Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 15 V6,2 i7

von: Klaus Hinum 28.04.2010

i7 Power.

Nach langer Wartezeit sind nun endlich die erneuerten MacBook Pro Modelle da. Dem Test muss sich das stärkste Modell mit dem glänzenden 1440er Display stellen und zeigen, ob es den hohen Kaufpreis wirklich wert ist.

Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04 Notebook
Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04 Notebook

Nach langer Verzögerung (gerüchteweise aufgrund der Verfügbarkeit von Core i5/i7 CPUs bedingt) hat Apple nun endlich die MacBook Pro Serie upgedated. Die 15" Version gehört zu den leichtesten Multimedia-Notebooks ihrer Klasse. Nur einige CULV Notebooks mit schwachen Prozessoren (z.B. MSI X-Slim X610) sind noch deutlich leichter.

Die 15 Zoll Version des MacBook Pro wird von Apple in drei Varianten mit unterschiedlich schnellem Prozessor (2.4 - 2.66 GHz Dual Core) angeboten. Weiters unterscheiden sich die Varianten in der Festplattengröße und dem Grafikspeicher. Zusätzlich kann man die Notebooks im Apple Store noch etwas konfigurieren. Neben einer RAM Aufstockung auf 8 GB DDR3 und SSDs bis zu 512 GB, ist vor allem das aufrüstbare Display interessant. Dieses kann nun auch in einer Hi-Res Variante mit 1680x1050 Pixel Auflösung bestellt werden (derzeit +90 Euro). Für weitere 45 Euro erhält man eine als "Antiglare" bezeichnete Variante (wahrscheinlich wie die alte matte 17" Version leicht aufgeraut).

Unser Testgerät kam in der stärksten Variante mit 2.66 GHz Core i7-620M Dual-Core, 4 GB DDR3 RAM, 500 GB 5400U/min SATA Festplatte und spiegelndem 1440x900 LED Display.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Stabiles Scharnier, hervorragende Verarbeitung
Stabiles Scharnier, hervorragende Verarbeitung
Scharfe Vorderkante
Scharfe Vorderkante

Das hervorragende Unibody Gehäuse ist in der neuesten Generation unverändert geblieben. Es begeistert immer noch durch eine unerreichte Stabilität, Verarbeitung und Haptik. Das schlichte und zeitlose Design überzeugt auch noch nach über einem Jahr. Einziger Kritikpunkt ist die scharfe Gehäusevorderkante, die bei Benutzung am Schoß nach einiger Zeit unangenehm in den Unterarm einschneidet. Hier hat Apple das Design vor die Funktion gestellt.

Neu ist der aus dem weißen MacBook und MacBook Air bekannte silberne Mag-Safe Stecker. Er passt deutlich besser zum Alugehäuse und leitet das nun gummierte Kabel direkt nach hinten weg. Aufgrund des höheren maximalen Stromverbrauchs des Core i7 Prozessors wurde ein größeres 85 Watt Netzteil eingesetzt, welches jedoch anscheinend noch immer nicht ausreicht - dazu später mehr.

Durch den minimal stärkeren Akku (77,5 Wh versus 73 Wh) wurde das MacBook Pro 15 auch einige Gramm schwerer. Es bleibt jedoch das leichteste und dünnste Notebook in dieser Bildschirmgröße- / Performance-Klasse.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Wie bei MacBooks üblich, spart Apple bei den physischen Ports leider stark ein. Lediglich 2 USB Ports sind für ein 15" Notebook geradezu jämmerlich. Ausgabegeräte ohne Displayportanschluss müssen mit den teuren optionalen Adaptern betrieben werden (VGA, HDMI z.b. für Fernseher oder Beamer). Statt dem schnellen e-SATA für externe Festplatten, setzt Apple weiterhin auf das eher seltene FireWire 800 Interface. Auch der von vielen erhoffte USB 3.0 Anschluss ist am flachen Gehäuse nicht vorzufinden. Die Erweiterbarkeit ist aufgrund der fehlenden ExpressCard oder Dockingstation Ports dürftig.

Mac-Enthusiasten stören sich jedoch wahrscheinlich weniger an den wenigen Schnittstellen, da Apple mit dem wireless Keyboard und der Magic Mouse auf Kabelsalat verzichtet.

Im Vergleich zum Vorgänger-Notebook wurde nur eine Kleinigkeit geändert. Der Mini-Displayport unterstützt nun anscheinend auch die Soundausgabe per HDMI Adapter. Im Test haben wir den Apple Adapter Mini-DisplayPort zu DVI mit einem passiven DVI zu HDMI Umstecker kombiniert. Dies führte jedoch nicht zum Erfolg (keine andere Ausgabequelle in den Einstellungen wählbar). Eventuell funktioniert dies nur mit direkten DisplayPort zu HDMI Adaptern welche Audio-Out auch unterstützen.

Alle Anschlüsse befinden sich bei den aktuellen Apple MacBook Pro Modellen auf der linken Seite. Dies ist für Rechtshänder sehr praktisch, jedoch sind die Anschlüsse so knapp aneinander angeordnet, dass dicke Memory Sticks oder DisplayPort Adapter (3rd Party) die angrenzenden Ports überdecken könnten und damit unbenutzbar machen.

Mag Safe, Gigabit LAN, FireWire 800, DisplayPort Mini, 2x USB 2.0, SD Card Slot, Line in & Line out (optisch & analog), Akku-LEDs
Alle Schnittstellen befinden sich auf der linken Gehäuseseite: Mag Safe, Gigabit LAN, FireWire 800, DisplayPort Mini, 2x USB 2.0, SD Card Slot, Line in & Line out (optisch & analog), Akku-LEDs

Die drahtlosen Schnittstellen können beim Luxusnotebook von Apple überzeugen. Apple verbaut die Broadcom BCM943224PCIEBT Half-Minicard für Bluetooth 3.0 und Dual-Band 802.11n WLAN (genannt Airport Express). Diese funktionierte in Verbindung mit einem Trendnet TEW-633GR Router während unserer Tests einwandfrei. Auf der Vorderseite hat Apple immer noch den Infrarot Empfänger (unidirektional) für die optionale Mac Remote integriert.

Bei der Software ist auf dem Gerät wie üblich die neueste Version von Mac OS X (derzeit 10.6.3) und das Anwendungspaket iLife 09 vorinstalliert. Eine Windows Lizenz liegt jedoch nicht bei und muss von BootCamp Dual Boot Interessierten extra erstanden werden.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Das komfortable Einzeltasten-Keyboard wurde von Apple nicht geändert und entspricht damit auch den derzeitigen Apple Desktop Tastaturen. Die einzelnen Tasten sitzen fest im Unibody Gehäuse und bieten einen kurzen Hub mit eindeutig definiertem Druckpunkt. Der Anschlag ist angenehm leise und die Tastengröße ist bis auf die schmale Enter-Taste gut gelungen. Das Layout ist jedoch durch die sich von Windows Notebooks unterscheidende Tastenbelegung für Umsteiger sehr gewöhnungsbedürftig.

