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AMD Vega 20: Der Treiber unterstützt bereits PCIe 4.0

Die nächste AMD Vega-Generation könnte bereits PCIe 4.0 unterstützen. (Bild: AMD)
Die nächste AMD Vega-Generation könnte bereits PCIe 4.0 unterstützen. (Bild: AMD)
Auch wenn PCIe 3.0 von aktuellen Grafikkarten noch nicht voll ausgereizt wird, so könnte AMDs nächste Generation an Vega-GPUs bereits auf den neuen PCIe 4.0-Standard setzen, um so die zur Verfügung stehende Bandbreite deutlich zu erhöhen.

Der PCIe 4.0-Standard wurde bereits im vergangenen Jahr finalisiert, bisher wurden allerdings noch keine Geräte angekündigt, welche den neuen Standard unterstützen. Das könnte sich bald ändern: Ein Update von AMDs Linux-Treiber weist auf Unterstützung der neuen Schnittstelle hin.

PCI Express 4.0 soll die Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgänger verdoppeln, sodass jede Lane bis zu 16 GT/s (1.969 MB/s) statt der bisher möglichen 8 GT/s (985 MB/s) transportieren kann. Bei einer Anbindung mit den üblichen 16 Lanes erhält man so eine Bandbreite von stolzen 31,51 GB pro Sekunde. Ob AMDs Vega 20 mit den vermuteten 32 GB HBM2-Grafikspeicher diese Bandbreite voll ausnutzen kann bleibt abzuwarten.

Wenn Vega 20 noch dieses Jahr auf den Markt kommt dürfte es auch noch kaum verfügbare Mainboards geben, welche den neuen PCI-Standard unterstützen. Durch die Abwärtskompatibilität werden die Grafikkarten zwar auch an PCIe 3.0-Steckplätzen arbeiten, hier könnte die Leistung aber beeinträchtigt werden. Man darf bald mit noch mehr Bandbreite rechnen: PCIe 5.0 wird voraussichtlich nächstes Jahr finalisiert und soll die Bandbreite nochmals verdoppeln.

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Autor: Hannes Brecher, 29.06.2018 (Update: 29.06.2018)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.