Test Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE Netbook

Sebastian Jentsch, 27.09.2012

Volltreffer. Part II. ThinkPad für kleines Geld, das kommt immer gut an. Wir betrachten die AMD-Version des Lenovo-Minis. Im Detail entdecken wir sogar Vorteile gegenüber dem Intel-Pendant.

Lenovo ThinkPad Edge E135 (NZV5YGE): Intel oder AMD, welche Konfiguration sollte sich der Käufern in den Korb legen?
Lenovo ThinkPad Edge E135 (NZV5YGE): Intel oder AMD, welche Konfiguration sollte sich der Käufern in den Korb legen?

Nach dem Test des ThinkPad Edge E130-NZU5FGE (und des Edge E130-NZUAXMB), im gleichen 11,6-Zoll-Formfaktor, nehmen wir uns jetzt das APU-basierte Schwestermodell vor. Die Grundkonfiguration mit AMD E2-1800 und ohne Windows ist bereits ab 350 Euro zu haben. Die Pentium-Version E130 ist lediglich 30 Euro teurer. Welche Vorteile hat unser AMD-Modell gegenüber der Intel-Variante? 

Anschlüsse, Gehäuse (Verarbeitung), Lautsprecher und Eingabegeräte sind mit dem Edge E130 ident. Wir verweisen daher auf diesen Test und steigen direkt beim Display ein und setzen dann die Leistungsbetrachtung und die Emissionen fort. 

Display

Wie wir testen - Display

Das 11,6-Zoll fassende Panel von Chimei Innolux ist identisch mit dem E130 (Typ CMN N116BGE-L32) und löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Die Messwerte fallen daher ähnlich schlecht aus und weichen nur in den Produktions- bzw. Messtoleranzen ab. Das TFT ist auch hier deutlich entspiegelt und der Kontrast von 159:1 ist wie gehabt unterdurchschnittlich. Schwarz könnte satter sein, Farben sind eher verwaschen als kräftig. Die Preisklasse gibt jedoch keine Alternativen her.

187
cd/m²
194
cd/m²
181
cd/m²
189
cd/m²
194
cd/m²
184
cd/m²
172
cd/m²
182
cd/m²
173
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 194 cd/m²
Durchschnitt: 184 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 194 cd/m²
Schwarzwert: 1.22 cd/m²
Kontrast: 159:1

Der Farbraum ist eine Winzigkeit größer, als der des E130, was wir auf Produktionstoleranzen schieben. sRGB und AdobeRGB werden aber auch hier deutlich verfehlt. Profis wird das nicht stören, denn die bearbeiten ihre Grafiken sowieso an Workstations oder mit stationären Bildschirmen.

Farbraumvergleich AdobeRGB
Farbraumvergleich AdobeRGB
Farbraumvergleich sRBG
Farbraumvergleich sRBG
Farbraumvergleich Asus UX31A FHD IPS
Farbraumvergleich Asus UX31A FHD IPS
Farbraumvergleich TP Edge E130
Farbraumvergleich TP Edge E130

Wer seinen neuen E135 nach draußen nimmt, um in der Sonne zu arbeiten, der hat wenig Spaß, im Gegenteil. Dem 11,6-Zoll-Panel fehlt zwar nicht die Entspiegelung, die Helligkeit reicht aber nicht aus. Statt 184 cd/m² hätten es mindestens 250 cd/m² sein müssen. So blickten wir während der aktuell sonnigen Wetterlage in einen dunklen Desktop, was für die Augen extrem mühsam und belastend ist. Für Innenräume reicht die Helligkeit, sofern der Schreibtisch nicht direkt in einem Lichthof steht.

Außeneinsatz, Sonne direkt
Außeneinsatz, Sonne direkt
Außeneinsatz, Sonne seitlich
Außeneinsatz, Sonne seitlich
Außeneinsatz, Schatten
Außeneinsatz, Schatten

Die knappen Blickwinkel des CMN-Panels gesellen sich zu den Minuspunkten. Horizontal treten schon bei kleinen Winkeln (ab 45 Grad) Verfälschungen von Farben und Helligkeit auf. Vertikal geht es bereits bei 10 Grad los. Größere Blickwinkel können in der Preisklasse leider von keinem Notebook erwartet werden.