Subjektiv gefällt uns der Tippkomfort auf dem Chiclet Keyboard sehr gut und flüssiges 10-Finger Schreiben war sofort möglich.

Eine Besonderheit ist die integrierte stufenlose Tastenbeleuchtung, welche vom Helligkeitssensor geregelt werden kann und in dunkler Umgebung das Arbeiten deutlich erleichtert.

Touchpad

Das sehr große Touchpad aus Glas fasziniert immer noch dank seiner hervorragenden Gleiteigenschaften. Neu hinzugekommen ist das sogenannte "Inertial Scrolling", wo man wie bei einem Schwungrad durch "anschieben" schnell in alle Richtungen scrollen kann. Dies funktioniert wie beim iPhone oder der Magic Mouse und bereits nach wenigen Sekunden möchte man den Komfort nicht mehr missen. Neben dem Scrollen mit zwei Fingern unterstützt das Multitouchpad auch weitere Gesten mit 3 und 4 Fingern für Drehen, Zoomen und weitere Betriebssystem Features - derzeit leider nur unter Mac OS X.

Wie bisher sind die unteren 4/5 des Trackpads physisch drückbar und ersetzen dedizierte Tasten. Dieses System funktioniert besonders im unteren Bereich sehr gut und ermöglicht eine effiziente Ein-Finger-Benutzung des Touchpads. Der Autor bevorzugt zwar separate Maustasten (vor allem für Drag und Drop), andere Mac User schwören jedoch auf die drückbare Oberfläche.

Insgesamt ist das Apple Glas-Trackpad immer noch ganz klar der beste Touchpad-Mausersatz in der uns bekannten Notebook Welt und dank Inertial Scrolling konnte Apple es sogar noch etwas verbessern - unter Mac OS X wohlgemerkt.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

In unserem Testgerät war das Standard Display mit 1440x900 Pixel Auflösung und spiegelnder Glasplatte verbaut. Das DPI Verhältnis bei 15" und 1440x900 Pixel ist ein guter Kompromiss zwischen Darstellungsgröße und virtuellem Platz auf dem Bildschirm. Die optional erhältliche 1650x1080 High-Res Version bietet mehr Platz, führt jedoch zu kleinerer Schrift. Die matte Oberfläche gibt es derzeit nur für die High-Res Version.

Zurück zum Display des Testgeräts. Dieses hatte ein LTN154BT08 Panel verbaut und zeigte mit maximal 321 cd/m2 Helligkeit in der Mitte ein sehr helles Bild. Durch den für die maximale Helligkeit guten Schwarzwert von 0.42 cd/m2 ergibt sich ein sehr guter Kontrast von 683:1 (bei etwa 100cd Helligkeit 690:1). Dies war auch subjektiv durch "knackige Farben" und tiefe Schwarztöne sichtbar. Der integrierte Helligkeitssensor regelt die Displayhelligkeit automatisch herunter. Durch die spiegelnde Oberfläche benötigt man in heller Umgebung leider meistens die volle Helligkeit.

265
cd/m²
259
cd/m²
250
cd/m²
276
cd/m²
321
cd/m²
274
cd/m²
245
cd/m²
290
cd/m²
259
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 321 cd/m²
Durchschnitt: 271 cd/m²
Ausleuchtung: 76 %
Helligkeit Akku: 321 cd/m²
Schwarzwert: 0.47 cd/m²
Kontrast: 683:1

Die Helligkeitsverteilung von 76% ist eher durchschnittlich, bei sehr hellen Displays jedoch meist üblich. Subjektiv konnten wir in der täglichen Benutzung keine wolkige Darstellung erkennen.

Außeneinsatz
Außeneinsatz

Durch die glatte und spiegelnde Oberfläche der Glasplatte sind die Outdoor-Fähigkeiten unseres Testgerätes stark begrenzt. Wer sein MacBook Pro öfter draussen einsetzen möchte, sollte unbedingt zur nicht spiegelnden High-Res Variante greifen.

Die Blickwinkel unter denen das Bild stabil bleiben, sind für die verwendete TN-Panel Technologie sehr gut. Seitlich wird das Bild früher von Spiegelungen unlesbar gemacht. Von oben und unten gibt es zwar prinzipbedingte Schwächen, jedoch sind diese im Vergleich zu anderen TN-Panels nicht so stark ausgeprägt. IPS Panels, wie im neuen iPad, oder auch gute Desktop Monitore, sind jedoch noch eine Klasse besser.

Blickwinkel Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04
Blickwinkel Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04

Der darstellbare Farbraum des 1440x900 Panels ist vergleichbar mit den Displays der 2009er MacBook Pro Modelle und damit ungefähr sRGB abdeckend. Im Vergleich zum 13" MacBook White ist der Farbraum deutlich größer, trotzdem muss er sich vom RGB LED Display des Dell XPS 16 geschlagen geben.

Farbraum
MacBook Pro 15 1440 2010 Farbdiagramm
vs sRGB
MBP15 (transparent) vs sRGB
vs AdobeRGB
MBP15 (transparent) vs AdobeRGB
vs MBP17 2009
MBP15 (transparent) vs MBP17 aus 2009
vs Envy 15
MBP15 (transparent) vs HP Envy 15
vs MB White
MBP15 (transparent) vs MacBook White 2009
XPS16 RGBLED vs
Dell XPS 16 RGB LED (transparent) vs MBP 15

Im Topmodell verbaut Apple einen schnellen Intel Core i7-620M Dual Core Prozessor gepaart mit dem 512 MB Modell der NVIDIA GeForce GT 330M Mittelklasse Grafikkarte. Ebenfalls in der Standardkonfiguration findet sich eine leise 5400 rpm Festplatte von Seagate mit 500 GB.

CPU-Z
CPU-Z
Device Manager
Device Manager
GPU-Z Load
GPU-Z Load
GPU-Z Idle
GPU-Z Idle
GPU-Z
GPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HDTune (BootCamp Partition)
HDTune (BootCamp Partition)
Systeminformationen Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04

Prozessorleistung

Der neue Core i7-620M ist das Topmodell der Arrandale Dual-Core CPUs für Notebooks und taktet mit 2.66 - 3.33 GHz dank Turbo Boost genannter automatischer Übertaktung. Mittels Hyperthreading kann die CPU trotz ihrer 2 Kerne, 4 Threads gleichzeitig bearbeiten um die Pipeline besser auszulasten. Dadurch kann der 620M besonders bei Prozessorbenchmarks, welche mehrere Threads effizient nutzen (z.B. wPrime, Cinebench), deutlich profitieren.

