Notebookcheck Logo

Xiaomi 12S Ultra könnte bald zur echten, variablen Leica-Zoom-Kamera mutieren

Was aus dem Xiaomi 12s Ultra (rechts) laut einem Xiaomi-Patent bald werden könnte. (Bild: Concept Creator, Xiaomi, editiert)
Was aus dem Xiaomi 12s Ultra (rechts) laut einem Xiaomi-Patent bald werden könnte. (Bild: Concept Creator, Xiaomi, editiert)
Das Xiaomi 12S Ultra mit seiner riesigen Ringkamera an der Rückseite könnte der Ausgangspunkt für eine Reise in die Welt der Kompaktkameras und DSLRs mit variabler Zoom-Optik werden, wie nun erneut ein aktuelles Patent nahelegt, das stufenlosen Zoom im Stil einer klassischen Kamera verspricht.

Es wird wohl noch etwas dauern, aber das Xiaomi 12s Ultra-Design mit seiner runden Kamera-Einheit an der Rückseite könnte der Ausgangspunkt für weitere spannende Kameraneuheiten aus dem Hause Xiaomi werden - vermutlich wieder mit tatkräftiger Unterstützung von Leica. Dass die Ultraweitwinkel- und Telefoto-Kameras im aktuellen Xiaomi-Kamera-Flaggschiff nicht auf dem Niveau der 23 mm Hauptkamera mit "1-Zoll" Sony IMX989 sind, wird kaum einer bestreiten, auch bei anderen Smartphones können die Sidekick-Shooter selten mit der jeweiligen Main-Cam mithalten, was man durch ein klassisches Kamera-Setup aus einem guten Sensor mit variabler Zoom-Optik umgehen könnte.

Ähnliches haben andere Smartphone-Hersteller schon vor Jahren mal probiert, etwa Samsung mit dem Galaxy S4 Zoom oder Galaxy K Zoom, doch das blieben auch damals Nischen-Handys, vor allem wohl auch aufgrund des Platzbedarfs von Zoom-Optiken mit variabler Brennweite. Dieses Problem wollen Smartphone-Hersteller in den nächsten Jahren vermutlich durch variablen Zoom in Periskop-Form umgehen, wie wir ihn erstmals bereits im Sony Xperia 1 IV (hier bei Amazon erhältlich) in der Praxis erleben können, zumindest mal in erster Generation.

Xiaomi scheint dagegen nach wie vor an der Idee festhalten zu wollen, wie sie Samsung vor knapp 10 Jahren umgesetzt hatte. Darauf deutet zumindest ein aktuell in China bei der CNIPA veröffentlichtes Patent, das aus dem Xiaomi 12s Ultra Formfaktor schlicht eine klassische Pocket-Zoom-Kamera mit ausfahrbarer Optik machen will. Dieses aktuelle Patent erinnert uns stark an frühere, recht ähnliche Xiaomi-Patente, die alle auf der Idee einer Hauptkamera mit variabler Zoom-Optik basierten, teils aber auch mit futuristischen Features wie dem Rundum-Display des Mi Mix Alpha kombiniert wurden


Wie das Abstract zum Designpatent (siehe unten in einer maschinell von Google übersetzen Form) andeutet, denkt Xiaomi an einen Zoom-Control-Switch, also einen dedizierten Button zum stufenlosen Heranzoomen von weit entfernten Objekten. Wie Xiaomi weiter ausführt, soll die per Motor steuerbare Zoom-Optik die Vorteile einer Single-Lens-Kamera in einem Smartphone mit geringem Platzbedarf ermöglichen. Leider wissen wir nicht, ob Xiaomi tatsächlich bereits an der Realisierung eines derartigen Xiaomi 12S Ultra-Nachfolgers arbeitet. Das auch global 2023 erwartete Xiaomi 13 Ultra wird derartiges wohl noch nicht zu bieten haben.

Abstract: The present disclosure is about a camera for a terminal, the camera includes: a camera, installed on the terminal; a zoom control switch, the zoom control switch is set on the terminal, theThe camera receives the rotation signal of the zoom control switch, and is in the short-focus state and the telephoto stateswitch between states. The present disclosure enables the zoom control switch by manually controlling the zoom control switchSending a contraction signal or an elongation signal can realize the manual stepless adjustment of the focal length of the camera, so that theThe user obtains the photographing experience of a single-lens reflex camera in an electronic device with limited space.

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
.170
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-09 > Xiaomi 12S Ultra könnte bald zur echten, variablen Leica-Zoom-Kamera mutieren
Autor: Alexander Fagot, 22.09.2022 (Update: 22.09.2022)