Blickwinkel Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Blickwinkel Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Lenovo rüstet seinen 11,6-Zoller mit der Zweikern-APU AMD E2-1800 (1,4 GHz) aus (Accelerated Processing Unit). Es handelt sich um die Kombination von Prozessor- und Grafik-Kern inklusive Single-Channel-Speichercontroller (bis DDR3-1333). Im Vergleich zu Intel CPUs mit integrierter HD Grafik sind die Bobcat-Kerne relativ rechenschwach. Die Radeon HD 7310 ist hingegen stärker aufgestellt und soll das Leistungsminus abfangen. 

Die Sparversion des E135 bringt eine E-300 APU (1,3 GHz) mit und hat die ältere Radeon HD 6310 an Bord. Eine Sparversion ist es jedoch nur, wenn die Windows 7 Bestückung gewünscht wird. Ob es relevante Leistungsunterschiede gibt, das werden wir den folgenden Abschnitten ergründen. 

Das 64 Bit Windows 7 liegt auf einer schnell drehenden Hitachi Travelstar Z7K500 mit 500 GB Bruttokapazität (7.200 RPM). Das Pentium-Modell E130 ist mit 320 GB ausgerüstet. Zudem arbeiten 4.096 MB DDR3 Arbeitsspeicher im Gerät (ein Modul, ein Sockel frei). 

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ Radeon HD 7340
Systeminfo HWinfo Zusammenfassung
DPC Latenzen Idle OK
DPC Latenzen WLAN Off/On OK
 
Systeminformationen Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE

Prozessor

Wir vergleichen die Leistung des E2-1800 (1,7 GHz) mit den Alternativen E-300 (auch im E135), Pentium 977 und Core i3 2367M (jeweils E130). Der E2-1800 schafft im Cinebench R11.5 64 Bit Multi-Core-Benchmark 0,59 Punkte. Das Ergebnis liegt 5% unter Sony Vaio SVE-1111M1E/P (gleiche APU), aber 15% über Lenovo X121e (E-300). Die Schwester Edge E130 (Pentium 977) ist jedoch bereits 83% schneller. Wenn dann noch ein i3 2367M ins Spiel kommt, dann legt die Intel-Version bis zu 125% Rechenleistung drauf.

Nicht ganz so tragisch schaut der Vergleich aus, wenn die Radeon HD 7340 im OpenGL Benchmark ihre Leistung zeigen kann. Sie ist 24% schneller als die HD Graphics des Pentium und 13% schneller als die HD 6310 des E-300. Gegenüber der HD 3000 (2367M) ist sie immerhin noch 10% schneller. 

Die CPU-Leistung bleibt im Akkubetrieb konstant. Der R11.5 Multi endete auf dasselbe Ergebnis wie im Netzbetrieb.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
1209 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
2319 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
2110 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.33 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
0.59 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
8.64 fps
Hilfe
Cinebench R11.5
OpenGL 64Bit
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
8.64 fps ∼8%
Lenovo X121e NWS62GE
Radeon HD 6310, E-300, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
7.54 fps ∼7% -13%
HP Pavilion dm1-4200sg
Radeon HD 7310, E1-1200, Toshiba MK3276GSX
5.11 fps ∼5% -41%
Sony Vaio SVE-1111M1E/P
Radeon HD 7340, E2-1800, Western Digital WD5000BPVT-55HXZT3
8.63 fps ∼8% 0%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
6.55 fps ∼6% -24%
Acer Aspire One 756 NU.SH0EG.007
HD Graphics 2000, 987, Seagate Momentus Thin ST320LT020-9YG142
6.68 fps ∼6% -23%
Toshiba Portégé Z830-10N
HD Graphics 3000, 2367M, Toshiba THNSNB128GMCJ
7.74 fps ∼7% -10%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
10.46 fps ∼10% +21%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
0.59 Points ∼3%
Lenovo X121e NWS62GE
Radeon HD 6310, E-300, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
0.5 Points ∼3% -15%
HP Pavilion dm1-4200sg
Radeon HD 7310, E1-1200, Toshiba MK3276GSX
0.53 Points ∼3% -10%
Sony Vaio SVE-1111M1E/P
Radeon HD 7340, E2-1800, Western Digital WD5000BPVT-55HXZT3
0.62 Points ∼4% +5%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
1.08 Points ∼6% +83%
Acer Aspire One 756 NU.SH0EG.007
HD Graphics 2000, 987, Seagate Momentus Thin ST320LT020-9YG142
1.13 Points ∼6% +92%
Toshiba Portégé Z830-10N
HD Graphics 3000, 2367M, Toshiba THNSNB128GMCJ
1.33 Points ∼8% +125%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2.38 Points ∼14% +303%