Um die Prozessorleistung zu testen, haben wir uns unter Windows 7 zahlreiche Benchmarks angesehen. Den Anfang machen die Prozessorbewertungen in den synthetischen Gaming Benchmarks von Futuremark.

Der CPU Teil des 3DMark06 erzielte hervorragende 3148 Punkte und somit platzierte sich das MBP 15 knapp hinter dem Alienware M17 mit Core i7-620M. Dies liegt auf dem Niveau des Core i7-720QM Quad-Cores und schlägt den schnellsten Core 2 Duo T9900 (im CyberSystem QX18) mit 361 Punkten deutlich.

Im CPU Teil des neueren 3DMark Vantage (Performance Preset) war das Ergebnis praktisch identisch zum Lenovo Thinkpad T410. Der schnellste i7-620M war wiederum im M17x zu finden und war lediglich 2% schneller. Auch im Vantage positioniert sich der 620M weit oben und wird nur von den Quadcore i7 Prozessoren im Notebook geschlagen. Der Core 2 Duo T9900 ist in diesem Test gewaltige 30% langsamer.

Die Cinebench Applikationen sollen die Leistungsfähigkeit der Rechner für Maxons Cinema 4D Versionen überprüfen.

Im 64Bit Einzelthread-Test (nur 1 Kern bzw. Thread wird benutzt) des Cinebench R10 kann sich der 620M im MacBook Pro an die Spitze unserer getesteten Notebooks setzen und damit sogar den Core i7-920XM Quad Core hinter sich lassen. Hier kann die Turbo Boost Funktion mit bis zu 3.33 GHz ihre Leistungfähigkeit beweisen.

Auch im Multi-Threaded Test des CB10 liefert das MBP die schnellsten Core i7-620M Ergebnisse, bleibt jedoch gesamt knapp hinter Notebooks mit Core i7-720QM Quad-Cores.

Im Cinebench R11.5, der neuesten Version des Benchmarks, kann sich der 620M zwar als schnellster Dual-Core Prozessor etablieren, wird jedoch von den Quad-Core i7 CPUs deutlich deklassiert (knapp vor Q9000 im Touch X9613; 820QM deutlich schneller mit 3.4 zu 2.5 Punkten).

Bei wPrime 1024 ist der Apple Rechner schnellster Core i7-620M Besitzer und bleibt mit 4-5% knapp hinter dem 720QM. Das alte MacBook Pro mit T9600 Core 2 Duo wird mit 922 Sekunden versus 524 Sekunden deutlich überholt (fast überrundet).

Auch SuperPi 32m zeigt die Single-Threaded Leistungsfähigkeit des Core i7-620M und schafft das 5. beste Ergebnis knapp vor dem 820QM im XMG7.c.

Zusammenfassend liefert der Core i7 620M im MacBook Pro 15" aus 2010 ein hervorragendes Ergebnis. Er ist immer im Spitzenfeld aller mit 620M getesteten Prozessoren. Bei Benchmarks, welche nur einen Kern / Thread belasten, kann der 620M meist die Leistungskrone aller Notebook CPUs in Empfang nehmen. Besonders im Vergleich zu den alten Core 2 Duo CPUs ist die Performance herausragend. Auch Multi-threaded Applikationen sind dank Hyperthreading schnell abgearbeitet. Die nativen i7 Quad-Core CPUs bleiben hier jedoch noch etwas vorne.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4338 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9258 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3814 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3476
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
7787
Cinebench R10 Shading 32Bit
3881
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15.49 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.48 Points
Hilfe

CPU Leistung unter Mac Os X

Unter Mac OS X haben wir ebenfalls alle gängigen CPU Benchmarks laufen lassen. Der Cinebench R10 erreicht ein etwas schlechteres Ergebnis als die 64 Bit Version in Windows 7. Der OpenGL Wert ist jedoch besser und auch die 32 Bit Version kann deutlich geschlagen werden. Der neuere CB R11.5 ermittelte vergleichbare Ergebnisse unter Mac OS X und beim Geekbench ist die Mac Variante sogar wesentlich schneller. Anscheinend kann Mac OS X gut die Rechenleistung der neuen CPUs ausnutzen. Nur die neuen AES Befehle zum schnelleren Ver- und Entschlüsseln werden noch nicht unterstützt.

Cinebench R10 unter OS X
Cinebench R10 unter OS X
Cinebench R11.5 unter OS X
Cinebench R11.5 unter OS X
Geekbench 2.1.5 unter OS X
Geekbench 2.1.5 unter OS X
Geekbench 2.1.5 unter Windows 7
Geekbench 2.1.5 unter Windows 7

Festplatten-Performance

Die verbaute Seagate ST9500325ASG gehört zu den schnelleren Festplatten mit 5400 Umdrehungen pro Minute und bietet dank 500 GB Größe auch ausreichend Platz. Wer mehr Performance benötigt, kann entweder zu einer 7200 U/min HDD greifen (jedoch muss man hier ein höheres Laufgeräusch bzw. leichte Vibrationen in Kauf nehmen) oder zu den teuren SSDs (wobei sich hier z.B. eher das Aufrüsten einer 3rd Party SSD auszahlt, als die saftigen Aufpreise für eine unbekannte SSD zu zahlen).

Seagate Momentus 5400.6 ST9500325ASG
Minimale Transferrate: 39.4 MB/s
Maximale Transferrate: 78.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 63.4 MB/s
Zugriffszeit: 18.5 ms
Burst-Rate: 77.6 MB/s

Systemleistung

Die Anwendungsleistung ist unter Windows dank schnellem Prozessor und Mittelklassegrafikkarte erwartungsgemäß sehr gut. Der PCMark Vantage erreicht ein hervorragendes Ergebnis auf Niveau eines Lifebook S760 oder Asus G60J. Das alte MacBook Pro mit C2D T9600 (2.8 GHz) ist ganze 37% langsamer im PCM Vantage als die neueste Version.

Deutlich überholt wird das MacBook Pro nur von Notebooks mit schnellen SSD Laufwerken. Dies wäre auch die beste Aufrüstoption um dem Multimedianotebook noch zu einer spürbar besseren Anwendungsleistung zu verhelfen. 

