Test Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection Notebook

Daniel Schmidt , 09.10.2013

Dressman. Fujitsu offeriert mit der Premium Selection seiner Lifebook E Serie einen exklusiven Business-Begleiter im Magnesium-Mantel. Mit einem Quad-Core-Prozessor, einem Solid State Drive, mattem IPS-Panel sowie einer umfangreichen Sicherheitsausstattung möchten die Japaner beim Kunden punkten. Ob das Gesamtpaket überzeugen kann, lesen Sie im ausführlichen Test.

Das Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection ist das aktuelle Spitzenmodell aus der E-Series der Japaner. Es verfügt über einen Quad-Core-Prozessor aus der Ivy-Bridge-Generation, 8 GB Arbeitsspeicher, einem 256 GB großen Solid State Drive (SSD) sowie ein blickwinkelstabiles Full-HD-Display. Mit über 1.700 Euro setzt es sich auch preislich von seinen beiden Schwestermodellen deutlich ab. Aber auch bei der Ausstattung müssen die kleineren Modelle in allen Bereichen kräftig Federn lassen. Der Port-Replicator gehört hier nicht zum Lieferumfang. Außerdem gibt es in beiden Varianten einen Intel Core i5-3230M, 4 GB RAM sowie eine Festplatte mit 500 GB Speicher. Alle Systeme werden mit vorinstalliertem Windows 7 Professional (64 Bit) ausgeliefert. Das Betriebssystem liegt auf DVD sowohl in der 32- als auch in der 64-Bit-Variante bei. Außerdem erhält man zusätzlich auf einem optischen Datenträger Windows 8 Pro.

Prozessor Core i7-3632QM Core i5-3230M Core i5-3230M
Panel-Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel 1.366 x 768 Pixel 1.366 x 768 Pixel
Arbeitsspeicher 8 GB 4 GB 4 GB
Festplatte 256 GB SSD 500 GB HDD 500 GB HDD
WLAN a/b/g/n b/g/n b/g/n
WWAN HSPA+/LTE UMTS (Gobi 3000) -
Port-Replicator enthalten optional optional
Preis 1.715 EUR 1.102 EUR 979 EUR

Das Testgerät ist somit nicht nur in seiner Modellreihe ein echtes Premium-Notebook, sondern kann sich auch im Vergleich zur Konkurrenz sehen lassen. Und diese hat es ebenfalls in sich. Das Dell Latitude E6530 (Core i5-3360M, 4 GB RAM, FHD) ist einer der momentanen Test-Primi unter den Office-Notebooks. Aber auch das HP EliteBook 8570w (Core i5-3360M, 4 GB RAM, FHD) ist ein guter Vertreter seiner Zunft, der vor allem durch seine dedizierte Grafikeinheit AMD FirePro M4000 besticht. Dell als auch HP haben außerdem bereits die Haswell-Updates ihrer Business-Boliden am Start. Dies macht es für das Fujitsu E753 zusätzlich schwer.
Wie sich das Lifebook E753 gegen die Kontrahenten behauptet und ob das Gesamtpaket aufgeht, lesen Sie im folgenden Test.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Die Magnesium-Legierung ist optisch wie haptisch ein Highlight.
Die Magnesium-Legierung ist optisch wie haptisch ein Highlight.
Der Öffnungswinkel ist großzügig.
Der Öffnungswinkel ist großzügig.
Die Unterseite besteht aus Kunststoff.
Die Unterseite besteht aus Kunststoff.

Das Gehäuse des Fujitsu Lifebook E753 zählt im Vergleichsfeld zu einem der leichteren Art und wiegt inklusive Akku nicht mal zwei Kilogramm. Das Latitude E6530 (2,8 kg) und das Elitebook 8570w (3,3 kg) sind deutlich schwerer. Das mag zum Teil an der verwendeten Magnesium-Legierung liegen, mit der sowohl der Displaydeckel als auch die Arbeitsoberfläche des E753 verkleidet sind. Das Material ist ein haptischer Schmeichler und fühlt sich angenehm glatt an. Die Base-Unit ist offenbar aus einem mattschwarzen Kunststoff gefertigt.

