18 Minuten Ladezeit: Elektro-SUV Zeekr X mit 496 PS deklassiert Volvo und VW, ein Detail verblüfft

Zeekr macht ernst und bringt den modellgepflegten Zeekr X schon im Mai auf den europäischen Markt. Das kompakte Elektro-SUV bekommt ein tiefgreifendes Technik-Update, das den Wagen exakt auf das Level der aktuellen chinesischen Version hebt. Im Zentrum des Upgrades steht die neue Golden Battery des Mutterkonzerns Geely. Diese LFP-Architektur mit 61 Kilowattstunden Kapazität treibt die maximale Ladeleistung an Gleichstromsäulen auf brutale 230 Kilowatt. In der Praxis drückt das den klassischen Ladehub von 10 auf 80 Prozent auf magere 18 Minuten. Parallel eskaliert die Leistung auf der Straße. Bereits die heckgetriebene Long-Range-Basis liefert nun stramme 250 Kilowatt beziehungsweise 340 PS an die Hinterachse. Die absolute Speerspitze bildet die Allrad-Version Privilege AWD. Zwei Elektromotoren reißen hier mit 365 Kilowatt und 496 PS an den Rädern. Ein maximales Drehmoment von 573 Newtonmetern sorgt für brachiale Beschleunigungswerte.
Mit diesen harten Fakten attackiert der Zeekr X MY26 gnadenlos seine direkten Klassengegner wie den VW ID.3, den Cupra Born oder den BMW iX1, die bei Leistung und Ladetempo massiv ins Hintertreffen geraten. Selbst die eigenen Konzernbrüder von Geely sehen plötzlich alt aus. Der Volvo EX30 und der Smart #1 basieren zwar auf der gleichen SEA-Plattform, können dem neuen Zeekr X aber nicht mehr folgen. Während die Konkurrenz von Volvo und Smart am Schnelllader bei rund 150 Kilowatt stagniert, zieht der Zeekr mit 230 Kilowatt in einer völlig eigenen Liga davon. Auch bei der rohen Kraft setzt sich der Neuling ab. Die Topmodelle EX30 Twin Motor und Smart #1 Brabus liefern maximal 428 PS, der aktualisierte Zeekr X legt mit 496 PS die Messlatte für kompakte Elektro-SUVs in dieser Klasse nahezu unerreichbar hoch.
Den größten Sprung macht der Zeekr X allerdings im Innenraum, wo er die Mitbewerber endgültig auf Distanz hält. Das Herzstück des Cockpits ist ein 14,6 Zoll großer Touchscreen, der auf einer 353 Millimeter langen elektrischen Schiene quer über das Armaturenbrett gleiten kann. So lässt sich das Display vom Fahrerzentrum nahtlos rüber zum Beifahrer schieben. Dazu spendieren die Ingenieure dem Fahrzeug ein passwortgeschütztes Handschuhfach und eine induktive Ladeschale mit 50 Watt Ladeleistung. Der absolute Clou ist jedoch ein 5,7 Liter fassendes Staufach in der Mittelkonsole. Dieses Modul lässt sich stufenlos von minus 6 Grad für eiskalte Getränke bis auf plus 50 Grad zum Warmhalten von Snacks temperieren. Ein Feature, das man bei Volvo, VW und Smart vergeblich in der Aufpreisliste sucht.
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