PC Mark
PCMark Vantage6109 Punkte
Hilfe
5.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.4
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.4
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9

Mittels XBench 1.3 haben wir unter Mac OS X die Systemperformance evaluiert. Dieses frei verfügbare Benchmarktool ist zwar nicht sonderlich verlässlich (Ausreisser nach oben und unten bei einzelnen Durchläufen), ein genereller Trend lässt sich jedoch gut ablesen. Bis auf die Festplattenperformance nimmt das neue 15" MBP im Vergleich zu den älteren Generationen und dem weissen MacBook klar die Führung ein. Der i7 mit integriertem Speicherkontroller und die GT 330M können für die Geschwindigkeitszuwächse verantwortlich gemacht werden.

XBench 1.3 im Vergleich zu älteren MacBooks (Achtung - mit älteren 10.6 Versionen durchgeführt!). Bis auf den HDD Test kann das neue MBP 15 klar die Vorgängermodelle überholen.
XBench 1.3 im Vergleich zu älteren MacBooks (Achtung - mit älteren 10.6 Versionen durchgeführt!). Bis auf den HDD Test kann das neue MBP 15 klar die Vorgängermodelle überholen.
DPC Latency Checker
DPC Latency Checker Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04

Bei den DPC Latenzen gibt es gute Nachrichten für Windows Nutzer. Im Test blieben die Latenzen mit maximal 900 Mikrosekunden und durchschnittlich knapp unter 200 immer im grünen Bereich. Frühere Bootcamp Treiberversionen waren leider durch einen schlecht implementierten Tastaturtreiber eingeschränkt, dies hat Apple nun anscheinend in den Griff bekommen.

Grafikleistung

Die mit 500 MHz getaktete Nvidia GeForce GT 330M im MacBook Pro hat einen klaren Nachteil gegenüber anderen 330M mit "standardmäßigen" 575 MHz Kerntakt. Deshalb positioniert sie sich in den synthetischen Grafikbenchmarks auch nur in der Region von anderen untertakteten Modellen. Beim GPU Score des 3DMark Vantage ist sie z.B. knapp oberhalb der 330M Modelle im Sony Z11 und CW2S1E einzuordnen. Das Samsung R580 mit 575 MHz GT330M erreicht eine 14% bessere Punktzahl. Der Abstand zur 9600M GT in der Vorgängergeneration (MBP 17 z.B.) ist mit 27% durchaus spürbar.

Beim Gesamtscore des Vantage kann sich das MacBook Pro dank des starken i7 etwas höher, zwischen normal getakteter und untertakteter GT 330M, einordnen.

Beim 3DMark 06 steigt der Einfluss der CPU auf den Gesamtscore und so kann das MacBook Pro z.B. sogar das Alienware M11x mit GeForce GT 335M abhängen.

Die OpenGL Leistung haben wir mittels der Cinebench Benchmarks ermittelt.

Cinebench R11 erreicht unter Windows und MacOS X die selbe Punktezahl und positioniert sich daher im Bereich einer GeForce GT 240M (z.B. im Medion Touch X9613). 

Im Cinebench R10 differiert das Ergebnis unter Windows und Mac OS X deutlich (mit 5973 Punkten fast die doppelte Punktezahl unter Mac OS). Auch unter Windows ist das Ergebnis sehr gut und auf dem Niveau einer HD 5870 im G73JH. Die OpenGL Leistung ist jedoch sehr stark treiberabhängig (wie sehr stammt der Treiber von der Quadro Linie ab) und daher im Vergleich nicht unbedingt repräsentativ.

3D Mark
3DMark 0512481 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
6081 Punkte
3DMark Vantage2378 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Unsere unter Windows 7 durchgeführten Spieletests entsprechen den synthetischen Benchmarktests und zeigen, dass das MacBook Pro für aktuelle Spiele in niedrigen-mittleren Details geeignet ist.

Den Unterschied zum alten MacBook Pro mit 9600M GT sieht man gut am hardwarefressenden Crysis. Mit 20.1 fps versus 16.28 kann sich die untertaktete GT 330M gut durchsetzen. Spielbar ist Crysis jedoch nur in niedrigen-mittleren Details und 1024x768. Im Vergleich zu anderen Notebooks mit GT330M im Test, ist das MBP hier am Ende anzusiedeln (das schnellste F11Z1E mit 720QM erreicht z.B. 26.8 fps).

Bei Dirt 2 erreicht das MacBook Pro in mittlerer Detailstufe und XGA Auflösung spielbare Frameraten. Im Vergleich ordnet sich das Alu-Notebook knapp vor dem EB1S1E mit 430M und auch untertakteter HD 5650 und unter dem MSI GX623 mit HD 4670 ein.

Anspruchsvolle Spiele wie Battlefield Bad Company 2 liefen im Test nur in minimaler Detailstufe flüssig. Da die CPU hier anscheinend einen großen Einfluss hat, positioniert sich das Macbook vor Notebooks mit höhergetakteten GT 330M und schwächeren Prozessoren, aber hinter dem Lenovo W510 mit FX 880M (basiert auf den selben Grafikchip) und Core i7 820QM.

Durch die mit 500 MHz relativ gering getaktete GeForce GT 330M, kann man das MacBook Pro nicht gerade als Gamer Notebook bezeichnen. Anspruchsvolle Spiele sind meist nur in niedriger Detailstufe flüssig spielbar.

min. mittelhoch max.
Doom 3 (2004) 204.4203.1180.6140fps
Crysis - GPU Benchmark (2007) 4120.1fps
Crysis - CPU Benchmark (2007) 42.818.42fps
GTA IV - Grand Theft Auto (2008) 48.535.5fps
Colin McRae: DIRT 2 (2009) 62.643.428fps
CoD Modern Warfare 2 (2009) 11230fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 5227fps

Videoperformance

Apples Quicktime kann zur Dekodierung von Videos auf die Grafikkarte zurückgreifen. Im Test haben wir die Performance von Quicktime im Vergleich mit dem VLC (welcher noch keine GPU Beschleunigung unterstützt) getestet.

Big Buck Bunny (H.264, 1080p) erzeugte mit Quicktime etwa 6-9% Systemlast, per VLC jedoch 13-16%. Auch der I am Legend Trailer (MP4, 1080p) zeigte ein ähnliches Bild, brauchte jedoch unter VLC noch deutlich mehr (13-24%).

VC1 (WMV) wird derzeit noch nicht von Quicktime unterstützt und muss daher mit dem VLC wiedergegeben werden. Mit 17-23% Systemlast schafft dies der Core i7 jedoch auch locker (getestet mit Elephant's Dream).

Desktop HD Videos sind also kein Problem, wenn auch die Ausnutzung der Grafikkarte noch nicht so weit fortgeschritten ist wie in Windows 7 (per DXVA).