Die Verarbeitung bewegt sich auf einem hohen Niveau. Lediglich das Panel lässt sich mühelos verwinden und präsentiert sich sehr empfindlich gegenüber Druck. Anders verhält es sich mit der Base. Diese ist steif und auch bei Verwindungsversuchen knarzt nichts. Im Bereich des DVD-Laufwerkes lässt sich der Unterboden zwar leicht eindrücken, stößt aber schnell auf festen Widerstand. Die Spaltmaße geben in keinem Bereich Anlass zur Kritik.

Die Displayscharniere arbeiten tadellos und halten den Screen in jedem Öffnungswinkel sicher in Position. Selbst bei kleineren Erschütterungen des Untergrundes schwingt das Display nicht nach. Der maximale Öffnungswinkel ist mit etwa 190° großzügig dimensioniert.

Zwar wurde das E753 nicht nach militärischen Normen geprüft und weist subjektiv auch nicht die entsprechende Robustheit des Dell-Notebooks vor, dafür ist es jedoch deutlich schlanker und leichter. Mit einer Bauhöhe von gerade mal 20 mm im vorderen Bereich, die sich nach hinten bis auf 28 mm steigert, hat das Testgerät eine elegante Form und vermittelt einen repräsentativen Eindruck.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Die Anschlussausstattung des Fujitsu Lifebook E753 lässt auch ohne den Port-Replicator nur wenige Wünsche offen. Eine sehr interessante Komponente ist das modulare Einschubfach, welches im Testgerät mit einem DVD-Brenner bestückt ist. Alternativ kann ein Leereinschub, ein Blu-Ray-Brenner oder ein Zweitakku dort integriert werden. Ein Tausch des optischen Laufwerks war bei unserem Gerät im laufenden Betrieb problemlos möglich.

Gleich drei USB-3.0-Ports spendiert Fujitsu. Von denen ist einer auch in der Lage, im ausgeschalteten Zustand des Notebooks, externe Geräte, wie Tablets und Smartphones, mit Strom zu versorgen. Diese Funktion muss jedoch erst im BIOS aktiviert werden. Die Positionierung der Anschlüsse ist in Ordnung, jedoch nur in der Verwendung mit Port-Replicator. Da die meisten Anschlüsse durch den Dock auf die Rückseite verlagert werden, kommt es zu keinerlei Einschränkungen. Ohne diesen jedoch sind die Anschlüsse an den Seiten des Notebooks zu weit vorne. Dadurch kann der Benutzer bei einer vollen Belegung der Schnittstellen behindert werden.

Der Port-Replicator liefert vier USB-Anschlüsse, welche vor allem für den Anschluss von Peripherie-Geräten vorgesehen sind, aber dennoch den schnellen Standard 3.0 unterstützen. Außerdem ist ein gleichzeitiger Betrieb von dessen DisplayPorts und DVI-Anschlusses nicht möglich.

Front: 6 Status-LEDs
Front: 6 Status-LEDs
Hinten: USB 2.0, HDMI
Hinten: USB 2.0, HDMI
Links: Power-AC, LAN, VGA, DisplayPort, USB 3.0, Kartenleser, SmartCard Reader (oben)
Links: Power-AC, LAN, VGA, DisplayPort, USB 3.0, Kartenleser, SmartCard Reader (oben)
Rechts: Kopfhörer, Mikrofon, 2 x USB 3.0, Einschubfach (DVD), Schloss
Rechts: Kopfhörer, Mikrofon, 2 x USB 3.0, Einschubfach (DVD), Schloss
Dock: Schloss, 4 x USB 3.0, eSATA, DisplayPort, LAN, DisplayPort, DVI, VGA
Dock: Schloss, 4 x USB 3.0, eSATA, DisplayPort, LAN, DisplayPort, DVI, VGA

Kommunikation

Die Kommunikationsmöglichkeiten des Lifebook E753 lassen kaum Wünsche offen. Kabelgebunden gelangt man über ein Gigabit-LAN-Modul ins Netzwerk. Die gemessenen Übertragungsraten lassen jedoch etwas zu wünschen übrig. Maximale 85 MB/s werden im Dock erreicht. Direkt am Notebook angeschlossen, ist der Wert mit höchsten 79 MB/s sogar noch etwas geringer. Das kann das Consumer-Notebook Toshiba Satellite S70-A im selben Szenario deutlich besser und erreicht hier eine maximale Übertragungsrate von 108 MB/s. Dennoch ist die Leistung mehr als ausreichend dimensioniert.