System Performance

PCMark 7 Scores: Sehr guter Storage-Score für eine 7200 RPM HDD
PCMark 7 Scores: Sehr guter Storage-Score für eine 7200 RPM HDD

Unerwartet hoch fällt nach den schlechten CPU-Vorgaben die Anwendungsleistung, gemessen mit PCMark 7 und PCMark Vantage, aus. Unser Testgerät kann sich um 10 bis 13% vom Rest der AMD E2-1800-Systeme absetzen (z. B. Vaio SVE-1111M1E/P). Das Pentium-E130 ist nur 38% schneller. Mit 2367M könnte es 57% drauflegen (siehe Asus UX32A-R3001V). Lenovos X121e (E-300, 7200 RPM) ist 15% langsamer. Gleiches beim PCMark Vantage, hier liegt der Vorsprung bei 26 (E-300) bis 16% (andere E2-1800) und der Rückstand bei 40 (Pentium 977) bis 59% (2367M).

40% Rückstand zum Pentium-Edge-E130 hören sich nach einem großen Schritt an. Betrachten Sie aber die Differenz zu den Ultrabook-Systemen mit i5 3317U7: +108%. Erst damit verändert sich die erlebte Arbeitsgeschwindigkeit für den Nutzer merklich. Oder anders gesagt: Ein schnelles Mofa ist noch lange kein Motorrad.

3.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
3.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
5.9
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage2669 Punkte
PCMark 71114 Punkte
Hilfe
PCMark 7
Score
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1114 Points ∼17%
Lenovo X121e NWS62GE
Radeon HD 6310, E-300, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
943 Points ∼14% -15%
Sony Vaio SVE-1111M1E/P
Radeon HD 7340, E2-1800, Western Digital WD5000BPVT-55HXZT3
965 Points ∼15% -13%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
1540 Points ∼23% +38%
Acer Travelmate B113-M-323a4G50ikk
HD Graphics 3000, 2377M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1558 Points ∼24% +40%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2317 Points ∼35% +108%
Toshiba Portégé Z830-10N
HD Graphics 3000, 2367M, Toshiba THNSNB128GMCJ
2525 Points ∼38% +127%
System Storage
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1754 Points ∼25%
Sony Vaio SVE-1111M1E/P
Radeon HD 7340, E2-1800, Western Digital WD5000BPVT-55HXZT3
1341 Points ∼19% -24%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
1620 Points ∼23% -8%
Acer Travelmate B113-M-323a4G50ikk
HD Graphics 3000, 2377M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1281 Points ∼18% -27%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1313 Points ∼18% -25%
Toshiba Portégé Z830-10N
HD Graphics 3000, 2367M, Toshiba THNSNB128GMCJ
3503 Points ∼49% +100%

Massenspeicher

Wir haben oben den System Storage Score des PCMark 7 eingeblendet. Die Seagate Momentus Thin (320 GB) im Schwestermodell E130 ist relativ schnell für eine 7200 RPM HDD, aber 8% langsamer als die Hitachi-Platte (500 GB, 7200 RPM) unseres E135. Eine SSD, wie im Toshiba Z830, kann schnell doppelt so viele Storage-Punkte einheimsen. 

Die lesenden Datendurchsätze von 90 bis 118 MB/s sind Bestleistungen für eine rotierende Festplatte. Die Zugriffszeit ist ebenfalls relativ niedrig (17,3 ms). Der 4K-Read Score zeigt jedoch wieder auf das Mittelfeld der Festplatten. Selbst 5400 RPM HDDs können in dieser Hinsicht bis zu 45% schneller kleine Dateien auslesen.