Flash HD Videos sind da schon ein größerer Belastungstest für ein aktuelles Notebook. Mit dem derzeit stabilen Flash 10.0 Plugin konnten wir den Ninja Assassin Trailer (1920x798) mit 30-40% CPU Last ohne Frame Drop wiedergeben. Mittels Flash 10.1 RC2 und der Intel Grafikkarte war die gemessene CPU Last mit 27-40% annähernd gleich, nur mit GT 330M (startet nicht automatisch) verringerte sie sich marginal auf 27-34%.

Zwei Flash HD Videos liefen auf der GT 330M dann noch knapp flüssig mit einzelnen ausgelassenen Bildern. Die Intel HD Graphics Karte war mit 2 HD Videos jedoch schon überlastet. Eventuell unterstützt Flash 10.1 RC2 auch noch nicht die Intel HD Graphics Karte unter Mac OS X. Die CPU war im 2. Test jedoch nicht überlastet.

H.264, Quicktime GT330M
H.264, Quicktime GT330M
VC1, VLC, CPU
VC1, VLC, CPU
MP4, Quicktime GT330M
MP4, Quicktime GT330M
Youtube, Flash 10.1, GT330M
Youtube, Flash 10.1, GT330M
Youtube, Flash 10.1, Intel HD
Youtube, Flash 10.1, Intel HD
2x 1080p Flash 10.1 GT330M
2x 1080p Flash 10.1 GT330M
Entweder automatische Umschaltung oder nur GT 330M.
Entweder automatische Umschaltung oder nur GT 330M.

Switchable Graphics

Unter Mac OS X bietet Apple noch eine Besonderheit, nämlich das automatische Umschalten zwischen der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics Grafikkarte und der dedizierten Nvidia GeForce GT 330M. Technisch hat Apple nicht auf die aktuell in Windows begeisternde Optimus Technologie gesetzt, sondern setzt einen Multiplexer ein, welcher die Verbindung zum integrierten Display umschalten kann (bei Einsatz eines externen Displays wird immer die GT 330M verwendet). Da Apple auch das Betriebssystem unter seiner Kontrolle hat, konnte man die Nachteile von auf MUXen basierenden Umschaltungslösungen unter Windows ausmerzen. Unter MacOS X gibt es beim Umschalten kein Flackern und auch keine Wartezeiten. Das Betriebssystem schaltet automatisch um, wenn ein Systemaufruf zu OpenGL, OpenCLQuartz Composer, Core Animation und Core Graphics gemacht wird. Dadurch wird die GT330M z.B. von Quicktime, iPhoto, Photoshop und iMovie eingeschaltet. Da die integrierte GMA HD in den Stromsparzustand geschickt werden kann (anders als bei Optimus), ist bei Grafiklast sogar ein sparsamerer Betrieb möglich.

In der Praxis bekommt der Benutzer von der automatischen Umschaltung nichts mit. Sobald die GT 330M aktiviert ist, verbraucht das Notebook ohne Last etwa 4 Watt mehr Strom. Den Einsatz der Intel Grafikkarte zu erzwingen geht leider bei 10.6.3 nicht, den Einsatz der GT 330M (Switching ausschalten) jedoch schon.

Im Vergleich zu Optimus läuft die GT 330M unter Mac OS X deutlich öfter als benötigt (z.b. bei iPhoto).

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Wie bei Apple Notebooks üblich, halten sich die zwei verbauten Gehäuselüfter im MacBook Pro 15 Mid 2010 bei der Geräuschentwicklung vornehm zurück. Vor allem unter Mac OS X werden beide Lüfter meistens mit 2000 Umdrehungen pro Minute betrieben. Dabei hört man nur ein sehr leises Rauschen mit 30.5 dB(A) aus 15cm.

Unter Last dreht das Kühlsystem erst relativ spät (unter Windows 7 früher) stufenlos hoch. Unter Mac OS X konnten wir nicht mehr als etwa 3500 rpm feststellen (bei etwa 33 dB). Im Belastungstest unter Windows 7 (7 Stunden Furmark+Prime95) drehen sie dann auch mit maximal 6000 Umdrehungen bei lauten 47 dB. Bei normalen Spielen bleibt es jedoch bei erträglichen 38 dB.

Die verbaute 5400rpm Festplatte rauscht ohne Zugriffe leise und ohne spürbare Vibrationen. Bei Zugriffen rattert sie jedoch hörbar (wenn die Lüfter leise sind) und auch das Parken bei Erschütterungen (durch den im Notebook verbauten Sensor wahrgenommen) ist deutlich wahrnehmbar.

Das Freeware Tool smcFanControl funktionierte auch bei den neuen MacBooks und daher kann man die Lüftergeschwindigkeit auch manuell einstellen (um z.B. das Gehäuse kühl zu halten).

Von 30.5 - 47db rangiert die gemessene Lautstärke, wobei die beiden Lüfter stufenlos beschleunigen und subjektiv als angenehm (ein Rauschen) beschrieben werden können.
Von 30.5 - 47db rangiert die gemessene Lautstärke, wobei die beiden Lüfter stufenlos beschleunigen und subjektiv als angenehm (ein Rauschen) beschrieben werden können.

Lautstärkediagramm

Idle 30.5 / 30.5 / 30.5 dB(A)
Last 37 / 47 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des Aluminiumgehäuses kann, aufgrund der langsam und leise laufenden Lüfter, in gewissen Situationen etwas zu hoch werden. Besonders bei starker Last unter Mac OS X bleiben die Lüfter lange Zeit sehr leise und das Aluminiumgehäuse erhitzte sich im Test auf bis zu 48°C auf der Unterseite. Auf der Oberseite bleiben die wichtigen Handballenauflagen angenehm kühl (maximal 32°C) und nur der Bereich oberhalb der Tastatur erhitzt sich stark (45°C). Diese hohen Temperaturen konnten wir jedoch nur auf einer weichen Auflage erreichen. Unter Windows auf einem Glastisch blieben die Temperaturen auch unter extremer Last (Furmark+Prime95) im Rahmen (siehe Diagramme).

Ohne Last und bei normaler Anwendung blieben die Temperaturen mit maximal 33 bzw 34°C (Windows 7 bzw. Mac OS X) angenehm kühl und geben bei unserem Testgerät keinen Grund zur Beanstandung.

Die Hitzeentwicklung war während unserer Tests nie einschränkend. An heissen Sommertagen bei hoher Systemlast könnte jedoch die Nutzung am Schoß unangenehm werden. Manche Kollegen (siehe externe Tests des MBP 15) klagten jedoch über höhere Gehäusetemperaturen. Dazu kann es z.B. durch Schwankungen der Serienfertigung kommen (z.B. war schlecht verteilte Hitzeleitpaste bei alten MBP Modellen oft Grund für heißere Modelle).