In das WLAN gelangt das E753 mittels des Intel Centrino Advanced-N 6235. Diese Komponente funkt in den Frequenzbereichen mit 2,4 sowie 5,0 GHz und unterstützt die IEEE-802.11-Standards a, b, g und n. Die Übertragungswerte bleiben hinter den Erwartungen zurück, dafür ist die Reichweite des WLANs jedoch sehr gut. Selbst 50 m vom Router entfernt, durch eine Hauswand, hatten der Autor in seinem individuellen Testumfeld noch eine gute Verbindungsqualität und konnte problemlos im Internet surfen.

NetIO: LAN
NetIO: LAN
NetIO: LAN (Dock)
NetIO: LAN (Dock)
NetIO: LAN (Toshiba Satellite S70-A-10F)
NetIO: LAN (Toshiba Satellite S70-A-10F)
NetIO: WLAN
NetIO: WLAN
Mobil gelangt man mit HSPA+/LTE ins Internet.
Mobil gelangt man mit HSPA+/LTE ins Internet.
Ein GPS-Modul ist auch vorhanden.
Ein GPS-Modul ist auch vorhanden.

Ein WWAN-Modem (Mini-SIM) besitzt das Lifebook ebenfalls. Hier kommt die aktuellste Übertragungstechnik zum Einsatz. Neben HSPA+ (bis 41 MBit/s) beherrscht die Komponente auch den LTE-Standard (Downstream bis 100 MBit/s, Upstream bis 50 MBit/s). Die Frequenzbänder sind breit gestreut und sollten in ganz Europa und in Nordamerika eine Online-Verbindung ermöglichen. Wer wirklich global online arbeiten möchte, muss in diesem Modul auf CDMA/EV-DO verzichten. In einer kleineren Variante der E Series ist ein Qualcomm Gobi 3000 Modem verfügbar, welches diese unterstützt, aber bedeutend langsamer ist.

Das integrierte GPS-Modul arbeitet ebenfalls zuverlässig. Es benötigte zwar etwas Zeit, um die Position exakt zu ermitteln, schaffte dies aber sogar in geschlossenen Räumen.

Sicherheit 

Die Sicherheitsfeatures des Lifebook E753 sind sehr üppig. Neben einem Trusted Platform Modul (TPM) wird Intels Anti-Theft-Technologie unterstützt. Das BIOS ist mittels Passwort sicherbar, genauso wie die Festplatte. Während in der Professional-Edition von Windows 7 der BitLocker zur Laufwerksverschlüsselung nicht verfügbar ist, bietet Windows 8 Pro dieses Feature. Abgerundet wird das Sicherheitspaket durch ein SmartCard-Lesegerät sowie einen Fingerabdruck-Scanner.

BIOS: Info
BIOS: Info
BIOS: CPU Features
BIOS: CPU Features
BIOS: Internal Device Configurations
BIOS: Internal Device Configurations
BIOS: Miscellaneous Configurations
BIOS: Miscellaneous Configurations
BIOS: Security
BIOS: Security

Zubehör

Im Lieferumfang befindet sich reichlich Zubehör. Neben dem obligatorischen Netzteil mit einer Nennleistung von 65 Watt (19 Volt, 3,42 Ampere) liegen die Betriebssysteme Windows 7 Professional (32 und 64 Bit) sowie Windows 8 Pro (64 Bit) inklusive den Treibern auf insgesamt fünf Datenträgern bei. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist jedoch nur die Installation eines OS erlaubt.

Der Port-Replicator gehört ebenfalls zur Standard-Ausstattung des Lifebook E Premium Selection und hat ein eigenes Netzteil mit einer Nennleistung von 100 Watt (19 Volt, 5,72 Ampere). Es liefert damit genügend Leistungsreserven für angeschlossene Peripherie-Geräte.

Als optionales Zubehör offeriert Fujitsu neben externen Eingabegeräten, Lautsprechern und Taschen auch den Zusatzakku (28 Wh, 6 Zellen, 2.600 mAh) für das Einschubfach, welcher mit 159 Euro zu Buche schlägt.