HD Tune 101 MB/s Lesen
HD Tune 68 MB/s Lesen
Crystal Disk Mark 114 MB/s Lesen
Crystal Disk Mark 85 MB/s Lesen
Hitachi HTS725050A7E630 7200 RPM 500 GB
Hitachi HTS725050A7E630 7200 RPM 500 GB
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 42.7 MB/s
Maximale Transferrate: 129.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 101 MB/s
Zugriffszeit: 17.3 ms
Burst-Rate: 108.2 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Grafikkarte

Die Radeon HD 7340 ist das Kraftpaket innerhalb der AMD E2-Serie (DirectX-11). Der Turbo Core läuft mit 523-680 MHz. Für die technischen Details siehe das Datenblatt der Radeon HD 7340. Wie schlägt sich die Radeon gegenüber Intels-Chipsatz-Grafik (Low Voltage Versionen)? Der obige OpenGL-Test hatte bereits der AMD-GPU Vorteile eingeräumt. 

Der 3DMark 11 endet auf 366 Punkte, was der Normalzustand für diese GPU ist. Das sind 25% mehr, als eine HD 6310 (E-300) einfährt. Für HD Graphics und HD 3000 gibt es mangels DirectX-11 keine Vergleichswerte. Nur für die HD 4000 des 3317U (typische Ultrabook-CPU). Selbige ist 15 bis 70% schneller (variiert je nach Turbo-Kapazität). 

Der ältere 3DMark 06 ist 10% schneller als mit E-300 (Lenovo X121e) aber nur 7% schneller als mit Pentium 977 (E130). Zeigen die Games auch nur vernachlässigbare Unterschiede?

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
2470 Punkte
3DMark Vantage1071 Punkte
3DMark 11366 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die vielen roten Kästchen zeigen an, dass Spiele absolut kein Thema für das E135 sind. Einzig Fifa 13 lief in Details Low flüssig. In Details Medium gab es sofort deutliche Ruckler. Die extrem schwache Spieleleistung haben alle APU-Systeme mit HD 7340 bzw. HD 6310 gemein. Die HD Grahpics des Pentium 977 steht etwas besser da (+30 - 35%). Aber erst mit der HD 4000 eines i5 3317U laufen Spiele zumindest in Low-Details flüssig.

min. mittelhoch max.
Risen (2009) 20.712fps
Battlefield 3 (2011) 8.9fps
Anno 2070 (2011) 2910.6fps
Mass Effect 3 (2012) 14.8fps
Fifa 13 (2012) 35.626.6fps
Risen - 800x600 all off/low AF:0x
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
20.7 fps ∼11%
Lenovo IdeaPad S205-M632HGE
Radeon HD 6310, E-350, Hitachi Travelstar Z5K320 HTS543232A7A384
20.1 fps ∼11% -3%
Acer Aspire One 756 NU.SH0EG.007
HD Graphics 2000, 987, Seagate Momentus Thin ST320LT020-9YG142
26 fps ∼14% +26%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
27 fps ∼14% +30%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
42.4 fps ∼22% +105%
Fifa 13 - 1366x768 Medium
Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
Radeon HD 7340, E2-1800, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
26.6 fps ∼6%
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE
HD Graphics (Sandy Bridge), 977, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
35 fps ∼8% +32%
Acer Aspire V5-171-53314G50ass
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
48 fps ∼10% +80%

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Welches ist lauter, das E135 oder das E130 (Intel). Es ist unser Testgerät, das E135. Das Surren sowie das Klackern der Lese/Schreibköpfe ist einen Tick lauter als beim E130. Dadurch ist der Minimal-Pegel etwas lauter. Der Lüfter schaltete sich während des Tests nie ab, aber er ist im Leerlauf sowieso leiser als die HDD. 

Unter Last nehmen sich die beiden Modelle dann gar nichts. Im Stresstest messen wir in beiden Fällen höchstens 35 dB(A). Ein 3DMark resultiert in 34 dB(A). Summa summarum ist das E135 ein sehr erträglicher Office-Freund. 