Max. Last
 41 °C42 °C31 °C 
 24 °C38 °C27 °C 
 30 °C27 °C26 °C 
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 31.8 °C
40 °C42 °C43 °C
34 °C36 °C38 °C
29 °C31 °C31 °C
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 36 °C
Netzteil (max.)  39 °C | Raumtemperatur 20 °C

Belastungstest

Um das Kühlsystem an seine Grenzen zu führen, haben wir unter Windows 7 mit Furmark und Prime 95 gleichzeitig die CPU und GPU voll auslasten lassen. Nach über 6 Stunden Laufzeit zeigte uns der CPUID Hardware Monitor keine besorgniserregenden Temperaturen an (CPU 80°C, GPU 75°C). Zwischenzeitlich wurden jedoch bei der CPU bis zu 97°C und bei der GPU bis zu 94°C gespeichert (wahrscheinlich bevor das Kühlsystem voll aufgedreht hat). Ein im Anschluss durchgeführter 3DMark05 brachte die vollen erwarteten Punkte und zeigte kein Anzeichen auf Throttling.

Wenn wir jedoch CPU-Z oder den TMonitor während der Ausführung des Stresstests betrachteten, zeigte sich eine Untertaktung der CPU. CPU-Z schwankte immer wieder auf 1200 MHz und der TMonitor zeigte konstante 1200 MHz (jedoch zeigte dieser im Idle Mode keine korrekten Frequenzen). Interessanterweise trat dieses Phänomen nur auf, wenn Furmark und Prime95 liefen. Beide Stresstools alleine liefen mit der zu erwarteten Taktfrequenz (inkl. Turbo Boost) und auch Cinebench zeigte keine Anzeichen von Throttling. Im ersten Level von Bad Company 2 throttelte die CPU anfangs manchmal auf 1200 MHz, später blieb sie konstant bei 3.06 GHz. Im Spielfluss merkte man jedoch keinerlei Ruckler oder Ähnliches.

Eine Überhitzung kann man auch ausschließen, da das Phänomen sofort nach einem Kaltstart auftrat (und die Komponenten laut Hardware Monitor kühl waren) und nach dem Stoppen einer der beiden Anwendungen sich sofort die zu erwartende Taktfrequenz einstellte. Möglicherweise passiert diese Untertaktung um die Überlastung des (bereits größeren) Netzteils zu verhindern.

Hardware Monitor bei extremer Last
Hardware Monitor bei extremer Last
CPU-Z zeigt sprungweises Throttling der CPU auf 1200MHz (lt TMonitor konstant).
CPU-Z zeigt sprungweises Throttling der CPU auf 1200MHz (lt TMonitor konstant).
Bei Auslastung von 2 Kernen übertaktet sich die CPU um einen "Bin".
Bei Auslastung von 2 Kernen übertaktet sich die CPU um einen "Bin".
Bei Ausführung von SuperPi (1 Kern-Belastung) zündete der Turbo nicht dauernd aber mit bis zu 3 Bins.
Bei Ausführung von SuperPi (1 Kern-Belastung) zündete der Turbo nicht dauernd aber mit bis zu 3 Bins.
Heisseste Phase unter Mac OS X des Prozessors - Volllast kurz vor die Lüfter aufdrehen.
Heisseste Phase unter Mac OS X des Prozessors - Volllast kurz vor die Lüfter aufdrehen.

Lautsprecher

Auch beim Soundsystem hat Apple eine leichte Überarbeitung durchgeführt. Rechts von der Tastatur sitzt nun nicht nur mehr der rechte Stereolautsprecher, sondern auch ein kleiner Tieftöner. Dieser lässt den gesamten rechten Gehäusebereich leicht vibrieren und sorgt für eine verbesserte Musikwiedergabe. Aufgrund der kleinen Baugröße kann man jedoch keine Wunder von dem 2.1 System erwarten. Das Ergebnis ist jedoch durchaus brauchbar für Webradio oder iTunes Berieselung.

Anspruchsvollere Naturen sollten jedoch den optisch/analogen Cinchausgang, oder die Audioausgabe per HDMI Adapter wählen um ein externes Soundsystem am MacBook Pro zu betreiben.

Der analoge Ausgang lieferte im Test ein rauschfreies Signal. Der analoge Eingang ist immer noch nicht für Mikrofone geeignet. Dadurch sind normale Headsets mit analogen Eingängen auf die Soundausgabe beschränkt. Das integrierte Omnidirektionale Microfon funktionierte im Test sehr gut und eignet sich hervorragend für die Sprachübertragen z.B. mit Skype.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Der fix integrierte Akku ist nicht vom User tauschbar.
Der fix integrierte Akku ist nicht vom User tauschbar.

Eine weitere Hardwareänderung beim neuen MacBook Pro 15" ist der minimal stärkere Lithium-Polymer Akku mit nun 77,5 Wh. Im Vergleich zum ehemaligen 2.8 GHz Core 2 Duo Topmodell, ist die Akkulaufzeit sehr vergleichbar. Die deutlich geringeren WLAN Laufzeiten der neuen Generation, ist auf unsere anspruchsvollere Nutzung (Youtube Videos und anspruchsvolle Webseiten) zurückzuführen. Ohne Last (theoretisches Maximum) kann sich der neue i7 mit Intel GMA HD etwas von der Vorgängergeneration absetzen. Auch im DVD Akkutest ist dies zu beobachten.

Die praktische Akkulaufzeit hängt klar von den Einsatzszenarien und der dadurch eingesetzten Grafiklösung ab. Unter Mac OS X sollten praktische Akkulaufzeiten zwischen 4-5 Stunden realistisch sein. Unter Windows 7 war die maximal gemessene Laufzeit nur 4h 45min (Batteryeater Reader). Aufgrund der immer laufenden GT 330M und der schlechteren Optimierung kann man daher unter Windows nur mit 3-4h Akkulaufzeit rechnen.

Geladen war der nicht wechselbare Akku (zwar unter der Bodenplatte leicht zugänglich, laut Aufschrift jedoch nur von einem Servicebetrieb wechselbar) nach 3h 25min (bei Benutzung).

Akkulaufzeiten Mac OS X 10.6.3 Windows 7
Idle (Text lesen, min Helligkeit) 11h 24min 4h 55min
Volllast 1h 17min 1h 38min
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 24min
Surfen über WLAN
4h 28min
DVD
6h 19min
Last (volle Helligkeit)
1h 38min

Stromverbrauch

Auch beim Stromverbrauch zeigt unser Messgerät einen deutlichen Unterschied zwischen Mac OS X und Windows 7. Besonders beim minimalen Stromverbrauch ist Mac OS X mit 6.6 Watt (Display aus) deutlich genügsamer als Windows 7 mit 17.3 Watt. Ohne Last spielt das MBP15 damit in Regionen von Atom Netbooks bzw. CULV Subnotebooks - unter Mac OS X wohlgemerkt. Unter Windows ist der Idle Verbrauch etwas oberhalb des Asus N82JV angesiedelt, welches eine ähnliche Hardwareausstattung aufweist. Da unter Windows die GT 330M immer läuft und unter Mac OS X nur die sparsame Intel Grafik, lässt sich diese deutliche Differenz erklären.