Die Wartungseigenschaften sind stark eingeschränkt.
Die Wartungseigenschaften des Fujitsu Lifebook E753 sind stark eingeschränkt für den normalen Nutzer. Dieser Umstand mag Unternehmen aber sogar ganz recht sein. Eine kleine Wartungsklappe auf der Rückseite ermöglicht lediglich den Zugriff auf den Arbe
Nur der RAM lässt sich problemlos tauschen.
Nur der RAM lässt sich problemlos tauschen.
Der SIM-Slot befindet sich unter dem Akku.
Der SIM-Slot befindet sich unter dem Akku.

Wartung

Die Wartungseigenschaften des Fujitsu Lifebook E753 sind stark eingeschränkt für den normalen Nutzer. Dieser Umstand mag Unternehmen entweder sogar ganz recht, oder aber ein Dorn im Auge sein. Eine kleine Wartungsklappe auf der Rückseite ermöglicht lediglich den Zugriff auf den Arbeitsspeicher.

Wer den Unterboden vollständig entfernen möchte, muss zuerst die Tastatur vorsichtig abwinkeln und deren Steckverbindungen lösen. Anschließend kann sie abgenommen werden. Darunter befinden sich neben der 2,5-Zoll-SSD auch mehrere Schrauben, welche die Base an Ort und Stelle halten. Sind diese erst einmal gelöst, kann das Gerät gedreht werden. Zuerst muss dann die Wartungsklappe geöffnet sowie der Akku und das DVD-Laufwerk entnommen werden. Danach können alle Kreuzschrauben, inklusive der im Einschubfach losgedreht werden. Erst dann kann der Unterboden entfernt werden. Dieser Eingriff erfordert Fingerspitzengefühl und sollte nur von autorisierten Technikern durchgeführt werden. Bei unserem Leihgerät haben wir darauf verzichtet, um Beschädigungen zu vermeiden.

Wer die SIM-Karte in den Slot einlegen möchte, muss dafür lediglich den Akku entfernen und ein kleines Einschubfach herausziehen.

Garantie

Fujitsu gewährt auf die Geräte seiner Lifebook E Series 24 Monate Garantie. Diese lässt sich auf bis zu fünf Jahre erweitern. Dabei gibt es verschiedene Pakete. Das preiswerteste Garantie-Upgrade (122 Euro) erweitert die Gewährleistung auf drei Jahre und beinhaltet einen Vor-Ort-Service am nächsten Werktag. Dabei sind Anfahrtskosten innerhalb eines Umkreises von 50 km enthalten. Eine fünfjährige Bring-In-Garantie schlägt mit 125 Euro zu Buche, während eine Collect-and-Return-Variante etwa 21 Euro mehr kostet.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur des Fujitsu Lifebook E753 verfügt über eine zweistufige, dezente Hintergrundbeleuchtung. Die QWERTZ-Tasten sind mit 15 x 15 mm angenehm groß dimensioniert und liegen etwa dreieinhalb Millimeter weite auseinander. Deren Oberfläche ist leicht gummiert und fühlt sich weich an, außerdem sind die Tasten ganz leicht nach innen gewölbt, was eine haptische Orientierung nochmals erleichtert. Der Hub der Tasten ist kurz und gibt ein sehr gutes Feedback.

Eigentlich gäbe es keinen Anlass zur Kritik, wäre nicht der Unterschied in der Untergrundbeschaffenheit. Vor allem bei Druck auf die Tasten G und H lässt sich das Tastaturbett spürbar eindrücken. Dies wird jedoch die wenigsten Anwender stören, da die Tasten generell leichtgängig sind und deshalb nur wenig Kraft erforderlich ist. Bei unserem Test wurden dabei keine Tippfehler produziert.

Einige der F-Tasten sind mit Funktionen belegt, welche mit der Fn-Taste gesteuert werden können. Außerdem gibt es oberhalb der Tastatur zwei Zusatztasten. Die eine Taste steuert das WLAN-Modul und die andere versetzt das Notebook in den ECO-Modus. Bei letzterem werden alle zusätzlichen Verbraucher, wie das optische Laufwerk, WLAN und LAN, deaktiviert sowie die Lautstärke des Systems auf stumm geschaltet und die Panel-Helligkeit sowie der Prozessortakt gedrosselt, um Energie zu sparen.