Lautstärkediagramm

Idle 32.3 / 32.3 / 32.6 dB(A)
HDD 33.1 dB(A)
Last 34.2 / 35.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest: CPU-Teil konstant mit 1,7 GHz
Stresstest: CPU-Teil konstant mit 1,7 GHz

Während das Edge im Idle verharrte, wurde das Gehäuse nicht einmal handwarm. Die durchschnittliche Temperatur der Unterseite lag bei 34 Grad, was sich sehr gleichmäßig verteilte. Die Handauflage wurde nur 30-32 Grad warm. Bei dauerhafter Last steigen die Temperaturen teilweise kaum werklich an, nur an den Hotspots Tastaturmitte und Unterseite-Touchpad wird es merklich warm. Punktuell treten dann auch schon mal 40 Grad auf, was jedoch immer noch eine normale Erwärmung darstellt. Der Intel-Pendant erwärmt sich minimal stärker. Mit beiden Edge-Notebooks ist der Betrieb auf dem Schoß jederzeit möglich. 

Einen Turbo-Modus besitzt die APU nicht, weshalb Throttling keine Rolle spielt. Im Cinebench R11.5 Multi sowie im Stresstest rechnet der E2-1800 konstant mit 2 x 1,7 GHz.

Max. Last
 38.2 °C37.3 °C33 °C 
 36.6 °C38.2 °C32.1 °C 
 34.8 °C35 °C31.6 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 35.2 °C
36.4 °C39.2 °C37.1 °C
36.1 °C38.1 °C38.1 °C
35.7 °C40.6 °C39 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 37.8 °C
Netzteil (max.)  43.6 °C | Raumtemperatur 24.7 °C | Voltcraft IR-360

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Preisbewusste Käufer sind meistens auch ambitionierte Energiesparer und interessieren sich für die Energieaufnahme (vor Netzteil, ohne Akkuladung). Acht bis zehn Watt im Leerlauf messen wir. Das ist wenig, aber typisch für APU-Geräte, aber auch für Intels Low Voltage Systeme wie den Edge E130. Dieser benötigt mit 7,5 bis 11 Watt in etwa dieselbe Energie. Aber auch Geräte mit dem typischen Ultrabook-Prozessor i5 3317U zeigen sich ebenso sparsam, obwohl sie die höchste Performance aufweisen: Aspire V5-171 - 7 bis 10 Watt (11,6-Zoll). 

Ein 3DMark 2006 lässt den 11,6-Zoller 24 Watt aus der Dose ziehen. Im Stresstest sind es dann 29,5 Watt. In diesen beiden Last-Situationen ist das Pentium-E130 energiehungriger: 27 bzw. 33 Watt. Dies ist jedoch angemessen, schließlich ist die Systemleistung der Intel-Variante 40% höher. Das 65-Watt-Netzteil ist in der Lage, den Akku auch während Phasen von hoher Last, also maximaler Energieaufnahme, zu laden. Es benötigt 2:37 Stunden für den Vorgang (PC eingeschalten).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.6 / 0.2 Watt
Idle 7.7 / 9.1 / 10.1 Watt
Last 23.7 / 29.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Dass hohe Akkulaufzeiten nicht zwangsläufig nur in teuren Geräten wohnen, das ist seit den Netbooks keine große Neuigkeit. Quasi haben wir sogar ein Netbook vor uns, schließlich hatte AMD seine Brazos-APUs 2011 gegen Intel Atom positioniert. Denn wo ist der Nutzer bereit, die geringere Performance zu Gunsten einer langen Laufzeit zu akzeptieren? Richtig, in einem Netbook. 

Das Edge 135 zeigt mit seinen sechs Stunden (WLAN-Surfen, 322 Minuten), wo der Maßstab für ein 400 Euro Gerät liegen sollte. Bei diesem Test ruft ein Skript alle 40 Sekunden Websites auf, teilweise mit Video-Inhalten. Wesentlich kürzer ist nur die Last-Laufzeit unter Furmark (GPU-Stress) und Prime95 (CPU-Stress). Die drei Stunden sind aber immer noch eine starke Sache. Das E130 lief in diesem Test auch nur 10 Minuten länger. 

Die Laufzeit im Leerlauf von 9:27 Stunden, das sei erwähnt, ist eine theoretische aber in der Praxis eigentlich nicht erreichbare Zeitspanne. Die Helligkeit war minimiert und die Funkmodule inaktiv.