Unter Last nähern sich die Verbrauchswerte an. Mit maximal 68.1 Watt (Cinebench R11 OpenGL und Cinebench R10 CPU gleichzeitig) bleibt dies nur wenig unter den 73.6 Watt bei Prime95 und Furmark unter Windows 7. Battlefield Bad Company 2 braucht jedoch unter Windows sogar noch mehr und treibt den Stromverbrauch auf 75.5 Watt. Dies entspricht vergleichbaren Notebooks mit 620M und Mittelklassegrafikkarte.

Besonders beim Stromverbrauch merkt man die perfekte Abstimmung von Mac OS X auf die Hardware des Notebooks.

Im Vergleich zum alten Unibody 15" MacBook Pro hat sich der Stromverbrauch ohne Last deutlich verbessert. Unter Last sind die beiden Notebooks jedoch vergleichbar, wodurch die neue Version bei der Effizienz die Nase vorne hat.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.4 Watt
Idle 6.6 / 11.6 / 25 Watt
Last 63 / 75.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Ein Fazit über das 15" MacBook Pro "Early/Mid 2010" zu ziehen fällt etwas schwer. Apple Fans haben sich eigentlich etwas mehr Neuerungen gewünscht, als "nur" die neuen Intel Core i5/i7 Prozessoren und eine aktuelle Grafikkarte im bekannten Gehäuse. Es fehlt etwas die Innovation. Jedoch muss man ehrlich sagen - wozu? Es gibt leider immer noch kein Windows Notebook mit vergleichbaren Qualitäten.

Beim Update wurde der Fokus auf die Überarbeitung des Innenlebens gelegt. CPU, GPU, automatisches Umschalten, Chipsatz, Lautsprecher und Akku wurden verbessert. Das Touchpad gewann durch das geniale "Inertial Scrolling" nochmals an Wert. Ein hochauflösendes und mattes Display erfreuen auf der Optionsliste genauso wie die riesige 512 GB SSD (obwohl wir wohl eher zum selbst Aufrüsten raten würden).

Es bleibt bei den Vorzügen des Unibody MacBook Pro Notebooks - hervorragendes Gehäuse, geringes Gewicht und Bauhöhe, sehr gute Eingabegeräte und leise Betriebsgeräusche setzen immer noch Maßstäbe. Die Performance ist zwar deutlich besser geworden, jedoch können dies auch Windows Notebooks (zum deutlich geringeren Preis). Im Vergleich zum Vorgänger bleibt aber ein merkbarer Sprung in der Leistung.

Die Gehäusetemperaturen werden bei den MacBooks immer kontrovers diskutiert. Eventuell liegt es auch am Testgerät von Apple, aber unsere Tests konnten keine besorgniserregenden Temperaturen hervorrufen. Nur unter Mac OS X kann die Unterseite unter starker Last (und bevor die Lüfter hochdrehen) heiß werden.

Wirklich negative Punkte sind das spiegelnde Display (im Ausseneinsatz), die scharfe Vorderkante (bei der Benutzung am Schoß) und der nicht vom User wechselbare Akku. Auch das Heruntertakten der CPU in extremen Lastsituationen muss erwähnt werden.

Der größte Nachteil ist aber sicherlich der teure Gerätepreis mit nur 12 Monaten Garantie und teurer Erweiterung auf 3 Jahre (inkl. Telefonservice). Vergleichbar ausgestattete Windows Notebooks (Hardwareausstattung) sind deutlich billiger. Aufgrund der fehlenden direkten Konkurrenz im Hinblick auf Design und Verarbeitung, bleiben die Preise wohl auch weiterhin sehr hoch.

» Das MacBook Pro 15 ist derzeit ab 2249,- bei Notebook.de erhältlich

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Im Test: Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04
Im Test:  Apple MacBook Pro 15 inch i7 2010-04

Datenblatt

Apple MacBook Pro 15 inch 2010-04 i7
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 330M - 512 MB, Kerntakt: 500 MHz, Speichertakt: 790 MHz, DDR3, 196.21
Speicher
4096 MB 
, DDR3
Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 1440x900 Pixel, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM55 Express Chipset
Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325ASG, 500 GB 
5400 U/Min mit Erschütterungssensor gekoppelt
Soundkarte
Cirrus Logic CS4206A
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 Firewire, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Analog / Optischer Aus- und Eingang (kein Mikrofon!), Card Reader: SD Cardreader,
Netzwerkverbindungen
Broadcom NetXtreme BCM5764M PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11a/b/g/n (a b g n ), 3.0 Bluetooth
Optisches Laufwerk
Matshita DVD-R UJ-898
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24.1 x 364 x 249
Gewicht
2.513 kg Netzteil: 474 g
Akku
77.5 Wh Lithium-Polymer
Preis
2149 Euro
Betriebssystem
Apple Mac OS X 10.6 Snow Leopard
Sonstiges
Webcam: iSight, iLife, 12 Monate Garantie

 