Touchpad

Das glatte Touchpad ist mit 110 x 76 mm großzügig dimensioniert und verfügt über hervorragende Gleitfähigkeiten. Gesten und Eingaben werden präzise und schnell umgesetzt. Vor allem die Scrollfunktion macht richtig Freude. Am unteren Ende des Pads sind zwei integrierte Maustasten. Diese verfügen über einen kurzen Hub und geben ein gut spürbares, präzises Feedback. Außerdem ist das Klick-Geräusch gut zu hören. Das Eingabegerät funktioniert tadellos und bietet keinen Anlass zur Kritik.

Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung.
Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung.
Das Touchpad ist sehr gleitfreudig.
Das Touchpad ist sehr gleitfreudig.

Display

Wie wir testen - Display

Das 15,6 Zoll große IPS-Panel liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD). Das entspricht einem Verhältnis von 16:9 und einer Pixeldichte von 141 PPI. Die matte Oberfläche wird mit 86 Prozent gleichmäßig ausgeleuchtet und erstrahlt mit maximal 343 cd/m². Die durchschnittliche Leuchtkraft beträgt immer noch gute 305 cd/m² und liegt damit knapp über der Herstellerangabe von 300 nit.

Die in den anderen E753-Notebooks zum Einsatz kommenden Panels lösen mit 1.366 x 768 Pixeln nicht nur geringer auf, sondern sind auch weniger leuchtstark. Fujitsu beziffert diese mit lediglich 200 nit. Leider konnten wir bei unserem Testgerät mehrere Lichthöfe, das so genannte Screen Bleeding, am unteren Bildschirmrand feststellen, welche bei einer dunklen Bilddarstellung durchaus sichtbar sind.

295
cd/m²
303
cd/m²
302
cd/m²
297
cd/m²
343
cd/m²
314
cd/m²
304
cd/m²
295
cd/m²
300
cd/m²
Infos
X-Rite i1 Basic Pro 2
Maximal: 343 cd/m²
Durchschnitt: 305.9 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 343 cd/m²
Schwarzwert: 0.47 cd/m²
Kontrast: 730:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Der Schwarzwert geht mit 0,47 cd/m² in Ordnung und der Kontrastwert ist mit 730:1 durchaus gut. Da kann auch der Klassen-Primus von Dell (0,52 cd/m², 564:1) nicht mithalten.

Die Kalibrierung ab Werk ist nicht sonderlich gut. In den Graustufen konnten wir mit CalMAN 5 einen DeltaE-Wert von maximal 12 messen. Im Durchschnitt ergibt sich immer noch ein erhöhter Wert von 8. Außerdem ist auf den CalMAN-Screens ein leichter Grünstich zu erkennen. In der Praxis fällt dieser jedoch nicht auf und wird für die meisten Business-User auch keine Relevanz haben. Eine Kalibrierung des Panels verbessert die Werte leider nicht wirklich. Das Display des Latitude E6530 ist von Werk aus noch schlechter justiert, lässt sich aber prima optimieren. Ebenso verhält es sich mit dem Screen des EliteBook 8570w.

Graustufen (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Color Checker (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Color Checker (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Color Checker (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Color Checker (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (unkalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (kalibriert, Zielfarbraum sRGB)
Abdeckung sRGB: 60 %
Abdeckung sRGB: 60 %
Abdeckung Adobe RGB: 44 %
Abdeckung Adobe RGB: 44 %
Lifebook E753 vs. Latitude E6530 (Gitter)
Lifebook E753 vs. Latitude E6530 (Gitter)

Der Außeneinsatz ist für Fujitsu Lifebook E753 eine Paradedisziplin. Das matte Display profitiert an dieser Stelle von seiner hohen Helligkeit und gutem Kontrast. Selbst bei sehr hellem Umgebungslicht kann der Screen problemlos abgelesen werden. Lediglich direktes und starkes Sonnenlicht werden das Panel an seine Grenzen bringen, doch auch hier wird es ablesbar bleiben.

Das Lifebook E753 PS bei hellem Umgebungslicht.
Das Lifebook E753 PS bei hellem Umgebungslicht.
Am unteren Bildschirmrand sind die Lichthöfe gut zu erkennen.
Am unteren Bildschirmrand sind die Lichthöfe gut zu erkennen.

