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Akku-Gate: Apple verspricht Transparenz ab dem nächsten iOS-Update

Tim Cook verspricht Nutzern mehr Kontrolle.
Tim Cook verspricht Nutzern mehr Kontrolle.
Apple lässt in Zukunft die iPhone-Nutzer entscheiden, ob und wann sein Smartphone gedrosselt wird. Laut Tim Cook wird diese Funktion bereits in der nächsten iOS-Version mit an Board sein.

Apple reagiert auf die Kritik in den letzten Wochen und setzt beim Thema Akku-Gate nun nach dem vergünstigen Akku-Tausch um 29 Euro auch auf volle Transparenz. Geplant ist, dass der User selbst die Entscheidung treffen kann, ob sein iPhone aufgrund des Akkuzustands die Leistung drosseln darf oder nicht. Apple CEO Tim Cook hat einem Interview mit ABC News bekannt gegeben, dass dies bereits mit dem nächsten iOS 11-Update realisiert werden soll. 

We’re going to give people the visibility of the health of their battery so it’s very, very transparent. (Tim Cook, ABC News-Interview)

Der User wird nicht nur Informationen über den Akkuzustand einsehen können, sondern wird auch darüber informiert, wenn das iPhone beginnt, die Leistung zu drosseln, um plötzliche Abstürze zu vermeiden. Doch das Wichtigste für alle iPhone-Besitzer ist wohl der folgende Satz, aus dem zu Entnehmen ist, dass der User selbst entscheiden kann, ob gethrottelt wird.

If you don’t want it, you can turn it off. (Tim Cook, ABC News-Interview)

Natürlich empfiehlt Apple diesen Schritt nicht, dass der Nutzer das “Battery Performance Throttling” abdreht, möchte aber dennoch dem User zumindest hier ein Stück der Kontrolle über sein eigenes Smartphone zurückgeben. Dieses Feature wird zuerst in der kommenden iOS 11-Developer-Betaversion im Februar von registrierten Apple-Entwicklern ausgiebig getestet, bevor die Öffentlichkeit voraussichtlich im März dann das Update durchführen kann.

Hier ist das Video zum Interview, die relevanten Aussagen zum Thema Akku-Gate findet man ab der Marke 4:00 Minuten.

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Autor: Daniel Puschina, 18.01.2018 (Update: 18.01.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.