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Xiaomi stellt Gamer-Smartphone Black Shark Gaming vor

Das erste Xiaomi Gaming-Phone ist da
Das erste Xiaomi Gaming-Phone ist da
Xioami hat heute sein Gamer-Smartphone Black Shark Gaming Phone vorgestellt. Es besitzt ein auffälliges Gamergehäuse, einen Snapdragon 845 mit spezieller Kühlung, ein 6 Zoll großes FullHD+-Display im 18:9-Format, drei Kameras sowie 6 oder 8 GB RAM. Einen passenden Controller gibt es im Zubehörprogramm. Xiaomi wird das Black Shark Gaming Phone zunächst nur in China anbieten.

Jetzt ist es offiziell: Xiaomi hat heute in seinem Heimatland China sein erstes Gaming-Smartphone vorgestellt. Leaks zum Smartphone aus der Gaming-Sparte von Xiaomi gab es in der jüngsten Zeit reichlich, jetzt ist da und sein Verkaufsstart in China beginnt am 20. April. Was bietet der Konkurrent des Razor Phone? Zunächst ein auffälliges Gehäuse im Gamer-Look plus ein 5,99 Zoll großes IPS-Display im aktuellen 18:9-Format. Es bietet eine Auflösung von 2160 x 1080 Pixel.

Snapdragon 845 mit speziellem Kühlsystem

Das 190 Gramm schwere Smartphone nutzt wie viele aktuellen Topmodelle den schnellen Qualcomm-Achtkerner Snapdragon 845 als Antrieb, wobei dessen schnelle Kerne auf 2,8 GHz beschleunigt werden können. Je nach Ausstattungsvariante wird der Systemprozessor von 6 GB RAM und 64 GB Speicher oder von 8 GB RAM und 128 GB Speicher unterstützt, wobei Xiaomi UFS 2.1-Speicher eingebaut hat. Um die Gamingpower stabil zu halten besitzt das Black Shark Gaming Phone ein spezielles Flüssigkeitskühlsystem, das dafür sorgt, dass der Systemchip selbst bei Volllast recht cool bleibt. Außerdem stellt ein 4.000 mAh Ausdauerakku recht lange Spielzeiten sicher. Der Akku ist per Quick Charge 3.0 und USB-Typ-C-Schnittstelle flott aufladbar. Die im Gaming-Phone eingebaute Kamera-Einheit ist auf Oberklasse-Niveau. Vorne arbeitet eine 20-Megapixel-Kamera, hinter eine Dual-Kamera, die mit einem 12-Megapixel-Hauptsensor und einem 20-Megapixel-Zweitsensor ausgestattet ist. Die Hauptkameras besitzen recht lichtstarke Objektive mit Blende f/1,75.

LTE-Modem ohne B20-Band-Unterstützung

Aus europäischer Sicht nicht optimal ist der LTE-Einheit. Der Systemchip im Xiaomi Gaming Phone unterstützt zwar diverse FDD LTE-Bänder, darunter auch die in Deutschland gebräuchlichen Bänder B3 und B7. Jedoch wird das bei uns vor allem im ländlichen Bereich weit verbreitete B20-Band wird nicht unterstützt. Das integrierte WLAN-Modul kommt hingegen mit fast allen bei uns gebräuchlichen Standards klar - inklusive 802.11ac Dualband.

Preise ab 387 Euro

Passend zum Black Shark Phone startete Xiaomi auch einen ansteckbaren Controller. Er verfügt über einen eigenen 340 mAh Akku und wird per Bluetooth mit dem Phone gekopppelt. Der Controller kostet in China 179 Yuan, also etwa 23 Euro. Für das Gaming-Phone mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher verlangt Xiaomi 2.999 Yuan (rund 387 Euro). 3499 Yuan, also etwa 452 Euro, kostet die Variante mit 8 GB RAM und 128-GB-Speicher.

Xiaomi bietet sein erstes Gaming Phone zunächst nur in China an, wie PhoneArena berichtet. Das Black Shark Gaming Phone hat ein Gehäuse aus Aluminium und wird ausschließlich in den Gehäusfarben Schwarz und Grau ausgeliefert.

Xiaomi Black Shark Gaming - von allen Seiten
Xiaomi Black Shark Gaming - von allen Seiten
Passend zum Phone gibt es auch einen Controller
Passend zum Phone gibt es auch einen Controller
Ein Kühlsystem hält den Systemschip auf Temperatur
Ein Kühlsystem hält den Systemschip auf Temperatur
Seine Rückseite setzt auf ein X-Design
Seine Rückseite setzt auf ein X-Design

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Autor: Arnulf Schäfer, 13.04.2018 (Update: 13.04.2018)
Arnulf Schäfer
Arnulf Schäfer - News Editor - @ArnulfS1993
Ich bin ein diplomierter Politikwissenschaftler und gelernter Zeitschriften-Redakteur mit einem ausgeprägten Hang zu Technikthemen. Zunächst habe ich über die Themen Audio, Fotografie und Video geschrieben. Seit 1990 beschäftige ich mich intensiv mit Festnetz und Mobilfunk. Nach vielen Stationen in diversen Print- und Online-Redaktionen arbeitet ich inzwischen als freier Autor für die Newsredaktion von Notebookcheck. Mein Fokus gilt dem Thema Mobile. Den Blick über den Tellerrand gönne ich mir aber auch.