Aufgrund der verwendeten IPS-Technologie ist eine gute Blickwinkelstabilität eigentlich vorprogrammiert. Und tatsächlich kann das Panel auch in dieser Kategorie überzeugen. Lediglich bei extremen vertikalen Betrachtungswinkeln lässt sich eine leichte Schleierbildung feststellen, welche in der Praxis jedoch selten Verwendung finden. Sowohl das Dell Latitude E6530 als auch das HP EliteBook 8570w setzen auf TN-Technik, sodass die Displays wesentlich kleinere Blickwinke bieten und zu sichtbaren Farbinvertierungen neigen.

Blickwinkel des Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
Blickwinkel des Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Lifebook E753 PS bietet einen Quad-Core-Prozessor aus Intels Ivy-Bridge-Generation, welcher von 8 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die beiden kleineren Vertreter besitzen lediglich einen Core i5 mit zwei Rechenkernen. Bei allen Systemen wird auf die integrierte Grafiklösung gesetzt. Das Solid State Drive sorgt zudem für einen flotten Start von Anwendungen und dem Betriebssystem.

HWiNFO64
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
ATTO Disk Benchmark
CrystalDiskMark
HD Tune
DPC Latenzen im Idle-Betrieb
DPC Latenzen während eines 720p-Videos via Youtube
Systeminformationen Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection

Prozessor

Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-3632QM zum Einsatz. Die Quad-Core-CPU mit einem Basistakt von 2,2 GHz kann bis zu acht Threads gleichzeitig verarbeiten und erreicht im Single-Core-Betrieb mittels Turbo Boost 2.0 eine Taktfrequenz von bis zu 3,2 GHz. Beim Einsatz aller Kerne sind 2,9 GHz möglich.

Im Benchmark Cinebench R11.5 erreicht das System 1,29 Punkte im Single-Core-Test beziehungsweise 5,79 Punkte im Multi-Core-Test. Aufgrund des höheren Boosttaktes im Einzelkernbetrieb sind die i5-CPUs aus dem Latitude E6530 und dem HP 8570w (beide i5-3360M, 2,8 bis 3,5 GHz) in diesem Testbereich überlegen. Aber auch das Schenker B502, welches über den gleichen Chip wie das Testgerät verfügt, ist etwas schneller. Das liegt daran, dass selbst bei länger andauernder Last im Single-Core-Betrieb aufgrund der hohen Wärme die CPU-Taktfrequenz vom System etwas verringert wird.

Im Multi-Core-Bereich ist das E753 aufgrund seiner zwei zusätzlichen Kerne erheblich schneller als die Konkurrenten von Dell und HP. Es rückt auch etwas näher an das B502 heran, dennoch könnte auch in diesem Punkt die Leistung besser sein. Wie der CPU-Stresstest zeigt, beginnt die CPU bereits nach etwa fünf Minuten unter Volllast den Takt zu drosseln. Nach zehn Minuten wird sogar der Basistakt regelmäßig unterschritten, um den Chip kühl halten zu können. Da eine solch enorme Auslastung des Prozessors jedoch im Alltag nur sehr selten geschieht, ist dies verschmerzbar.

Im Akkubetrieb steht dem System die volle Leistung des Prozessors zur Verfügung.

Cinebench R15: Single-Core
Cinebench R15: Single-Core
Cinebench R15: Multi-Core
Cinebench R15: Multi-Core
Cinebench R15: Multi-Core im Akkubetrieb
Cinebench R15: Multi-Core im Akkubetrieb
CPU-Stresstest mit Prime95
CPU-Stresstest mit Prime95
Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
5.79 Points ∼48%
Dell Latitude E6530
HD Graphics 4000, 3360M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
3.26 Points ∼27% -44%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3.26 Points ∼27% -44%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
5.84 Points ∼49% +1%
Dell Latitude E6540 FHD HD 8790M
Radeon HD 8790M, 4800MQ, Liteonit LCS-128M6S
6.99 Points ∼58% +21%
CPU Single 64Bit
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
1.29 Points ∼1%
Dell Latitude E6530
HD Graphics 4000, 3360M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
1.43 Points ∼1% +11%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.38 Points ∼1% +7%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
1.33 Points ∼1% +3%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4299
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
15952
Cinebench R10 Shading 32Bit
5506
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5456 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
20085 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5592 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
20.43 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
5.79 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.29 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
32.2 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
519 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
111 Points
Hilfe

System Performance

PCMark 7 läuft nicht fehlerfrei durch.
PCMark 7 läuft nicht fehlerfrei durch.

