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Vorsicht: Samsung wertet bei Reparatur-Anfragen seit dem Galaxy S20 offenbar Fall-Sensor-Logs aus

Samsung wertet bei Support-Anfragen die aufgezeichneten Fall-Events seiner Smartphones aus, wohl für Garantieansprüche.
Samsung wertet bei Support-Anfragen die aufgezeichneten Fall-Events seiner Smartphones aus, wohl für Garantieansprüche.
Warnungen, sein neues Galaxy Z Flip3 Foldable nicht achtlos auf die Couch zu werfen tauchten schon früher mal auf, nun soll sich in Südkorea ein Samsung-Techniker zu Wort gemeldet und bestätigt haben, dass Samsung bei einer Reparaturanfrage tatsächlich Sturz-Logs auswertet, wohl etwa für Garantieansprüche.
Alexander Fagot,

Schon im Oktober kursierten entsprechende Gerüchte in Südkorea, nun scheint sich das Thema zu bestätigen, zumindest laut einem Q&A-Eintrag mit einem angeblichen Samsung-Techniker im Naver-Cafe, einer Art Online-Forum. Wie Screenshots und deren maschinelle Übersetzung beweisen sollen (siehe Tweet unten), erklärt der Techniker, dass Samsung-Phones seit dem Galaxy S20 mit einem Fall-Sensor bestückt sind, deren Logs im Fall einer Reparatur ausgewertet werden, etwa wenn keine eindeutigen Beschädigungen am Gerät vorhanden sind, die eine klare Aussage darüber liefern, ob das Smartphone vor dem Schaden fallen gelassen wurde.

Deswegen warnte der südkoreanische Leaker mit Twitter-Namen Tron bereits letzten Monat davor, seine neuen Falt-Handys, etwa das Galaxy Z Flip3 (etwa hier bei Amazon erhältlich) oder das Galaxy Z Fold3, achtlos auf die Couch zu werfen, weil diese Beschleunigungen (angeblich ab einem Meter Distanz) wohl intern erfasst und mitgeloggt würden und im Falle einer Reparatur ausgewertet werden könnten. Der vermeintliche Samsung-Techniker - wir haben aktuell bis auf die Screenshots und die maschinelle Übersetzung leider keine Beweise für die Echtheit der Behauptungen - gab an, dass bei älteren Smartphones ohne Fall-Sensor nur die physische Bewertung des Geräts zur Beurteilung herangezogen werde.

Kritisch könnte das wohl insbesondere bei Foldables und ihren tendenziell anfälligeren flexiblen Displays sein, deren Reparaturkosten auch noch deutlich höher sind als bei klassischen Riegelformaten. Samsung könnte im Einzelfall etwa eine Garantieanfrage ablehnen, auch wenn keine physischen Beweise für einen Sturz vorhanden sind. Ob diese Drop-Events auch von Samsung Deutschland und Österreich ausgewertet werden, ist natürlich fraglich. Wir haben diesbezüglich mal bei Samsung angefragt und werden den Bericht updaten, falls wir Antwort erhalten.

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Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News - 8344 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Als Tech-begeisterter Jugendlicher mit Assembling- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bevor ich professionell in die Computerwelt eingestiegen bin und 7 Jahre lang Kunden beim österreichischen IT-Dienstleister Iphos IT Solutions als Windows Client- und Server-Administrator sowie Projektmanager betreut habe. Als viel reisender Freelancer schreibe ich nun schon seit 2016 für Notebookcheck von allen Ecken dieser Welt aus über brandaktuelle mobile Technologien in Smartphones, Laptops und Gadgets aller Art.
Kontakt: @alfawien
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Autor: Alexander Fagot, 10.11.2021 (Update: 23.11.2021)