Die arbeitstaugliche Konkurrenz (11,6-Zoller) unter 450 Euro mit guten Laufzeiten ist rar: Acer kickt sich selbst aus dem Rennen. Das Travelmate B113-M verscherzt sich seine Laufzeit durch den 37 Wattstunden Akku (3 Stunden WLAN-Test). Gleiches beim Aspire One 756 (neu: Non-Glare laut Shop-Angeboten) und beim Aspire V5-171. So verbleiben nur das ThinkPad X121e (sieben Stunden) und das Samsung 305U1A (neun Stunden) mit dem älteren AMD E-450.

Laden: 157 Min. (E130: 153)
Laden: 157 Min. (E130: 153)
Leerlauf: 567 Min. (E130: 547)
Leerlauf: 567 Min. (E130: 547)
Last: 184 Min. (E130: 195)
Last: 184 Min. (E130: 195)
WLAN-Surfen: 368 Min. (E130: 368)
WLAN-Surfen: 368 Min. (E130: 368)
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 27min
Surfen über WLAN
6h 08min
Last (volle Helligkeit)
3h 04min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Gleiches Chassis, gleiches Display, gleiche Eingabegeräte, gleicher Akku und (fast) dieselbe Festplatte. Es war fast vorher zu sehen, dass sich Lenovos ThinkPad Edge E135 (NZV5YGE) und das Intel-Pendant E130-NZU5FGE (Pentium) (bzw. E130-NZUAXMB (Core i3)) kaum unterscheiden. Auch preislich nicht, denn ob 350 oder 380 Euro (Free-DOS), das spielt kaum eine Rolle.

Die größte Differenz ist die reine CPU-Performance, hier ist das AMD-Testsystem im Nachteil. Die summierte Anwendungsleistung zeigt aber nur kleinere Unterschiede zwischen beiden. Das E135 kann mit der schnelleren HDD (ebenfalls 7200 RPM) ein paar Punkte wettmachen. Die Radeon HD 7430 ist nicht zwangsläufig die stärkere Kraft gegenüber der IGP des Pentium (siehe Spiele-Tests).

Selbst die Akku-Laufzeiten unterschieden sich im Test wenig bis gar nicht, obwohl das E135 einen niedrigeren Last-Stromverbrauch hat. In Summe können wir für das E135 dieselbe, uneingeschränkte Empfehlung aussprechen, wie für das E130 (Pentium). Lenovo hat einen sehr guten Arbeitsbegleiter zusammengeschraubt, der dem Label ThinkPad von A bis Z gerecht wird. Die Aussage gilt angesichts des Preisbereiches von unter 450 Euro.

Lenovo ThinkPad Edge E135 (NZV5YGE): Niedrigerer Stromverbrauch, etwas weniger Abwärme, dafür aber weniger Rechenleistung.
Lenovo ThinkPad Edge E135 (NZV5YGE): Niedrigerer Stromverbrauch, etwas weniger Abwärme, dafür aber weniger Rechenleistung.
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Im Test: Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE

Datenblatt

Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, 1 x Hynix 4096MB PC3-12800
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 7340, Kerntakt: 523 MHz, Speichertakt: 667 MHz, 8.930.13.1100
:: Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, N116BGE-L32, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 7200 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line-Out + Mikrofon kombiniert, Card Reader: MMC, SD, SDHC, SDXC,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), 802.11 b/g/n (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 287 x 212
:: Gewicht
1.52 kg Netzteil: 0.36 kg
:: Akku
63 Wh Lithium-Ion, 11.1V 5300 mAh
:: Preis
449 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.0 MP, Lautsprecher: 2 x Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Lenovo Solution Center, Energie Manager, Recovery, 12 Monate Garantie

 