Gefühlt lässt die Systemleistung unter Windows 7 kaum Wünsche offen. Das Betriebssystem startet schnell und erwacht zügig aus dem Ruhezustand. Auch die Programme starten flott. Dennoch lassen die ermittelten PCMark-Werte erahnen, dass noch Potenzial im System vorhanden ist. Der PCMark 7 lief nicht fehlerfrei durch und erreichte deshalb nur einen Wert auf Augenhöhe eines Netbooks. Das liegt vor allem am den veralteten Grafiktreiber der HD 4000, welcher bereits über anderthalb Jahre auf dem Buckel hat. Hier ist dringend ein Update anzuraten.

Aber auch bei der SSD greift Fujitsu nicht auf das schnellste Modell zurück, wie sich im weiteren Testverlauf zeigen wird. Die Konkurrenz mit den schnellen Topmodellen ist noch mal schneller. So ist das ansonsten ausstattungsgleiche Schenker B502 im PCMark Vantage 11 % schneller und das Bullman C-Klasse 3 rund 9 % im aktuellen PCMark 8. Der Leistungsunterschied wird in der Praxis jedoch nur den wenigsten Usern auffallen.

PCMark Vantage
1024x768 Result
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
13772 Points ∼58%
Dell Latitude E6530
HD Graphics 4000, 3360M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
8320 Points ∼35% -40%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
8536 Points ∼36% -38%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
15340 Points ∼65% +11%
Dell Latitude E6540 FHD HD 8790M
Radeon HD 8790M, 4800MQ, Liteonit LCS-128M6S
16771 Points ∼71% +22%
1024x768 Productivity Score
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
13138 Points ∼43%
Dell Latitude E6530
HD Graphics 4000, 3360M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
7170 Points ∼23% -45%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
7073 Points ∼23% -46%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
19223 Points ∼63% +46%
Dell Latitude E6540 FHD HD 8790M
Radeon HD 8790M, 4800MQ, Liteonit LCS-128M6S
16452 Points ∼54% +25%
PCMark 8 - Work Score Accelerated
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
4674 Points ∼90%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
5102 Points ∼98% +9%
6.5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.5
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.6
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.5
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.9
PC Mark
PCMark Vantage13772 Punkte
PCMark 8 Home3311 Punkte
PCMark 8 Creative2841 Punkte
PCMark 8 Work4674 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

AS SSD
AS SSD
AS SSD - Kopier-Benchmark
AS SSD - Kopier-Benchmark

Als Festplatte kommt eine SSD aus der C400-Serie von Micron zum Einsatz. Gegenüber herkömmlichen Festplatten profitiert der schnelle Flashspeicher von seinen geringen Zugriffszeiten und vor allem von den hohen Lese- und Schreibraten von kleinen Dateien. Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist vor allem beim Start von Windows und von größeren Programmen spürbar.

Die verbaute SSD ist insbesondere beim Kopieren größerer Datenmengen langsamer als aktuelle Topmodelle, übertrumpft den routierenden Kollegen im Latitude E6530 aber dennoch um Längen. Die Geschwindigkeit liegt bei dieser SDD auch gar nicht im absoluten Fokus, sondern vor allem die übrigen Features. So unterstützt die RealSSD eine 256 Bit AES-Verschlüsselung, hat eine hohe Lebensdauer (1,2 Millionen Betriebsstunden) und funktioniert auch bei hohen Umgebungstemperaturen von bis zu 70° C.

