voraussetzung für eine möglichst verzögerungsfreie Verbindung. Aber auch zum Videostreamen vom PC eignete sich der Steam Link.

Aber weil Gamestreaming für viele noch ein nebulöses Konzept ist und mit Problemen wie Verögerungen zu kämpfen hat, konnte sich der Steam Link nie richtig durchsetzen. Mittlerweile gibt es auch deutlich mehr Alternativen, auch in Form der eigenen Steam Link App, welches sogar 4K-Streaming aufs Android-Smartphone oder (Samsung) TVs ermöglicht. Schließlich lässt sich mittlerweile auch fast jeder Laptop mit dem TV verbinden.

Daher verzichtet Steam nun auf die Weiterführung des Steam Links, sobald die noch vorhandenen Stückzahlen gekauft werden, wird das Gerät aus den Läden verschwinden. Der Support soll jedoch vorerst fortgesetzt werden.

Quelle(n)

The Verge

Bild: Valve

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Autor: Christian Hintze, 20.11.2018 (Update: 20.11.2018)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).