[+] compare
Das neue Apple MacBook Pro 15 aus April 2010 ...
Das neue Apple MacBook Pro 15 aus April 2010 ...
Die Vorderseite beherbergt die Statusleuchte und den Infrarot Eingang für die MacRemote (optional).
Die Vorderseite beherbergt die Statusleuchte und den Infrarot Eingang für die MacRemote (optional).
Die Rückseite wird vom breiten Scharnier dominiert.
Die Rückseite wird vom breiten Scharnier dominiert.
Die Speicherriegel sind vom User tauschbar und befinden sich unter der Bodenplatte.
Die Speicherriegel sind vom User tauschbar und befinden sich unter der Bodenplatte.
Die Glasplatte über dem Display sieht gut aus, spiegelt jedoch stark.
Die Glasplatte über dem Display sieht gut aus, spiegelt jedoch stark.
Dadurch sind Ausseneinsätze nicht zu empfehlen. Im Innenraum weiss das Display jedoch zu gefallen.
Dadurch sind Ausseneinsätze nicht zu empfehlen. Im Innenraum weiss das Display jedoch zu gefallen.
Die Tastatur ist entspricht dem derzeitigen Apple-Standard.
Die Tastatur ist entspricht dem derzeitigen Apple-Standard.
Sie gefällt mit gutem Anschlag, angenehmer Tastengröße und stabilem Halt.
Sie gefällt mit gutem Anschlag, angenehmer Tastengröße und stabilem Halt.
Dank Tastaturbeleuchtung ist sie auch im dunklen sehr gut nutzbar.
Dank Tastaturbeleuchtung ist sie auch im dunklen sehr gut nutzbar.
Der neue Core i7 kann gleichzeitig 4 Threads abarbeiten und zeigt im Test messbare Geschwindikgeitsvorteile gegenüber dem Core 2 Duo Vorgänger.
Der neue Core i7 kann gleichzeitig 4 Threads abarbeiten und zeigt im Test messbare Geschwindikgeitsvorteile gegenüber dem Core 2 Duo Vorgänger.
Die GeForce GT 330M ist leider etwas untertaktet, wird dafür unter Mac OS X automatisch umgeschaltet (ohne Flackern).
Die GeForce GT 330M ist leider etwas untertaktet, wird dafür unter Mac OS X automatisch umgeschaltet (ohne Flackern).
Die beiden Gehäuselüfter bleiben Apple-typisch sehr leise - in den meisten Anwendungsfällen.
Die beiden Gehäuselüfter bleiben Apple-typisch sehr leise - in den meisten Anwendungsfällen.
Dafür kann sich die Unterseite etwas erwärmen.
Dafür kann sich die Unterseite etwas erwärmen.
Das 2.1 Lautsprechersystem weiß trotz der kleinen Baugröße zu gefallen.
Das 2.1 Lautsprechersystem weiß trotz der kleinen Baugröße zu gefallen.
Auch die Akkulaufzeit des nicht wechselbaren Akkus ist gut gelungen.
Auch die Akkulaufzeit des nicht wechselbaren Akkus ist gut gelungen.
Eine praktische LED Anzeige des Ladezustandes findet man auf der linken Gehäuseseite.
Eine praktische LED Anzeige des Ladezustandes findet man auf der linken Gehäuseseite.
Rechts findet man dur das DVD Laufwerk und den Kensington Lock.
Rechts findet man dur das DVD Laufwerk und den Kensington Lock.
Sie sind alle auf der linken Gehäuseseite zu finden.
Sie sind alle auf der linken Gehäuseseite zu finden.
bietet ein unverändertes Unibody Gehäuse ...
bietet ein unverändertes Unibody Gehäuse ...
welches immer noch aus einem Stück Aluminium gefräst wird.
welches immer noch aus einem Stück Aluminium gefräst wird.
Dadurch überzeugt es mit einfachem Design ...
Dadurch überzeugt es mit einfachem Design ...
stabilem aber trotzdem dünnen Gehäuse ...
stabilem aber trotzdem dünnen Gehäuse ...
... und angenehmer Materialqualität.
... und angenehmer Materialqualität.
Mit 2.5kg gehört es zu den leichtesten Notebooks mit 15" Monitor und potenten Komponenten.
Mit 2.5kg gehört es zu den leichtesten Notebooks mit 15" Monitor und potenten Komponenten.
Der optische Gesamteindruck fällt sehr gut aus.
Der optische Gesamteindruck fällt sehr gut aus.
Einzig die relativ scharfe Gehäusekante kann bei der Benutzung stören.
Einzig die relativ scharfe Gehäusekante kann bei der Benutzung stören.
Auch der Displaydeckel ist ausgesprochen verwindungssteif.
Auch der Displaydeckel ist ausgesprochen verwindungssteif.
Der schwarze Rand des spiegelnden Displays gefällt optisch besser als der Alurand der matten Version.
Der schwarze Rand des spiegelnden Displays gefällt optisch besser als der Alurand der matten Version.
Auch das beleuchtete Apple Logo darf nicht fehlen.
Auch das beleuchtete Apple Logo darf nicht fehlen.
Das stabile Displascharnier funktioniert einwandfrei und bietet genügend Spielraum.
Das stabile Displascharnier funktioniert einwandfrei und bietet genügend Spielraum.
Apple verbaut noch immer kein Blu-Ray Laufwerk sondern nur DVD Brenner.
Apple verbaut noch immer kein Blu-Ray Laufwerk sondern nur DVD Brenner.
Die Standard-HDD mit 5400rpm ist leise und bietet eine gute Geschwindigkeit.
Die Standard-HDD mit 5400rpm ist leise und bietet eine gute Geschwindigkeit.
Anschlüsse sind bei MacBooks eher mangelware.
Anschlüsse sind bei MacBooks eher mangelware.
Die sehr selbstbewussten Preise des MacBook Pro sind wohl der Hauptnachteil des Notebooks - Luxus hat leider seinen Preis.
Die sehr selbstbewussten Preise des MacBook Pro sind wohl der Hauptnachteil des Notebooks - Luxus hat leider seinen Preis.

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Pro

+Perfekte Verarbeitung
+Hervorragende Stabilität und Haptik
+Glas-Touchpad mit Intertial Scrolling (unter Mac OS)
+Zeitloses Design
+Leicht im Klassenvergleich
 

Contra

-Hoher Kaufpreis
-Wenige Schnittstellen
-Nur 1 Jahr Garantie
-Fix verbauter Akku

Shortcut

Was uns gefällt

Das perfekt verarbeitete Unibody Gehäuse ist immer noch ein Meisterstück.

Was wir vermissen

Einen geringeren Kaufpreis - 2150 Euro für ein Modell ohne SSD und mit lediglich 1 Jahr Garantie sind schon fast unverschämt und wie bei allen MacBook Modellen - mehr Schnittstellen!

Was uns verblüfft

Das es immer noch kein wirkliches Konkurrenzprodukt mit einer vergleichbarer Materialqualität gibt und wie praktisch das neue "inertial Scrolling" ist.

Die Konkurrenz

HP Envy 15 - höherer Leistung, ähnliches Design, schlechtere Materialqualität und laute Lüfter.

Sony Vaio VPC-Z11X Serie - kleiner und leichter mit ähnlich starken Komponenten und günstigeren Preisen.

Und natürlich günstige Windows Notebooks mit Core CPU und GT 330M wie das Samsung R780.

Bewertung

Apple MacBook Pro 15 inch 2010-04 i7
04.12.2010 v2
Klaus Hinum

Gehäuse
98%
Tastatur
90%
Pointing Device
99%
Konnektivität
64%
Gewicht
81%
Akkulaufzeit
89%
Display
79%
Leistung Spiele
75%
Leistung Anwendungen
89%
Temperatur
84%
Lautstärke
94%
Auf- / Abwertung
90%
Durchschnitt
86%
86%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Klaus Hinum (Update: 11.02.2014)