CrystalDiskMark 3.0
Read Seq
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
440 MB/s ∼42%
Dell Latitude E6530
104.2 MB/s ∼10% -76%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
499 MB/s ∼48% +13%
Write Seq
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
272.4 MB/s ∼33%
Dell Latitude E6530
96.11 MB/s ∼12% -65%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
409.8 MB/s ∼50% +50%
Read 4k
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
21.45 MB/s ∼49%
Dell Latitude E6530
0.373 MB/s ∼1% -98%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
26.62 MB/s ∼61% +24%
Write 4k
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
65.09 MB/s ∼40%
Dell Latitude E6530
0.789 MB/s ∼0% -99%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
49.83 MB/s ∼31% -23%
AS SSD
Seq Read
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
437.13 MB/s ∼43%
Lenovo ThinkPad T440s 20AQ-S00500
113.98 MB/s ∼11% -74%
Lenovo ThinkPad S531
509.47 MB/s ∼51% +17%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
504.08 MB/s ∼50% +15%
Seq Write
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
269.78 MB/s ∼33%
Lenovo ThinkPad T440s 20AQ-S00500
106.01 MB/s ∼13% -61%
Lenovo ThinkPad S531
238.92 MB/s ∼29% -11%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
420.04 MB/s ∼51% +56%
4K Read
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
19.24 MB/s ∼24%
Lenovo ThinkPad T440s 20AQ-S00500
0.6 MB/s ∼1% -97%
Lenovo ThinkPad S531
19.97 MB/s ∼25% +4%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
23.79 MB/s ∼30% +24%
4K Write
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
51.54 MB/s ∼39%
Lenovo ThinkPad T440s 20AQ-S00500
0.86 MB/s ∼1% -98%
Lenovo ThinkPad S531
36.73 MB/s ∼28% -29%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
43.29 MB/s ∼33% -16%
Legend
      Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection Intel Core i7-3632QM, Intel HD Graphics 4000, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
      Dell Latitude E6530 Intel Core i5-3360M, Intel HD Graphics 4000, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
      HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD Intel Core i5-3360M, AMD FirePro M4000, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
      Lenovo ThinkPad T440s 20AQ-S00500 Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
      Lenovo ThinkPad S531 Intel Core i7-3537U, AMD Radeon HD 8670M, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
      Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM Intel Core i7-3632QM, Intel HD Graphics 4000, Plextor PX-256M5M
Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
Minimale Transferrate: 236.7 MB/s
Maximale Transferrate: 356.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 326.7 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 77 MB/s
CPU Benutzung: -1 %

Grafikkarte

Taktverhalten GPU
Taktverhalten GPU

Für die Grafikberechnungen ist die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4000 zuständig. Die GPU bezieht ihren Speicher vom RAM, welcher aufgrund seiner Dual-Channel-Anbindung keine Bremse ist. Die Spezifikationen des Chipsatzes bescheinigen der GPU einen Takt von 350 bis 1.350 MHz. Die im Fujitsu Lifebook E753 zum Einsatz kommende Variante erreicht bis zu 1.150 MHz und ist damit recht flott. Die Leistung wird auch im Akkubetrieb nicht reduziert.

Dell setzt ebenfalls auf die HD 4000, doch erreicht diese nicht die gleichen Leistungswerte. Das liegt sowohl am Single-Channel-Betrieb als auch am geringeren Takt. HP (AMD FirePro 4000) hingegen setzt mit einer dedizierten Grafikeinheit auf eine stärkere Lösung. Da kann die HD 4000 nicht mithalten und ist für den Einsatz von CAD-Software nur bedingt geeignet. Alltägliche Aufgaben meistert sie aber mühelos.

SPECviewperf 11
1920x1080 Lightwave AA:0x AF:0x
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
12.11 fps ∼15%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
11.75 fps ∼15% -3%
Dell Latitude E6540 FHD HD 8790M
Radeon HD 8790M, 4800MQ, Liteonit LCS-128M6S
29.85 fps ∼37% +146%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
61.01 fps ∼76% +404%
1920x1080 Pro/ENGINEER AA:0x AF:0x
Fujitsu Lifebook E753 Premium Selection
HD Graphics 4000, 3632QM, Micron RealSSD C400 (MTFDDAK256MAM-1K12)
1.22 fps ∼6%
Schenker XIRIOS B502 i7-3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
0.82 fps ∼4% -33%
Dell Latitude E6540 FHD HD 8790M
Radeon HD 8790M, 4800MQ, Liteonit LCS-128M6S
4.14 fps ∼22% +239%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
FirePro M4000, 3360M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
6.27 fps ∼33% +414%
3D Mark
3DMark 0510421 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
6293 Punkte
3DMark Vantage3951 Punkte
3DMark 11725 Punkte
3DMark Ice Storm34900 Punkte
3DMark Cloud Gate5184 Punkte
3DMark Fire Strike558 Punkte