Sie wollen wenig Geld ausgeben? Am besten weniger als 400 Euro?
Sie wollen wenig Geld ausgeben? Am besten weniger als 400 Euro?
Lenovo ThinkPad Edge E135: Das AMD-Modell hat identisch starke Akkulaufzeiten, wie die Intel-Variante Edge E130.
Lenovo ThinkPad Edge E135: Das AMD-Modell hat identisch starke Akkulaufzeiten, wie die Intel-Variante Edge E130.
und überbelichtet sehr stark bei Tageslicht.
und überbelichtet sehr stark bei Tageslicht.
Die VGA-Webcam schießt verwaschene Fotos
Die VGA-Webcam schießt verwaschene Fotos
Das 7200-RPM-Model von Hitachi liefert sehr gute Lese- und Schreibraten.
Das 7200-RPM-Model von Hitachi liefert sehr gute Lese- und Schreibraten.
Die Festplatte sitzt direkt unter der Tastatur, welche nur an dieser Stelle minimal federt.
Die Festplatte sitzt direkt unter der Tastatur, welche nur an dieser Stelle minimal federt.
Hier steckt im Premium Schwestermodell E130 das UMTS-Modul. Nachrüsten geht aber nicht, der Sockel ist nicht aufgelötet.
Hier steckt im Premium Schwestermodell E130 das UMTS-Modul. Nachrüsten geht aber nicht, der Sockel ist nicht aufgelötet.
Neben dem WLAN-Modul am mini PCIe ist ein leerer Platz.
Neben dem WLAN-Modul am mini PCIe ist ein leerer Platz.
Drei Schrauben lösen, eine Klappe öffnen und schon ist das Innenleben freigelegt.
Drei Schrauben lösen, eine Klappe öffnen und schon ist das Innenleben freigelegt.
Noch nicht einmal die Wartung ist problematisch:
Noch nicht einmal die Wartung ist problematisch:
aber das Edge E135 ist ein rundes Netbook-Paket, das fast ohne Schwächen auskommt.
aber das Edge E135 ist ein rundes Netbook-Paket, das fast ohne Schwächen auskommt.
Wir wollen ja nicht überschwänglich werden,
Wir wollen ja nicht überschwänglich werden,
Dann bleibt nur eine Möglichkeit: Ein ThinkPad Edge von Lenovo.
Dann bleibt nur eine Möglichkeit: Ein ThinkPad Edge von Lenovo.
Ganz wichtig: Das Logo muss den Betriebszustand anzeigen (i-Punkt des Think leuchtet auf Handauflage und Deckel).
Ganz wichtig: Das Logo muss den Betriebszustand anzeigen (i-Punkt des Think leuchtet auf Handauflage und Deckel).
Und ein schickes, rotes Cover muss es haben? Oder doch Schwarz?
Und ein schickes, rotes Cover muss es haben? Oder doch Schwarz?
Ein mattes Display, warum fragen wir?
Ein mattes Display, warum fragen wir?
Eine lange Laufzeit soll er haben? Und perfekte Eingabegeräte noch dazu?
Eine lange Laufzeit soll er haben? Und perfekte Eingabegeräte noch dazu?
Sie haben dennoch hohe Ansprüche an ihren mobilen Begleiter?
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Es gibt ein schwarzes und ein rotes Modell des E135.
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Pricerunner n.a.

Pro

+Sehr stabiler Deckel
+Matte, griffige Oberflächen
+Dual-Pointing
+Tastatur-Feedback
+Lange Laufzeiten
+USB 3.0 und Bluetooth 4.0
+Leichtes Aufrüsten
+Niedrige Lautstärke/Abwärme
+Admin- und Sicherheits-Software
+Schnelle 7200 RPM Festplatte
 

Contra

-TFT könnte für Tageslicht heller sein
-Schwache Kontraste
-Rauschende Webcam
-Stets hörbare Festplatte

Shortcut

Was uns gefällt

Die hübsche, rote Lackierung des Deckels ist griffig und verhindert Fingerabdrücke. USB 3.0 gibt es gleich zweimal. 

Was wir vermissen

Das hellere Display, wie schon beim Edge E130.

Was uns verblüfft

Andere Plattform, aber sogar das Innenleben ist identisch aufgebaut. Die Eingabe ist fast ident mit dem Profi-ThinkPad E125.

Die Konkurrenz unter 450 Euro

Travelmate B113-M (Intel), Aspire One 756 (Intel), Aspire V5-171 (Intel), ThinkPad X121e (AMD), Samsung 305U1A (AMD), ThinkPad Edge E130 (Intel)

Bewertung

Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE
25.09.2012 v3
Sebastian Jentsch

Gehäuse
88%
Tastatur
88%
Pointing Device
88%
Konnektivität
74%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
92%
Display
71%
Leistung Spiele
57%
Leistung Anwendungen
70%
Temperatur
85%
Lautstärke
89%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
82%
86%
Netbook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad Edge E135 NZV5YGE Netbook
Autor: Sebastian Jentsch (Update: 14.02.2014)